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Christliche-News
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Quelle/Autor: jungefreiheit.de
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Montag, 30. August 2010
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Fall Sarrazin: Linke protestieren gegen Buchvorstellung
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Thilo Sarrazin bei der Präsentation seines Buches in Berlin (Foto: JF)
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BERLIN. Die Vorstellung von Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab"
ist am Montag von Protesten begleitet worden. Etwas 200 Demonstranten
protestierten gegen den Auftritt des ehemaligen Berliner Finanzsenators
vor dem Gebäude der Bundespressekonferenz und warfen ihm „Rassismus" und
„Sozialdarwinismus" vor. Aufgerufen dazu hatte ein Bündnis mit dem
Namen „Rechtspopulismus stoppen". Die Berliner Polizei sicherte den
Veranstaltungsort mit zahlreichen Einsatzkräften ab.
Unterstützt wurde der Protest von Mitgliedern der
Linkspartei, der Grünen, der SPD sowie der Dienstleistungsgewerkschaft
verdi und der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft. Das ,,neue
Euthanasieprogramm" von Sarrazin müsse gestoppt und eine ,,solidarische
Einwanderungspolitik" vertreten werden, forderte ein Sprecher der
linksextremen „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der
Antifaschistinnen und Antifaschisten", die sich ebenfalls an der
Demonstration beteiligte.
Ebenso wie die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild
Rawert, die Sarrazin in ihrem Redebeitrag des Rassismus beschuldigte und
ihr Bedauern über dessen SPD-Mitgliedschaft äußerte.
„Fall von Hexenjagd"
Zu der Buchpräsentation war auch der Publizist
Henryk M. Broder erschienen, der das Geschehen zeitweise sichtlich
amüsiert beobachtete. Bereits im Vorfeld hatte Broder gesagt, es handle
sich bei der Kritik an Sarrazin um den ,,ersten Fall von Hexenjagd in
Deutschland seit der Mitte des 17. Jahrhunderts".
Weniger entspannt sah das dagegen der
Fernsehmoderator Michel Friedman, der sich die Veranstaltung ebenfalls
nicht entgehen lassen wollte. Ihm gehe es bei seiner Kritik an Sarrazin
nicht um das „Ob" einer notwendigen Debatte über Integration, sondern um
das „Wie", sagte Friedman.
Drinnen stellte unterdessen die türkischstämmige
Soziologin Necla Kelek Sarrazins Buch den zahlreich erschienenen
Journalisten vor und fand deutliche Worte für dessen Kritiker: „Hier hat
sich ein verantwortungsvoller Bürger einen Kopf gemacht. Jetzt soll er
um diesen Kopf kürzer gemacht werden." Dabei sei es noch niemandem
gelungen, Sarrazins Thesen zu widerlegen. Statt dessen solle die Debatte
mit dem Rassismusvorwurf abgewürgt werden.
Sarrazins selbst unterstrich noch einmal, daß ihn
der Abschied des deutschen Volkes aus der Geschichte emotional berühre.
Bildung als Allheilmittel für Probleme mit Zuwanderern und der
gesellschaftlichen Unterschicht sei zu einem Fetisch geworden.
Problematisch seien nicht alle Ausländer, sondern nur ein Teil von ihnen
- und zwar der aus muslimischen Ländern. Er plädiere daher für eine
Einwanderungspolitik mit hohen Qualifikationsbarrieren und einem Verbot
von Sozialleistungen für Zuwanderer.
„Ich liebe alle Steuerzahler"
Bei den etwa 200 Journalisten und Medienvertretern
stießen Sarrazins Vorschläge erwartungsgemäß auf wenig Gegenliebe. Eine
vermutlich türkischstämmige taz-Journalistin fragte den
SPD-Politiker schwer atmend, ob er den Islam als Teil Deutschlands
akzeptiere. Sarrazin lächelte nur und sagte: „Der Islam ist eine
Religion und kann daher nicht Teil von etwas sein." Er liebe aber alle
Steuerzahler, auch die muslimischen, egal ob sie große oder kleine
Steuerzahler seien.
Kritik ließ Sarrazin während der Veranstaltung weitgehend an sich abprallen. Einer Reporterin des Radiosenders Fritz,
die von ihm wissen wollte, warum er angeblich kein Rassist sei, obwohl
er doch entsprechende Thesen vertrete, antwortete Sarrazin nur: „Sie
haben mein Buch nicht gelesen." Eine ähnliche Abfuhr handelte sich auch
ein Vertreter der türkischen Tageszeitung Hürriyet ein. (le/rg)
> Bildstrecke von der Buchpräsentation
Quelle: jungefreiheit.de
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Christliche-News
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Quelle/Autor: pro-medienmagazin.de
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Montag, 30. August 2010
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Pakistan: Christliche Fluthelfer von Taliban ermordet
Sie wollten den Opfern der Flutkatastrophe in Pakistan beistehen
und mussten dafür sterben: Im Swat-Tal im Norden Pakistans fanden
Soldaten am 25. August die Leichen von drei Mitarbeitern einer
christlichen Hilfsorganisation. Radikale Taliban hatten die Helfer am
23. August entführt und ermordet.
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Im Swat-Tal im Norden Pakistans fanden Soldaten am 25. August die Leichen von drei Mitarbeitern einer christlichen Hilfsorganisation. (Foto: DVIDSHUB (flickr))
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Wie der Informationsdienst "Compass Direct" weiter berichtet, werden
pakistanische Christen in den Hochwassergebieten bei der Verteilung von
dringender Nothilfe benachteiligt. Das Hilfswerk für verfolgte Christen
"Open Doors" bittet, für die Angehörigen der ermordeten Helfer und
weiterhin für die Flutopfer zu beten. Um 1.500 christlichen Familien in
stark betroffenen Gebieten beizustehen, hat das überkonfessionelle
Hilfswerk ein weltweites Spendenprojekt initiiert. Wie Mitarbeiter
berichteten, sind viele Christen vor den Wassermassen auch in Moscheen
geflüchtet. Dort wurden einige von ihnen aufgefordert, im Gegenzug für
Nothilfe zum Islam überzutreten.
Überfall auf Helfer
Bei der schlimmsten Flutkatastrophe in der Geschichte Pakistans seien
viele ausländische Helfer im Einsatz, darunter auch in der Provinz
Khyber-Paktunkhwa (Distrikt Swat) im Norden des Landes, so teilt "OPen Doors" mit. Laut dem für die
Swat-Region zuständigen Koordinator Atif-ur-Rehaman waren die getöteten
Ausländer in Mingora und umliegenden Gebieten tätig. Der Name der
Hilfsorganisation, für die sie in Pakistan arbeiteten, wurde aus
Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben. Damit soll eine Panik unter
den Ausländern vermieden werden. "Am 23. August waren die Helfer gerade
auf dem Rückweg zu ihrem Basislager, als eine Gruppe pakistanischer
Taliban ihr Fahrzeug angriff. Dabei wurden mindestens fünf Personen
verletzt und die drei Ausländer entführt." Mit eigenen Hilfsdiensten
würden die Taliban und andere verbotene Organisationen bei Flutopfern um
Sympathie werben, so Rehman. Nachdem pakistanische Taliban damit
gedroht hatten, ausländische Hilfskräfte beziehungsweise christliche Organisationen
anzugreifen, verstärkten Hilfsorganisationen ihre
Sicherheitsvorkehrungen.
Christen werden benachteiligt
Die pakistanische Menschenrechtsorganisation "Leben für alle" verurteilte
die Ermordung der drei Helfer. "Diese Menschen kamen in unser Land, um
uns in dieser Not zu helfen. Dafür sind wir dankbar", sagt Rizwan Paul,
Präsident von "Leben für alle". Weiter berichtete er, dass Christen in
Flutregionen in der Provinz Punjab bei der Verteilung von Hilfe
übergangen werden. Die Mehrzahl der von dem Hochwasser betroffenen
Christen in Punjab halte sich in Narowal, Shakargarh, Muzzafargarh,
Rahim Yar Khan und Layyah auf. Christen rund um Maralla, Narowal und
Shakargarh hätten in den von der UN verwalteten Zeltlagern große
Probleme und seien bei der Verteilung von Zelten, sauberem Wasser und
Lebensmitteln teilweise "völlig ignoriert" worden. Auf eine
entsprechende Beschwerde der Organisation "Leben für alle" bei der UN und
der pakistanischen Regierung sei bislang nicht reagiert worden. "In
Muzzaffargarh und Layyah harren Christen an zerstörten Straßen in
provisorischen Zelten aus, weil ihnen nicht erlaubt wird, in staatliche
Flüchtlingslager umzusiedeln", so Paul. Er nannte es "enttäuschend",
dass in den meisten Regionen des Landes Christen benachteiligt würden,
während christliche Organisationen im Norden Pakistans den Flutopfern
unabhängig von Herkunft und Religion helfen. In Thatta, in der von dem
Hochwasser schwer betroffenen Provinz Sindh im Süden des Landes, sei es
etwa 300 christlichen Familien verboten worden, nach Punjab zu fliehen.
Für die nächsten Tage sagen Meteorologen für die Region weitere
Regenfälle voraus. (pro)
VON: pro |
30.08.2010
Quelle: pro-medienmagazin.de
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Christliche-News
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Quelle/Autor: israelnetz.com
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Montag, 30. August 2010
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Nahost-Gipfel: Hoffnung, aber geringe Erwartungen
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Der bislang letzte Nahostgipfel wurde im November 2007 in Annapolis abgehalten (Archivfoto: US-Regierung)
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Vor dem offiziellen Beginn der direkten Verhandlung wird
US-Präsident Barack Obama separate Gespräche am Mittwoch mit Gästen aus
dem Nahen Osten führen. "Es bahnt sich an, dass Obama danach die Gäste
zu einem gemeinsamen Abendessen einlädt", schreibt eine israelische
Zeitung zu dem bevorstehenden Nahost-Gipfel in Washington.
Premierminister Benjamin Netanjahu wird Israel
vertreten. Netanjahu reist ohne seinen Außenminister Avigdor Lieberman.
Dieser sieht in dem bevorstehenden Gipfel "einen weiteren Festakt, wie
es schon viele gegeben hat, ohne Folgen für den Nahen Osten".
Netanjahu steht innenpolitisch ein salomonischer
Beschluss bevor. Sollte er am 26. September den befristeten Baustopp in
den Siedlungen fortsetzen, drohen ihm die rechten Koalitionspartner mit
Austritt aus der Regierung. Sollte er die Bulldozer wieder rollen
lassen, wollen seine linken Koalitionspartner der sozialistischen
Arbeitspartei die Regierung verlassen. Denn "ein paar neue Häuser in den
Siedlungen in den besetzten Gebieten sind es nicht wert, die Chance für
einen Friedensschluss mit den Palästinensern aufs Spiel zu setzen",
sagte am Wochenende der Minister für die Angelegenheiten von
Minderheiten, Avischai Braverman von der Arbeitspartei.
Vertrag ohne palästinensische Versöhnung wertlos
Mahmud Abbas wird als PLO-Chef im Namen der
Palästinenser antreten. Seine Kadenz als Präsident der Autonomiebehörde
ist eigentlich schon im Januar abgelaufen. Neuwahlen zum
palästinensischen Parlament, das seit drei Jahren nicht mehr tagen
konnte wegen der Spaltung der Palästinenser in Gaza und Westjordanland,
in Fatah und Hamas-Partei, sind auf unbestimmte Zeit ausgesetzt worden.
Obgleich er anstelle von Jasser Arafat am 13. Oktober 1993 in Washington
die Osloer Verträge ohne Baustopp in israelischen Siedlungen
unterzeichnet hat, kommt Abbas zu dem Gipfel mit einem Ultimatum: Sollte
Israel erneut bauen, würde er die Friedensgespräche sofort verlassen.
Trotz eines Baustopps verweigerte Abbas direkte Gespräche seit dem Sturz
von Netanjahu-Vorgänger Ehud Olmert. Der PLO-Chef weiß zudem, dass
jeder Vertrag wertlos ist, solange die Spaltung der Palästinenser nicht
überwunden ist. Denn die Hamas will Israel nicht anerkennen und deshalb
auch keinen Vertrag mit Israel einhalten.
Der alte und kränkliche ägyptische Präsident Hosni
Mubarak, 82, will sich gemäß Medienberichten auf dem Weg nach Washington
in Paris ärztlich behandeln lassen, nachdem ihm vor einigen Monaten in
der Heidelberger Uni-Klinik die Gallensteine entfernt worden sind. Wie
krank oder gesund ist Mubarak wirklich? In Ägypten darf dieses
Tabu-Thema nicht angesprochen werden. Wer wird ihm nachfolgen? Sein Sohn
Gamal oder vielleicht die Moslem-Brüder? Ägypten steht auf der Kippe
und der bevorstehende Machtwechsel am Nil wird Auswirkungen auf den
ganzen Nahen Osten haben. Erst am Wochenende haben die Ägypter zwölf
Schmugglertunnel vom Sinai in den Gazastreifen zerstört und ein riesiges
Lager mit Boden-Luftraketen auf dem Weg vom Iran zur Hamas entdeckt und
ausgehoben. Die Bewaffnung der Hamas und der Hisbollah-Miliz im Libanon
durch Syrien und den Iran droht, das militärische Gleichgewicht im
Nahen Osten aus den Angeln zu heben, befürchten nicht nur israelische
Sicherheitsexperten.
Auch der andere arabische Gast beim Gipfel, König
Abdullah von Jordanien, ist der Einladung von Präsident Obama gefolgt,
weil er handfeste eigene Interessen befolgt, ohne sie offen aussprechen
zu können. Das heutige Jordanien war bis 1921 Teil von Palästina. Die
Briten machten daraus eine Schenkung für den Emir von Mekka, den
Großvater des Königs Abdullah. 70 Prozent der Jordanier betrachten sich
als Palästinenser. Der König jedoch ist ein Beduine und lässt sich von
Tscherkessen beschützen. Die israelische Präsenz entlang des Jordans
garantiert einen politischen wie demografischen Keil zwischen den
Palästinensern beiderseits der Grenze.
Indirekte Anwesenheit des Iran
Ebenso garantiert die israelische Kontrolle der
Grenze, dass keine Luftabwehrraketen und andere Waffen von Jordanien in
das Westjordanland geschmuggelt werden können. Sollte dort nach einem
israelischen Rückzug ein palästinensischer Staat mit Verhältnissen wie
im Gazastreifen entstehen, vielleicht gar mit der Hamas an der
Regierung, könnte jedes in Israel landende Passagierflugzeug
abgeschossen werden. Jerusalem, Haifa und Tel Aviv lägen dann in
Reichweite von "selbstgebastelten" Raketen, wie sie heute "Aktivisten"
der Hamas und anderer radikalislamischer Gruppen auf Sderot und
Aschkelon abschießen. "Diese Sicherheitsprobleme sollten im Vordergrund
stehen", warnte Dore Gold, israelischer Forscher und Vertrauter von
Netanjahu. "Der Iran wird indirekt beim Gipfel in Washington anwesend
sein."
Zwar hat der amerikanische Präsident die Einladungen
zum Gipfel verschickt, aber wahrer Gastgeber ist das Nahost-Quartett,
dem die USA, die UNO, die EU und Russland angehören. Die hatten 2002 die
sogenannte "Straßenkarte für einen Friedensprozess in Nahost mit dem
Ziel einer Zweistaatenlösung" entworfen und zum verpflichtenden
politischen Programm gemacht. Alle darin erwähnten Termine sind längst
verstrichen. Ein palästinensischer Staat hätte schon 2005 errichtet
werden sollen. Dennoch gilt weiterhin diese Roadmap. Tony Blair,
ehemaliger britische Premierminister, ist vom Quartett offiziell mit
"Vermittlung" betraut worden und wird deshalb gleichberechtigt mit den
nahöstlichen Regierungschefs beim Auftakt eines neuen Anlaufs zu
Friedensverhandlungen in Nahost am Tisch sitzen.
Von: Ulrich W. Sahm (Jerusalem)
Quelle: israelnetz.com
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Christliche-News
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Quelle/Autor: opendoors-de.org
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Freitag, 27. August 2010
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Ägypten: Christlicher Blogger entlassen
(Open Doors) - „Es gab Zeiten im Gefängnis, in denen ich glücklich war,
und ich weiß auch warum: Gott war bei mir!" Das sagt der ägyptische Christ Hani
Nazeer nach seiner Freilassung. Der heute 31-Jährige aus dem oberägyptischen
Qena wurde im August 2008 verhaftet. Nur durch eine Gesetzesreform kam er vor
Kurzem frei.
Vor seiner Festnahme war Hani Nazeer ein engagiertes Mitglied seiner Kirche und
Menschenrechtsaktivist. Er führte regelmäßig ein Internet-Tagebuch (Blog).
Seine Texte befassten sich mit Menschenrechtsthemen und den Sorgen der
koptischen Kirche in Ägypten. Er kritisierte aber auch die zunehmende
Islamisierung der ägyptischen Zivilbevölkerung, und das gefiel nicht jedem.
„Echte Probleme" bekam Nazeer aber erst vor zwei Jahren wegen einer aus seiner
Sicht harmlosen, aber am Ende für ihn verhängnisvollen Verlinkung in seinem
Blog.
Wütende Muslime
Dort hatte der an einer Oberschule tätige Sozialarbeiter auf eine koptische
Internetseite verwiesen. Die wiederum enthält einen Link zur Onlineausgabe des
umstrittenen Buches „Azazils Ziege in Mekka", einer Replik auf das Buch
„Azazil". Letzteres befasst sich kritisch mit dem Christentum und wurde in der
arabischen Welt bereits mehrfach ausgezeichnet. Vor zwei Jahren nun entdeckte
ein Muslim aus Qena beim Besuch von Nazeers Blog diese Verlinkung und schlug
Alarm. Junge Muslime solidarisierten sich daraufhin gegen Hani Nazeer und
bewarfen sein Haus mit Steinen. Drei Tage lang protestierten sie in dem Ort und
beschimpften die örtlichen Christen. Nazeer versteckte sich in einem nahe
gelegenen Kloster. Weil der Staatssicherheitsdienst (SSI) ihn nicht zu fassen
bekam, verhaftete der SSI zwei seiner Verwandten. Hani Nazeer stellte sich und
wurde auf Grundlage der Notstandsbestimmungen von 1981 fast zwei Jahre lang
festgehalten. Die Bestimmungen erlauben es dem SSI, Menschen unter dem Verdacht
des Terrorismus oder der Gefährdung der inneren Sicherheit ohne Anklage und auf
unbestimmte Zeit festzusetzen. Erst nach einer Reform der Gesetze kam der
Christ am 22. Juli dieses Jahres wieder frei.
Glaube im Gefängnis
gestärkt
Im Gefängnis saß Hani Nazeer zumeist mit Schwerverbrechern in der Zelle.
Die Haftumstände in seinem Trakt waren schlimm. Wiederholt nötigten ihn
Insassen, zum Islam überzutreten. Am schwersten seien die Wochen in Einzelhaft
gewesen, erzählt er. Mehrmals wurde Nazeer verlegt, immer wieder durch den SSI
verhört. Die Beamten unterstellten ihm, er sei in Wahrheit der Autor des
umstrittenen Buches „Azazils Ziege in Mekka". Dennoch habe die Zeit hinter
Gittern seinen Glauben an Jesus gestärkt, sagt er. Er konnte an eine Bibel
kommen und sprach manchmal mit zwei Häftlingen über Christus. „Ich danke Gott
dafür, dass er mich und auch meine Familie durch diese Zeit getragen hat." Mit
Hilfe von Bischof Kirollos von der Diözese Nag Hammadi hat er eine sichere
Wohnung erhalten. Seine Familie sieht er jeden Tag. Trotz seiner Lebensumstände
sagt er: „Ich fühle mich sicher in den Händen Gottes."
Gebetsanliegen
- Danken
Sie Gott dafür, dass Hani Nazeer im Gefängnis nicht verzagt ist, sondern
sein Vertrauen auf Jesus gewachsen ist.
- Beten
Sie für seinen Schutz und für eine Arbeitsstelle. Er will wieder als
Sozialarbeiter arbeiten und hat sich schon beworben.
- Beten
Sie um Weisheit für den jungen Mann. Trotzallem will er weiter seinen Blog
betreiben.
Gebetsanliegen für die Zeit des Ramadan
In
der Zeit des islamischen Fastenmonats bitten wir Sie, an die Christen in
verschiedenen Ländern zu denken. Dafür geben wir in unserer freitäglichen
Gebetsmail einige Impulse für Ihr Gebet.*
- 27. August
Aserbaidschan: Um ein Wachstum der christlichen Gemeinden
einzuschränken, hat die Regierung den Druck auf Christen erhöht. Beten Sie
für ein Einlenken der Machthaber.
- 28. August
Nigeria und
Sudan: Beten
Sie weiterhin für jene Christen, die aufgrund von Verfolgung durch
Extremisten täglich in Angst leben. Die Glaubensgeschwister brauchen Ermutigung.
- 29. August
Oman und Brunei: Beten Sie, dass die Menschen in diesen Ländern vom
Evangelium erfahren. In Brunei dürfen die wenigen anerkannten Kirchen
keine Einheimischen zu ihren Gottesdiensten einladen
- 30. August
Kuwait und
Vereinigte Arabische Emirate: Die Mehrheit der Christen in den Ländern sind
ausländische Gastarbeiter. Beten Sie, dass diese Gläubigen ein Zeugnis für
das Evangelium sein können. Auch über christliche Radio- und
Fernsehprogramme via Satellit erfahren Einheimische vom Evangelium.
- 31. August
Tadschikistan: Ein „echter" Tadschike ist Muslim, so die Tradition in
dem zentralasiatischen Land. Muslime, die Christen wurden, erfahren
Verfolgung durch Verwandte, Nachbarn oder örtliche Behörden. Beten Sie,
dass die Gläubigen Gelegenheiten haben, sich mit anderen Christen zu
treffen.
- 1.September
Sansibar: Beten Sie für die Gemeinden, die sich um eine
offizielle Registrierung oder um Land für den Bau eines Gemeindehaus
bemühen. Die muslimisch geprägten Sansibar-Inseln sind autonomer Teil des
ostafrikanischen Staates Tansania.
- 2.September
Türkei: Trotz der
verfassungsrechtlich garantierten Religionsfreiheit, gibt es Einschränkungen
für religiöse Gruppen. Beten Sie um Weisheit für die Pastoren, die Gemeinden in
einem Klima der gestiegenen Feindseligkeit gegenüber engagierten Christen
leiten.
*siehe
auch „30 Tage Gebet für die islamische Welt", Gebetsheft der Deutschen
Evangelischen Allianz www.ead.de
ACHTUNG
vormerken!
Am 23. Oktober 2010
ist „Open Doors Tag"
Erstmals mit
Live-Übertragung nach Bremen, Bielefeld, Chemnitz, Schorndorf, München.
Hauptveranstaltung in Marburg.
Thema
„Glaube wächst an Widerständen"
Gäste: Christen aus
dem Iran und Eritrea
Seien Sie dabei!
Informationen unter www.opendoors-de.org
Die Gebets- und Hilfskampagne “Gefährlicher Glaube”
„Gefährlicher Glaube - Gebet und Hilfe für Christen in der islamischen
Welt“ ist die bis mindestens 2011 dauernde weltweite Gebets- und
Hilfskampagne von Open Doors für Christen in der islamischen Welt und
besonders für Muslime, die Christen wurden. Ziel ist es,
Glaubensgeschwister zu unterstützen, denen das Bekenntnis zu Jesus
Christus in ihrer vom Islam geprägten Heimat zur lebensbedrohlichen
Gefahr wurde. Mit weltweiten 24-Stunden-Gebeten und Hilfsprojekten
sollen sie darin ermutigt werden, trotz Verfolgung oder Benachteiligung
ihren Glauben zu leben, weiterzugeben und die Gemeinde Jesu zu stärken.
Das Kampagnen-Symbol zeigt ein leuchtendes Kreuz auf einer Kirche hinter
Stacheldraht im Schatten des islamischen Halbmondes. Seit über 20
Jahren unterstützt das überkonfessionelle, internationale Hilfswerk für
verfolgte Christen Open Doors Christen in islamischen Ländern mit
Bibeln, Schulungen, Hilfe-zur-Selbsthilfe, christlichen TV-Programmen
und hilft Gefangenen sowie den Familien ermordeter Christen. Weitere
Infos und Anmeldung zum Gebet unter: www.opendoors-de.org
Über Open Doors
Open Doors wurde 1955 von dem Holländer Anne van der Bijl
gegründet, der als „Bruder Andrew“ oder „Der Schmuggler Gottes“
weltweit bekannt wurde. Legendär sind die Geschichten, wie er mit
seinem VW-Käfer Bibeln hinter den früheren „Eisernen Vorhang“
schmuggelte. In rund 50 Ländern versorgt Open Doors Christen, die
aufgrund ihres Glaubens benachteiligt oder verfolgt werden, mit Bibeln
und christlicher Literatur, bildet Gemeindeleiter aus, engagiert sich
für Gefangene und unterstützt die Familien ermordeter Christen. In der
freien Welt hält das Werk Vorträge und Veranstaltungen u. a. in Kirchen
und Gemeinden, um für das Thema Christenverfolgung zu sensibilisieren
und zum Gebet für die verfolgte Kirche aufzurufen. Die Arbeit von Open
Doors Deutschland e.V. wird durch Spenden finanziert. Das Werk trägt
das Spendenprüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz.
Beachten Sie bitte auch unseren aktuellen Weltverfolgungsindex
der Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.
Quelle: opendoors-de.org
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Quelle/Autor: jungefreiheit.de
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Freitag, 27. August 2010
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Ex-BDI-Chef Henkel: „Die Mehrheit der Deutschen unterstützt Sarrazins Thesen“
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Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel (Foto: JF)
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BERLIN. Der ehemalige Chef des Bundesverbandes der
Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, hat den Umgang mit
Bundesbankvorstandsmitglied Thilo Sarrazin kritisiert. „Da wird wieder
einmal in typischer Art und Weise auf den Überbringer der schlechten
Nachricht eingeprügelt", sagte Henkel der JUNGEN FREIHEIT. Auch wenn es
sich nicht leugnen lasse, daß Sarrazin offenbar schon fast eine
sadistische Lust dabei verspüre, unbequeme Wahrheiten zu übermitteln.
Man könne Sarrazin zwar für einige seiner
Äußerungen durchaus kritisieren, so Henkel, gleichzeitig sollte man ihm
aber auch dankbar sein, daß er gewisse Themen aufgreife. „Zum Beispiel
die Menschenrechtsverletzungen, die hierzulande zu Lasten von Mädchen
und Frauen innerhalb der muslimischen Bevölkerung stattfinden", sagte
der frühere BDI-Chef.
Nicht nur darüber, sondern über die massiven
Menschenrechtsverletzungen in fast allen islamischen Ländern müsse man
diskutieren. Insofern entbehre es nicht einer gewissen Doppelmoral, wenn
Politiker wie die Grünen-Chefin Claudia Roth, die sich sonst immer für
Frauenrechte stark machten, Sarrazin nun verdammten. „Wo sind eigentlich
die Advokaten für die Rechte der moslemischen Mädchen und Frauen in
unserem Land?", fragte Henkel.
Unverständnis für Merkels Kritik
Unverständnis äußerte Henkel auch für die Kritik
von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an Sarrazins Thesen. Merkel habe
vorschnell reagiert, vermutlich ohne Sarrazins Buch überhaupt zu
kennen. „Auch wenn ich es als positiv empfinde, wenn Frau Merkel sich
einmal zu unpopulärem Handeln entschließt, so war dies in diesem Fall
wohl etwas unreflektiert und der vermeintlichen ‘political correctness'
geschuldet", kritisierte Henkel.
Unpopulär sei die Kritik, weil nicht nur die
überwältigende Mehrheit der deutschen Bevölkerung, sondern auch
kompetente moslemische Meinungsführerinnen wie Necla Kelek und Seyran
Ates die meisten von Sarrazins Thesen unterstützten.
Allerdings, so fügte Henkel hinzu, wundere er sich
darüber, daß Herr Sarrazin, der eigentlich einen „full-time-job" bei der
Bundesbank bekleiden sollte, weiterhin die Muße habe, sich mit anderen
als Geld- und Finanzthemen zu befassen. „Unsere Staatsfinanzen, die
politischen Angriffe auf die Stabilität des Euro durch die Politik, der
schleichende Umbau von einer Währungsunion zu einer Transferunion
braucht die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Vorstände der Bundesbank",
sagte der frühere BDI-Chef.
Ulfkotte stimmt Sarrazin zu
Zustimmung zu den Thesen Sarrazins äußerte auch der
Publizist Udo Ulfkotte. Man müsse endlich offen darüber sprechen, daß
bis 2007 allein durch Immigranten in den deutschen Sozialsystemen ein
Minus von mehr als einer Billion Euro entstanden sei, sagte der
Buchautor der Leipziger Volkszeitung.
Aus der Schelte am ehemaligen Berliner Finanzsenator
spreche „eine zunehmende Ignoranz der Politik gegenüber der
Mehrheitsmeinung der Bundesbürger", kritisierte Ulfkotte: „Wir sehen
gerade wieder, daß Menschen wie Thilo Sarrazin bei Umfragen zwei Drittel
der Bevölkerung hinter sich haben. Aber alle führenden Politiker
erklären ihn für verrückt. Es ist eine reine Frage der Zeit, bis sich
dies rächt".
Der gegen Sarrazin gerichtete Vorwurf, er hetze
pauschal gegen Einwanderer, geht ins Leere, so Ulfkotte: „Gerade die
zugewanderten Mitbürger, die sich hier nach ihren Möglichkeiten
integrieren, rechtschaffend Leben und ihrer Arbeit nachgehen sowie ihre
Steuern bezahlen, fragen sich, warum wir gegen die schwarzen Schafe aus
ihren Reihen rein gar nichts unternehmen und diese sogar noch
bevorzugen".
Möglichkeit der Abberufung schaffen
Unterdessen ist die Kritik von Politikern an dem
Bundesbank-Vorstand nicht abgerissen. „Es ist unerträglich, was Herr
Sarrazin mit seinen wirren sozio-biologischen Annahmen über die
Intelligenz von Migranten zum wiederholten Male der Öffentlichkeit
zumutet", sagte Bundesjustizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) der Nachrichtenagentur dpa.
Deutschland sei ein Einwanderungsland, „und auf die
Liberalität und Offenheit unserer Gesellschaft können wir stolz sein",
so die FDP-Politikerin. Es müsse ganz klar sein, daß Sarrazins Thesen
„nicht ansatzweise Auffassung der im Bundestag vertretenen Fraktionen
seien". Jeder wisse, daß der wirtschaftliche Aufschwung der
Bundesrepublik von den zahlreichen Migranten mit geschaffen worden sei,
behauptete Leutheusser-Schnarrenberger.
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag,
Renate Künast, sagte während einer Pressekonferenz, bei Thilo Sarrazin
handele es sich „um eine Art Dauerdelikt". Sie kündigte an, ihre
Fraktion werde im Bundestag ein Verfahren vorschlagen, bei dem die
Bundesregierung eine Abberufung von Mitgliedern des Bundesbank-Vorstands
vorschlagen könne und der Bundespräsident sie dann vornehme. Bisher ist
das Recht, eine Abberufung zu beantragen, allein dem Vorstand selbst
vorbehalten.
„Menschenverachtung bis hin zur Auslöschung von Menschenleben"
Nach Künast habe Sarrazin gegen den Verhaltenskodex
der Bundesbank für ihre Vorstandsmitglieder verstoßen. Diese hätten sich
demnach „jederzeit in einer Weise zu verhalten, die das Ansehen der
Bundesbank und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Bundesbank
aufrechterhält und fördert".
Der Kritik an Sarrazins Aussagen hat sich ebenso die
ehemalige Hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann angeschlossen.
Sie empfinde seine Äußerungen „menschenverachtend", sagte die im Februar als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland zurückgetretene Theologin.
„Gerade in Deutschland haben wir die Erfahrung
gemacht, wenn Bevölkerungsgruppen derart diffamiert werden, was das
bedeuten kann an Ausgrenzung, an Menschenverachtung bis hin zur
Auslöschung von Menschenleben", sagte Käßmann dem Radiosender NDR
Kultur.
Man müsse bei diesem Thema sehr sensibel sein.
Käßmann nannte es zudem „schwierig", daß viele Menschen ähnlich
empfänden wie Sarrazin und er pauschal etwas ansprechen könne, was für
viele ein Problem sei. (vo/krk)
Quelle: jungefreiheit.de
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Quelle/Autor: israelnetz.com
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Freitag, 27. August 2010
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Schalom: "Keine Warenknappheit im Gazastreifen"
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Der israelische Minister Silvan Schalom hat sich ein Bild von den Hilfslieferungen in den Gazastreifen gemacht (Foto: Knesset)
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Israel hat den Kabinettsbeschluss zur Ausweitung der
Hilfslieferungen in den Gazastreifen gut umgesetzt. Dies sagte der
israelische Minister für regionale Entwicklung, Silvan Schalom, am
Mittwoch nach einem Rundgang am Grenzübergang Kerem Schalom.
Am 20. Juni hatte das Kabinett entschieden, dass
die Zahl der Lieferungen erhöht werden soll. "Die Rede ist von 250 und
manchmal sogar 280 Lastwagen, die hier jeden Tag durchfahren -
verglichen mit 80 oder 100 pro Tag davor", sagte Schalom laut einem
Bericht der Zeitung "Jerusalem Post". "Wir erreichen oft den Punkt, an
dem von Gazas Seite aus keine Nachfrage mehr besteht."
Der Minister erhielt Erklärungen zum Ablauf der
Transporte, bei denen Güter von der UN-Flüchtlingsorganisation UNRWA
oder aus Drittstaaten in den Gazastreifen gebracht werden. Er
besichtigte die Ladezonen und traf palästinensische Gabelstaplerfahrer.
Ferner informierte er sich über die Sicherheitskontrollen für die Güter
und über die Arbeiten zur Erweiterung des Überganges, damit bald bis zu
400 Lastwagen täglich passieren können.
"Wir sehen die Hamas-Behörde immer noch als
feindliche Behörde an", betonte Schalom. "Unsere Aktionen sollen der
Zivilbevölkerung dienen, nicht der Behörde und ihren Führern. Es gibt
eine kognitive Dissonanz, wo wir einerseits etwas geben und andererseits
schmähende Bemerkungen hören, aber wir werden weiter geben, solange die
Hilfe für die öffentlichen Bedürfnisse verwendet wird. Wir werden nicht
zulassen, dass Güter für terroristische Aktivitäten eingesetzt werden."
Auf lange Sicht sei das israelische Handeln richtig,
fügte der Minister hinzu. "Denn es drückt Besorgnis um die Zivilisten
aus und bietet eine Antwort an alle Flottillen. Flottillen, die von
Anfang an politisch motiviert waren und nur der Provokation dienten.
Heute weiß jeder in der internationalen Gemeinschaft, dass es in Gaza
keine Warenknappheit gibt und dass selbst die frühere Knappheit meist
nur eine Einbildung war."
"Palästinensische Vorbedingungen sind unlogisch"
Schalom nahm auch Stellung zu den direkten
Gesprächen zwischen Israelis und Palästinensern, die in einer Woche
wiederaufgenommen werden sollen. Die palästinensische Forderung an
Israels Premier Benjamin Netanjahu nach einem Siedlungsbaustopp halte er
als Vorbedingung für deplatziert. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas
habe mit Netanjahus Vorgänger Ehud Olmert ohne Vorbedingungen direkt
verhandelt. Auch Jasser Arafat habe weder bei den Gesprächen mit Ehud
Barak noch mit Netanjahu in dessen erster Amtszeit solche Forderungen
erhoben. Schalom selbst bestehe auf einem Ende des Siedlungsbaustopps am
25. September, wie es das israelische Kabinett entschieden habe.
Die Palästinenser hätten "ein System entdeckt, bei
dem sie sich nicht mit uns an den Tisch setzen müssen, aber alle
Zugeständnisse durch die internationale Gemeinschaft erhalten, die Druck
auf Israel ausübt", sagte der Likud-Politiker weiter. Als Minister für
regionale Zusammenarbeit habe er den Eindruck, dass in vielen Fällen die
Israelis mehr den Wunsch haben, Projekte für die Palästinenser
voranzubringen, als die Palästinenser selbst.
Von: Elisabeth Hausen
Quelle: israelnetz.com
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Christliche-News
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Quelle/Autor: jungefreiheit.de
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Freitag, 27. August 2010
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Religionsbehörde spricht sich für Gottesdienste in Kirche von Tarsus aus
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Die St.-Pauls-Kirche in Tarsus: Bald wieder christliche Gottesdienste? (Foto: Wikipedia/Leandrostr)
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BERLIN. Die türkische Regierung hat die
Wiederzulassung von christlichen Feiern in einer Kirche im türkischen
Tarsus in Aussicht gestellt. Der Vorsitzenden der zuständigen
staatlichen Religionsbehörde, Ali Bardakoglu, hatte in einem Gespräch
mit der Tageszeitung Milliyet überraschend sein Einverständnis
erklärt, die heute als Museum genutzte St.-Pauls-Kirche wieder für
Gottesdienste zuzulassen. Er fände es besser, wenn das Gebäude in der
Geburtsstadt des Apostels Paulus „als Kirche dient, statt in seiner
derzeitigen Rolle als Museum".
In den vergangenen Jahren wurden Gesuche von Christen, insbesondere der katholischen Kirche, von türkischer Seite
stets abgelehnt. Bisher erlaubten nur Ausnahmegenehmigungen den
Gottesdienst in der Kirche. Bardakoglu begründete die Wende mit dem
Schweizer Minarett-Verbot. Dies sei eine Entwicklung, die ihn
beunruhige, aber er müsse über die Religionsfreiheit im eigenen Land
wachen, sagte er im Gespräch mit der Zeitung. „Wenn ein Ort für Christen
heilig ist und sie dort religiöse Zeremonien abhalten, dann kann es
keinen Grund geben, dies zu verbieten."
Vatikan erhofft sich „bedeutende Perspektiven"
Der Vatikan zeigte sich erfreut über diese
Absichtserklärung. In einer Stellungnahme erhofft sich der Apostolische
Nuntius Antonio Lucibello nun die Eröffnung von „bedeutenden
Perspekiven", berichtet das Domradio.
Auch CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe lobte den
Vorstoß des Chefs der türkischen Religionsbehörde: „Dies wäre ein
bedeutendes Signal für die Verwirklichung der Religionsfreiheit in der
Türkei." Allerdings mahnte Gröhe die Beseitigung von „behördlichen
Schikanen" an, mit denen Christen in der Türkei zu kämpfen hätten. „Der
Staat muß zudem überzeugend und wirksam fundamentalistischen
Gewalttätern, die Christen bedrohen, entgegentreten."
Christen sind in der Türkei immer wieder
Zielscheibe von Extremisten. Erst im Juni wurde der Vorsitzende der
türkischen Bischofskonferenz, Bischof Luigi Padovese, von seinem muslimischen Chauffeur ermordet. (FA)
Quelle: jungefreiheit.de
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Christliche-News
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Quelle/Autor: pro-medienmagazin.de
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Donnerstag, 26. August 2010
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Mit dem Browser durch Kanaan
Die Geschichte von Abraham und den Kämpfen mit kanaanäischen
Stämmen kann demnächst jeder in seinem Browser nachspielen. Der
Siegburger Spielehersteller "Fiaa" startet demnächst das nach eigenen
Angaben erste Browsergame, das auf den Spuren des Alten Testaments
wandelt: "The Bible Online".
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Am 6. September startet die Testphase des biblischen Browserspiels "The Bible Online" Foto: thebible-onlinegame.com / pro)
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"The Bible Online" basiert auf dem ersten Buch der Bibel, der
Genesis. Der Spieler führt Abraham und seine Gefolgschaft von Ur nach
Haran und schließlich nach Kanaan. Er gründet nomadische Stämme, jagt
Tiere, bekämpft andere Stämme, errichtet Gebäude, sorgt für Rohstoffe
und verwaltet Finanzen. Dabei muss er nicht nur kämpfen, sondern auch
klug Diplomatie betreiben. Beispielsweise muss in einer Aufgabe Abraham -
wie in Genesis 14,13 beschrieben - mit 318 Männern seinen Neffen Lot
retten.
Die Hersteller erklären auf der Webseite: "Das Spiel
erlaubt es, das Buch Genesis zu erleben, indem man die Aufträge Abrahams
erfüllt, die allesamt auf den Geschichten der Genesis basieren." Die
Optik entspreche dem heutigen Stand der Wissenschaft über die Zeiten
Abrahams, teilte die Siegburger Firma "Fiaa" GmbH mit. Deren
Muttergesellschaft "AlanBridge Co. Ltd." ist in Korea beheimatet und
entwickelt und vertreibt dort Onlinespiele.
In einer
Pressemitteilung heißt es, dass durch zusätzliche Aufgaben auch weniger
bekannten Geschichten des ersten Buches der Bibel nachgespielt werden
können. Alan Kim, Chef von "FiAA", erklärt: "Wir haben 'The Bible
Online' entwickelt, um Spielern aller Altersklassen die Möglichkeit zu
bieten, sich auf spielerische Weise der Bibel anzunähern. Wir wollen
besonders diejenigen ansprechen, die bisher noch keinen Bezug zur Bibel
gehabt haben." In der Einführung zum Spiel werden Abraham und seine
Nachkommen als "Vorfahren des von Gott auserwählte Menschen"
bezeichnet. Ausführlich wird aus der Bibel zitiert.
Am 6.
September startet das Spiel zunächst in die Beta-Phase. Das heißt,
Interessenten können sich schon jetzt online registrieren und es auf
Herz und Nieren testen. Wer besonders gut abschneidet, dem winken Preise
wie iPods oder Bargeld. Bis Ende des Jahres soll "The Bible Online"
dann in fast allen europäischen Sprachen offiziell starten. Außerdem
sind weitere Kapitel in der Entwicklung, um alle Geschichten der Bibel
abzudecken.
Das Spiel selbst ist kostenlos, wer aber besondere
Gegenstände haben will, muss dafür zahlen. Ein Vorteil des Spiels: Es
benötigt keine Installation, sondern kann im Browser gespielt werden.
(pro)
VON: js |
26.08.2010
Quelle: pro-medienmagazin.de
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Christliche-News
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Quelle/Autor: israelnetz.com
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Donnerstag, 26. August 2010
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UNO: Libanesen griffen Soldaten auf israelischem Gebiet an
NEW YORK (inn) - Bei dem libanesischen Angriff vom 3. August
befanden sich die israelischen Soldaten auf ihrem eigenen Staatsgebiet.
Dies bestätigte ein UN-Sprecher am Mittwoch nach dem Abschluss der
Untersuchungen zu dem Feuerwechsel mit vier Toten.
Die Israelis hatten einen Baum ausreißen wollen.
Dabei gerieten sie unter libanesischen Beschuss und erwiderten das
Feuer. Ein israelischer Oberstleutnant und drei Libanesen wurden
getötet. Anschließend beteuerte jede Seite, der Baum habe sich auf ihrem
Gebiet befunden. Doch schon einen Tag später kam die Friedenstruppe der
Vereinten Nationen (UNIFIL) zu dem Schluss, dass die Israelis die
Grenze nicht überschritten hätten.
Laut der Zeitung "Jediot Aharonot" teilte
UN-Sprecher Martin Nesirky nun mit, dass die Untersuchungen beendet
seien. Dabei habe sich die erste Vermutung bestätigt. Der entsprechende
Bericht sei an die beiden beteiligten Länder und an Vertreter der
UN-Friedensinitiative in New York versendet worden. UNIFIL-Kommandeur
Alberto Asarta Cuevas hoffe, der Report werde den Parteien helfen,
solche Zwischenfälle zu verhindern, sagte Nesirky vor Journalisten.
Von: E. Hausen
Quelle: israelnetz.com
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Kurzpredigt
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Quelle/Autor: M.P.
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Mittwoch, 25. August 2010
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Nun hat der HERR mir die Bitte erfüllt, die ich an ihn gerichtet hatte.
Die Bibel in
1.Samuel 1, 27
Bittsteller haben es nicht leicht.
Besonders dann, wenn...
...wir lieber selbst alles schaffen würden,
...wir eingestehen müssen, es nicht selbst schaffen zu können.
...wir einsehen müssen, dass wir unsere Grenze nicht überspringen können.
Bittsteller haben es leicht.
Besonders dann, wenn...
...sie einsehen, nicht alles selbst leisten zu müssen,
...sie sich eingestehen, dass der andere es besser kann,
...sie einsehen, dass Begrenzungen uns gut tun können.
Deshalb: Bete 'mal wieder!
Bete im Namen Jesus zum Vater im Himmel,
dem einzig wahren Gott.
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