Christen im Islam
Giuseppe De Rosa
(aus der Zeitschrift „La Civiltà Cattolica“)
Christen im Islam
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Ein Auszug aus der Broschüre: „Christen im Islam“
Christen in islamischen Ländern
„La Civiltà Cattolica“ wird von einer Gruppe Jesuiten in Rom herausgegeben.
Es handelt sich um eine Zeitschrift ganz besonderer Art. Jeder Beitrag wird durch den Kardinalssekretär des Vatikan vor der Veröffentlichung geprüft. So spiegelt die Zeitschrift seine Gedanken getreu wider.
In der Ausgabe vom 18. Oktober wurde in „La Civiltà Cattolica“ ein äusserst kritischer Beitrag über die Situation der Christen in islamischen Ländern publiziert. Die Kernthese: „In seiner gesamten Geschichte hat der Islam ein kriegerisches und triumphierendes Gesicht an den Tag gelegt; während fast tausend Jahren lebte Europa unter ständiger Bedrohung, und was von der christlichen Bevölkerung in islamischen Ländern übrig geblieben ist, ist noch immer ‘ständiger Diskriminierung’ unterworfen, gekoppelt mit Epochen blutiger Verfolgung.“
Wie leben Christen in Ländern mit islamischer Mehrheit? (...) Wir müssen zunächst eine ziemlich merkwürdige Tatsache hervorheben:
In allen Ländern Nordafrikas (Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien, Marokko) gab es vor der islamischen Invasion und ungeachtet der Einfälle von Vandalen blühende christliche Gemeinden. Diese brachten für die Weltkirche grosse Persönlichkeiten hervor, unter ihnen Tertullian; Cyprian, Bischof von Karthago, der 258 den Märtyrertod erlitt; Augustinus, Bischof von Hippo und Fulgentius, Bischof von Ruspe. Nach dem Sieg der Araber jedoch wurde das Christentum vom Islam stark verfolgt. So behielt das Christentum nur noch im heutigen Ägypten eine bedeutendere Präsenz. Koptisch-orthodoxe und andere winzige christliche Minderheiten bilden dort noch 7-10% der Gesamtbevölkerung.
Dasselbe lässt sich über den Nahen Osten sagen (Libanon, Syrien, Palästina, Jordanien, Mesopotamien). Dort gab es vor dem islamischen Einfall blühende christliche Gebiete. Doch heute sind nur noch kleine christliche Gemeinden zu verzeichnen, vom Libanon abgesehen, wo Christen noch immer einen ansehnlichen Teil der Bevölkerung bilden.
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Es handelt sich um eine Zeitschrift ganz besonderer Art. Jeder Beitrag wird durch den Kardinalssekretär des Vatikan vor der Veröffentlichung geprüft. So spiegelt die Zeitschrift seine Gedanken getreu wider.
In der Ausgabe vom 18. Oktober wurde in „La Civiltà Cattolica“ ein äusserst kritischer Beitrag über die Situation der Christen in islamischen Ländern publiziert. Die Kernthese: „In seiner gesamten Geschichte hat der Islam ein kriegerisches und triumphierendes Gesicht an den Tag gelegt; während fast tausend Jahren lebte Europa unter ständiger Bedrohung, und was von der christlichen Bevölkerung in islamischen Ländern übrig geblieben ist, ist noch immer ‘ständiger Diskriminierung’ unterworfen, gekoppelt mit Epochen blutiger Verfolgung.“
Wie leben Christen in Ländern mit islamischer Mehrheit? (...) Wir müssen zunächst eine ziemlich merkwürdige Tatsache hervorheben:
In allen Ländern Nordafrikas (Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien, Marokko) gab es vor der islamischen Invasion und ungeachtet der Einfälle von Vandalen blühende christliche Gemeinden. Diese brachten für die Weltkirche grosse Persönlichkeiten hervor, unter ihnen Tertullian; Cyprian, Bischof von Karthago, der 258 den Märtyrertod erlitt; Augustinus, Bischof von Hippo und Fulgentius, Bischof von Ruspe. Nach dem Sieg der Araber jedoch wurde das Christentum vom Islam stark verfolgt. So behielt das Christentum nur noch im heutigen Ägypten eine bedeutendere Präsenz. Koptisch-orthodoxe und andere winzige christliche Minderheiten bilden dort noch 7-10% der Gesamtbevölkerung.
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