Get Adobe Flash player
Gottesdienst
So, 20. Mai 2012
9:30 Uhr - 11:30 Uhr
Bibelbetrachtung
Di, 22. Mai 2012
19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Gottesdienst an Pfingsten
So, 27. Mai 2012
10:00 Uhr - 12:00 Uhr
"Die Wurzel der Dankbarkeit ist die Demut, wie die Undankbarkeit im Hochmut wurzelt."
F. Braun (242)

Online-Bibel ...

Brennpunkt Nahost ...

csivideo

Israelnetz Audio ...

QR-Code dieser Seite
Länder (Top 5)
65,6%Germany Germany
27,5%United States United States
2%Austria Austria
1,9%Switzerland Switzerland
0,2%France France

Besucher
heute: 24
gestern: 54
diese Woche: 191
letzte Woche: 256
dieser Monat: 668
letzter Monat: 1124
Total (Klicks): 3847135
Gerade online
  • 1 Gast
  • 2 Robots
Home | FCG-Nachgedacht | Tiefe Verzweiflung - Strahlende Mama


Tiefe Verzweiflung - Strahlende Mama


Tiefe Verzweiflung

Eine junge Frau nimmt ihr Kind an, obwohl sie vergewaltigt wurde und nicht klar ist, wer der Vater ist.

Nora in den Armen ihrer Mutter
Nora in den Armen ihrer Mutter
Das Telefon klingelt und als ich abhebe, meldet sich Nina, eine Schwangere in der zehnten Woche. Sie hatte die Telefonnummer von einer Freundin bekommen. »Ich brauche den Beratungsschein, so schnell wie möglich! Kann ich am besten gleich bei Ihnen vorbeikommen?« fragt sie. »Haben Sie sich das auch wirklich gut überlegt? Wissen Sie, wie sich das Ungeborene entwickelt?« »Ja, weiß ich, ich studiere Biologie!« Schweigen ...

Wir vereinbaren einen Beratungstermin und sie kommt tatsächlich. Eine junge, sehr hübsche Frau, die auf den ersten Blick etwas kalt wirkt. In kurzen Sätzen erklärt sie mir alle scheinbar zwingenden Gründe, die gegen das Austragen des angeblich »undefinierbaren Klumpen« sprechen. Schon nach fünf Minuten fordert sie erneut den Beratungsschein. Aus Sorge, sie würde das Gespräch sofort beenden, wenn ich ihr klarmache, dass ich keinen Schein vergebe, zögere ich das Gespräch hinaus. Ich stellte ihr immer mehr Fragen. Nina antwortet kurz und knapp, denn ich werde für sie immer unbequemer. Als sie schließlich erfährt, dass es keinen Schein gibt, reagiert sie richtig aggressiv und verschwindet sofort.


In den folgenden zwei Tagen legt sie immer auf, wenn ich versuche, sie anzurufen. Am dritten Tag nimmt Tom, ihr Freund, das Gespräch entgegen, und wir diskutieren eine halbe Stunde. Er ist genauso zur Abtreibung entschlossen wie seine Freundin. In einem kleinen Nebensatz erwähnt er ganz beiläufig den Abtreibungstermin in der nächsten Woche, gerade so, als wäre es das Normalste auf der ganzen Welt. Ich frage ihn, ob ihm bewusst ist, dass er soeben den geplanten Todestag seines ersten Sohnes oder seiner ersten Tochter genannt hat. »Es ist ja nicht einmal sicher, ob es mein Kind ist!« Es ist ganz still in der Leitung. Eine Situation, in der man als Berater unschlüssig ist. Ich weiß nicht, was ich in der Anspannung sagen soll, bleibe einfach still und warte ab. Endlich nimmt Nina den Hörer und fragt mich kurz, ob wir uns treffen könnten. Als wir ein paar Stunden später spazieren gehen, erzählt sie mir ihre ganze Geschichte. Vor einigen Wochen war sie vergewaltigt worden und nun weiß sie nicht, von wem das Kind ist. Ich sehe eine tief verzweifelte junge Frau vor mir. Mir wird klar, dass ihre Kälte und Härte beim ersten Gespräch nur eine Fassade war, um die Verzweiflung und echte Not zu verdecken. Wieder einmal wird mir bewusst, wie wichtig es ist, ganz gleich wie banal die Gründe für die Abtreibung klingen mögen, die Frauen nie zu verurteilen. Die wahren Gründe bleiben uns Beratern oft lange verborgen.

Nina ist völlig traumatisiert. Wir reden mehrere Stunden. Ich schenke ihr das Buch »Wunder des Lebens« mit den vielen Bildern von den Ungeborenen in allen Entwicklungsstadien. Ich bitte sie, einen befreundeten Gynäkologen anzurufen, um mit ihm nochmals über den Konflikt zu sprechen. Er bestimmt den möglichen Empfängnistermin. Zwar ist es wahrscheinlicher, dass der Freund der Vater ihres ungeborenen Kindes ist, aber es ist nicht sicher.

Wohnungssuche, Patenschaft und psychologische Hilfe für Nina

Nora – Ja zum Leben trotz Vergewaltigung.
Nora – Ja zum Leben trotz Vergewaltigung.
Ein weiteres Problem besteht darin, dass Nina im Studentenwohnheim lebt. Sie hat kein Geld für eine eigene Wohnung. Dieses Problem ist leicht zu lösen. Wir bieten ihr von der ALfA eine Patenschaft an, um ihr bei der Bezahlung der Mietkosten für eine eigene kleine Wohnung zu helfen. Nina hätte nie mit einer solchen Hilfe gerechnet. Ihr Misstrauen beginnt zu schwinden und sie spürt, dass wir nicht ihre Gegner sind, sondern für sie und ihr Baby sorgen. In fast jedem folgenden Gespräch erzähle ich ihr Geschichten von Babies und kleinen Kindern. Wir vermitteln sie auch an einen guten Psychologen, der ihr hilft, das Geschehene zu verarbeiten. Sie verschiebt den Abtreibungstermin. Ihre Mutter, die vom Unrecht der Abtreibung überzeugt ist, schenkt ihr die süßeste Babykleidung der Stadt.

Einige Tage später freuen wir uns riesig, als sie uns mitteilt, dass sie ihr Kind behalten wird.

Die Schwangerschaft insgesamt verläuft schwierig. Nina hat große Angst vor der Geburt und noch größere, dass ihr Freund nicht der Vater sein könnte. Was wenn... fragt sie sich immer wieder.

Heute ist die kleine Nora bereits auf der Welt – und Tom ist tatsächlich der Vater. Als ich Nina besuche, sehe ich eine strahlende Mama, die durch das Kind gereift ist. Sie sagt den wunderbaren Satz:

»Mutter sein zu dürfen, ist die schönste Freude auf der ganzen Welt.«

Maria Grundberger


Hilfsangebote

Rat und Hilfe für Schwangere in Not

Die ALfA hilft Frauen in Not - und zwar konkret:
  • finanziell, zum Beispiel bei ausstehenden Mietzahlungen
  • materiell, zum Beispiel durch Stellung von Babykleidung
  • personell, zum Beispiel bei Behördengängen
  • Diskretion und Einfühlungsvermögen sind Grundlagen jeglicher Beratung
Um diese Hilfe zu gewährleisten, bieten wir verschiedene Möglichkeiten:
  • Mit dem Reiter "Beratung und Hilfe" finden Sie die Telefonnummern für Schwangerenberatung und für Notfälle.
  • Bei "Adressen" finden Sie nach Postleitzahlen sortiert eine Liste mit Adressen von Beratungsstellen und Initiativen sowie Mutter-Kind-Einrichtungen, an die Sie sich im Schwangerschaftskonflikt, bei Problemen während der Schwangerschaft oder nach einer Abtreibung wenden können.
  • Unter "Patenschaftsaktion" stellen wir Ihnen unsere längerfristigen Projekte vor, mit der Sie unsere Arbeit dauerhaft unterstützen können und die durch Beispiele verdeutlicht, wie unsere Hilfe im speziellen Einzelfall aussieht.

Beratung und Hilfe

scr_spot_01scr_spot_02
Werbespots von "VitaL" gegen Abtreibung online anschauen!

VitaL - es gibt Alternativen! Notruf: 0180 / 36 999 63 - rund um die Uhr besetzt!

Film 1 starten      Film 2 starten

Adressen

Hier finden Sie zahlreiche Adressen von Beratungsstellen und Initiativen sowie Mutter-Kind-Einrichtungen, an die Sie sich im Schwangerschaftskonflikt, bei Problemen während der Schwangerschaft oder nach einer Abtreibung wenden können.

Alle Links zu den einzelnen Bundesländern verweisen auf eine Datenbank aus der Übersicht „Hilfreiche Adressen“ des Netzwerks „Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen“ (TCLG). Dort finden Sie auch weitere Angaben zu den einzelnen Einrichtungen.

Informationen zu den Inhalten der Adressliste

Download der Adressliste als PDF-Broschüre 7. Auflage (Ausgabe für 2007)

Beratungsstellen und Initiativen

Mutter-Kind-Einrichtungen

Patenschaftsaktion

ALfA Patenschaftsaktion

Lebens - Not - wendig

Not - vor unserem inneren Auge tauchen die erschütternden Bilder auf von Erdbebenopfern, von Hungernden, von Menschen, die durch Überschwemmungen, alles verloren haben, meist aus fernen Weltgegenden. Die Medien werden nicht müde, sie uns ins Wohnzimmer zu schicken und um unsere Hilfe zu bitten. Zum Glück lassen sich gerade in unserem Land viele Menschen anrühren und sind immer wieder zu Hilfe bereit.

Doch Not kann auch andere Gesichter haben. Not vor unserer Haustür ist nicht so offensichtlich; man muss schon genauer hinsehen. Dann sieht man in

- das Gesicht z.B. von Marisa (Name geändert): mit ihrem Mann hat sie in viel Eigenleistung ein Häuschen gebaut, was auch finanziell die Familie vor große Herausforderungen stellt. Dass Marisa nun das 4. Kind erwartet, machte den Ehemann wütend: "Das Kind muss weg, dann kannst du auch endlich mal was dazu verdienen". Eisiges Schweigen in der Verwandtschaft, dazu  Angst vor einer Behinderung, die in der Familie liegt. Einen Tag vor der geplanten Abtreibung schöpft Marisa jedoch durch die verbindliche Zusage einer Patenschaft Hoffnung und entscheidet sich für ihr Kind. Marisas Ängste so wie auch die Ablehnung des Mannes sind inzwischen überwunden. Das kleine Mädchen wird von allen nun voll Freude erwartet.

- das Gesicht von Kathrin: Seit Jahren schon studiert Tobias, schreckt aber im letzten Moment immer wieder vor den Abschlussprüfungen zurück. Als das erste Kind zur Welt kam, übernahm er die Betreuung, die kleine Familie kam mit Kathrins schmalem Einkommen als Arzthelferin gerade so hin. Das Studium ruhte. Als das 2 Kind sich ankündigte, fand sich eine sinnvollere Perspektive: für sich und die Kinder erhält Kathrin ALG II, eine ALfA Patenschaft sichert den Mietanteil und Lebensunterhalt für Tobias, der sich nun mit ganzer Kraft dem Abschluss seines Studiums widmet. Die Auszahlung ist an den Nachweis von Leistungen gebunden.

- das Gesicht von Carolin: als sie sich für ihr Kind entschied, konnte sie nicht weiter in der Wohnung ihres Freundes leben. Ihren Lebensunterhalt konnte sie zwar vom Arbeitslosengeld bestreiten, für Umzug und Kaution jedoch fehlten die Mittel.

- das Gesicht von Anna: seit zwei Jahren studiert sie fleißig und erfolgreich. Die nötigen bescheidenen Mittel bringen mit vereinten Kräften ihre Verwandten in Russland auf. Als sie schwanger wird, meldet sich plötzlich das Ausländeramt: wenn sie nicht den Lebensunterhalt des Kindes einschließlich Krippenbetreuung garantieren kann, wird sie ausgewiesen. Wie sparsam sie selbst lebt spielt keine Rolle, das Amt weiß besser, wie viel ein Baby kostet.

- das Gesicht von Lena: Die junge Frau genoss das Leben, träumte von der Karriere in den Medien als Selbständige, Ausgehen, Handy, schicke Klamotten, Leuten treffen. Was soll's wenn mal die Krankenversicherung nicht bezahlt wird, "mir passiert schon nichts!" Als sie unverhofft schwanger wird, haben sich Schulden von € 900,- angehäuft. Es besteht kein Krankenversicherungsschutz. "Wie soll ich da das Kind kriegen?" Mit Hilfe einer Beratungsstelle bemühte sie sich, Ordnung in ihr Leben zu bringen. Wir helfen mit einem Zuschuss und einem Darlehen.

Diese und viele andere Schicksale, von denen Sie regelmäßig in unserem Lebenszeichen lesen können, zeigen, wie Not-wendig neben persönlicher Betreuung oft auch finanzielle Hilfen sind. Frauen wie Marisa, Kathrin, Carolin, Anna oder Lena und ihren Kindern eine Perspektive zu bieten, ist Aufgabe der ALfA Patenschaftsaktion. Die nötigen Finanzmittel werden uns von Spendern zur Verfügung gestellt, sei es in regelmäßigen Beiträgen, sei es in einmaligen Zuwendungen. Ein Team von Ehrenamtlichen verwaltet sie, so dass jeder Euro bei den Betroffenen ankommt

Banner Patenschaftschaftsaktion

Banner Patenschaftschaftsaktion
Banner Patenschaftschaftsaktion
Ihre Unterstützung zählt!

Wenn Sie unsere Arbeit mit einer Patenschaft unterstützen möchten, können Sie hier direkt unseren Online-Patenschaftsantrag ausfüllen.

Falls Sie weitere Fragen zur Patenschaft haben, rufen Sie uns in der Geschäftsstelle an.

Wie kann ich als Betroffene eine ALfA-Patenschaft in Anspruch nehmen?

Wer die Hilfe der Patenschaftsaktion in Anspruch nehmen möchte, wendet sich an den zuständigen Regionalverband der ALfA, an die Bundesgeschäftsstelle in Augsburg, an die Landesgeschäftsstelle in NRW oder an eine Beratungsstelle von Caritas, Pro Vita, Kaleb o.ä. Die Mitarbeiter helfen dabei, einen Antrag an die Patenschaftsgruppe zu stellen und die nötigen Belege zu sammeln. Gemeinsam wird dann überlegt, wie eine sinnvolle, tragfähige und verlässliche Unterstützung aussehen könnte. Die Bereitschaft, die wirtschaftlichen Verhältnisse offen zu legen und an der Lösung der eigenen Probleme mitzuwirken, sollte dabei selbstverständlich sein.

Hilfe, die auf jeden einzelnen Fall genau zugeschnitten ist

Natürlich können wir nicht alle Wünsche erfüllen. Wir sind aber sehr froh darüber, dass wir den allermeisten Frauen und Familien, die sich an uns wenden mit einer genau auf sie zugeschnittenen Unterstützung Mut machen und sie in ihrer Entscheidung für ihr Kind stärken können. Da unsere Mittel nicht grenzenlos sind, konzentrieren wir unsere Hilfe auf Schwangere und Mütter mit Kindern bis 3 Jahren.

Allen Spendern, die dies immer wieder neu möglich machen, danken wir zusammen mit unseren "Paten"-Kindern von Herzen.
Quelle: alfa-ev.de, Lebenszeichen


Momma I Want to Live


Momma I Want to Live


Quelle: YouTube

Rahel spricht über Abtreibung - Orientierung


Rahel spricht über Abtreibung - Orientierung

<
Quelle: KathTube, www.rahel-ev.de



Möchtest Du Dir einen weiteren Artikel zum Thema ansehen?

Abtreibung? Es gibt Alternativen!

Heeah - Plädoyer gegen Abtreibung

Kommentar schreiben

Bitte die Regeln beachten.


Sicherheitscode
Aktualisieren

Bitte beachten: Die Inhalte der hier veröffentlichten Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des Websitebetreibers der fcg-hildesheim.de wieder. Alle hier bereitgestellten Informationen dienen lediglich Informationszwecken sowie Zwecken der Meinungsbildung.