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Begriff Definition
Abendmahl

Das Abendmahl, oder auch Herrenmahl genannt,  ist eine Gedächtnisfeier, bei dem die Gemeinde erinnert wurde, dass Jesus Christus am Kreuz für alle Menschen gestorben ist, um die Menschen wieder mit Gott, dem Vater zu versühnen. Das Brot symbolisiert den Leib von Jesus, denn Jesus hat sein unschuldiges Leben für die Menschen geopfert. Der Wein symbolisiert das Blut von Jesus, das alle unsere Sünden tilgt, wenn wir sie ihm bekennen.

Außerdem erinnert uns das Abendmahl daran, dass Jesus Christus wieder kommen wird. Die Teilnahme am Abendmahl ist getragen von der Bereitschaft Jesus Christus in unserer Welt bekannt zu machen.

Alias (getrennt durch |): Gedächtnisfeier|Herrenmahl
Anti-Christus

Endzeit – Zeit der Scheidung unter den  Nachfolgern von Jesus Christus

In  1.Johannes 2, 18 – 21 spricht Gottes Wort vom „Anti-Christus“ und von „Anti-Christen“

Woher kommen die Anti-Christen?

Wie sind sie zu Anti-Christen geworden?

Der Anti-Christus ist eine „Geburt des Satans“ und  wird einst erscheinen, um zu versuchen, Jesus Christus zu besiegen und zu verdrängen. Aber was bedeutet der Plural „Anti-Christen“?

Zur Erklärung:

Zuerst: Das Wort „Anti-“ bedeutet „an Stelle“ , „gegen“, „entgegen“.

Wenn sich Menschen zu Jesus Christus wenden, sich bekehren und nun Jesus Christus durch den Glauben in ihnen lebt (Galater 2, 20), werden sie logischer Weise zu Christen. In Christen lebt und wirkt Jesus Christus durch Sein Wort und Seinen Heiligen Geist.

Nun kann es geschehen, dass sich Christen für den Geist des Gegen-Christus (Antichristus) öffnen. Dies kann durch bewusstes Abweichen vom Wort Gottes, durch bewusstes Verharren in Sünde usw. geschehen. In Folge dieses Abweichens von der Nachfolge Jesu werden sie mehr und mehr vom antichristlichen Geist erfasst und können unter Umständen zu Anti-Christen werden. Es sind dann Menschen, die gegen die wahren Nachfolger von Jesus und letztlich gegen Christus wirken.

Bevor also der Anti-Christus als reale Person erscheint, wirkt bereits dessen antichristlicher Geist und möchte jesusgläubige Menschen von Jesus Christus wegziehen und zu Anti-Christen formen. Deshalb spricht Gottes Wort Gottes, dass es vor dem Wiederkommen von Jesus Christus einen großen „Abfall von Jesus“ geben wird. (vgl. dazu  2.Thessalonischer 2, 3)

Dieser Abfall ist von zwei Merkmalen gekennzeichnet:

a)Theologische Merkmale des Abfalls

Verleugnung des Vaters und des Sohnes (1.Johannes 2, 22 - 23)

Leugnung, dass Jesus als Mensch gelebt hat (1.Johannes 2, 23; 4, 3) (Hinweis: Wenn Jesu Menschwerdung geleugnet wird, gibt es auch keine wahre Erlösung am Kreuz und kein Opfer für die Sünder!)

Leugnung der Wiederkunft von Jesus Christus (2.Petrus 3, 4) (So wird die Wiederkunft von Jesus meist dadurch geleugnet, wenn die leibliche Auferstehung von Jesus aus den Toten abgelehnt wird.)

b)Moralische Merkmale des Abfalls

Irrlehre führt immer von Jesus Christus weg und ebnet den Weg zu moralischem Niedergang. Eine solche Liste finden wir in 2.Timotheus 3, 1 – 5, wo Paulus 18 Merkmale dieses Niedergangs aufführt.

Alias (getrennt durch |): Gegen Christus|Anti-Christ|Abfall von Christus|Anti-Christ|Antichristus|Satan|Luzifer|Antichrist
Ausdauer

Was ist „Ausdauer"?   Lies  Hebräer 12,1+2

Der Hebräerbrief  spricht von einem „Wettlauf, der uns verordnet ist". Das christliche Leben gleicht also einem Wettkampf und ist kein Spaziergang. Ausdauer ist die dritte Folgerung aus der Anwesenheit einer Wolke von Zeugen. Es geht um ein zielstrebiges Unterwegssein zum Ziel.

Die Ebenen dieses Wettlaufs:

Persönlich, im eigenen Leben

Persönlich, im personellen Nahbereich

Persönlich, in /mit der Gemeinde von Jesus Christus

Persönlich, in der Welt

Alle diese Bereiche hängen zusammen. Überall gibt es Bewährungsproben und erfordert es Kraft.

Deshalb gilt es:

Jede Bürde (erkennen) und ablegen

Die uns umstrickende Sünde zu erkennen und ablegen

Mit Ausdauer laufen

Und bei allen Bereichen gibt es „Zeugen", d.h. Zuschauer, die uns sehen, die registrieren und vielleicht auch kritisieren. Gerade auch in diesem Bereich ist Ausdauer mit Blick auf das Ziel entscheidend.

Zeugen sind nach dem NT keine bloßen Beobachter, die unbeteiligt dabei stehen. Ein Zeuge gibt seine Wahrnehmung kund und tritt dafür ein. Durch sein Zeugnis mahnt und stärkt er. Die Zeugen sprechen durch ihr eigenes Glaubens-Zeugnis Mut zu und stärken.

Unter Ausdauer versteht der Hebräerbrief das Festhalten am von Gott geschenkten Glauben an Jesus Christus.

Im NT sonst noch:

Das Anhalten und Aushalten unter dem Wort Lk 8,15

Das Standhalten in der Drangsal Lk 21,19

Das Ausharren in Anfechtung Hb 10,32.36

Alias (getrennt durch |): Wettlauf|zielstrebig|Wettkampf
Bath-Seba

Bath Seba - ein wichtige Frau aus dem Alten Testament

  1. Die äußeren Gegebenheiten

Ihr Großvater ist höchstwahrscheinlich  Ahitophel (2.Samuel 11, 3; 23, 34), der ein Ratgeber Davids war (2.Sam 15, 12). Und dessen Ratschläge galten bei David und Absalom soviel, als wenn man Gott fragte (2.Sam 16, 23) Er war später derjenige, der Absalom den Rat gab, die Nebenfrauen Davids zu nehmen. Ihre Herkunft  würde erklären, weshalb Bath Sebas Haus in der Nähe des Königspalastes stand. Sie gehörte sicherlich zur Oberschicht der Gesellschaft. Ihr Name bedeutet „Tochter der Fülle" und bezeichnet den Eindruck bei der Geburt, dass sie auf vielen Gebieten nicht kärglich ausgestattet ist: Ihre starke Persönlichkeit, körperlich attraktiv, ihre Klugheit und Geschicklichkeit.

  1. Der verhängnisvolle Tag für die Soldatenfrau . 1.Samuel 11

Dieses Kapitel zeigt David als souveränen Gebieter. Seine Unabhängigkeit von Gott ist seine Sünde. So sieht er Bat Seba beim Bad zu. Sie wird als die Frau Urias bezeichnet. Sie wird zu David geholt und muss ihm zu Willen sein. Die Bibel lässt offen, ob sie es so wollte oder nicht. 

Frage: Hätte sie Widerstand leisten können und sollen?  Als sie David von ihrer Schwangerschaft berichtet, gesteht sie ihrem Mann nichts. Und auch Davids Versuch, die Schwangerschaft dem Ehemann zuzuschieben, scheitert.

  1. Das Leben an Davids Seite Dieser neue Lebensabschnitt  beginnt mit der Totenklage über Uria und geht nahtlos über in die Ehe mit David. (2.Samuel 11, 26-27) Dieses Leben bei David geht weiter mit dem Bußruf des Propheten Nathan (12, 9-10). Dieses Leben wird mit dem Sterbensweg des gemeinsamen Kindes fortgesetzt. (12, 14 - 25) und findet Entspannung in Salomos Geburt Gott selbst liebt den Salomo. Später hat noch drei weitere Söhne (1.Chronika 3, 5).

4  Ehrgeizig  sichert sie Salomo den Thron  (1.Könige 1, 28-31)

Alias (getrennt durch |): Seba|Bath
Bekenntnis

bedeutet:

Die persönliche Sünde vor Gott bekennen

Den persönlichen Glauben den Mitmenschen bekennen

Sich zu einer Gemeinde bekennen

Alias (getrennt durch |): Aliases (separate with
Christus

Christus heißt übersetzt "(zum König) Gesalbter". Es bedeutet, dass Jesus von Gott beauftragt und bevollmächtigt redet und handelt und Gottes Herrschaft in der Welt aufrichtet. Christus ist der gekreuzigte König, der auferstandene und kommende Gottessohn, der Weltrichter und Herr.

Alias (getrennt durch |): Jeschua Hamaschiach|Sohn Gottes|Gottessohn|Messias|Jesus|Jesus Christus|Jeschua|Heiland|
Danken

Was ist „Dankbarkeit"?

Wann danken wir, bzw. wann bedanken wir uns?

Natürlich gibt es im alltäglichen Leben einen einfachen Gebrauch des Wortes „danken" und  „Dankbarkeit": bei erfahrener Hilfe u.a.m.  vgl. Ac 28,15; 1.Tim 1,12

Im AT und NT ist der Begriff „danken", „Dankbarkeit" sehr nahe an den Begriff „ehren", „verherrlichen" angesiedelt und bezeichnet u.a. auch eine Haltung der höher gestellten Person gegenüber.

Deshalb bezeichnet Dankbarkeit im NT zuerst eine Lebenshaltung Gott gegenüber. Röm 1,21. Gott verherrlichen und IHM Dank darbringen ist Ausdruck des neuen Lebens in Jesus Christus. Gottes Wort betrachtet Undankbarkeit aus einem anderen Blickwinkel. Undankbarkeit ist etwas Übles.

Wie geschieht dieses „dankbarsein" / „Danksagung" praktisch?

Danksagung zieht sich deshalb durch das neue Leben mit Jesus Christus und ist nicht ohne das zu verstehen. Es wird zuerst im Gebetsleben sichtbar und prägt von nun an das Leben und das Gebet der Gotteskinder: Kol 3, 15; seid dankbar Heb 12,28: Lasst uns dankbar sein Eph 5,4 Phil 4,6 Kol 4,2; 2,7 1.Tim 2, 1

Dankbarkeit prägt die Gedanken gegenüber anderen:

Röm 1,8; Phil 1,3

Alias (getrennt durch |): dankbar|Dankbarkeit|danken
Dienst

Was ist Dienen" und „Dienst" ?

Welche Begriffe sind anstelle von „Dienst / Dienen" getreten?

Mitarbeiten / MitarbeiterIn

Es gibt einen Unterschied zwischen „Mitarbeit" und „Dienst"

Dienst ist bei Jesus eine Gesinnung und Haltung

Dienst ist bei Jesus nicht zuerst das Erledigen von Aufgaben und Diensten. Das Tun des Dieners wird vom Sein des Dieners überragt. Lk 22,27

Mt 20,28; Dienst war für Jesu „Sein Leben zu geben". Die Kraft für Dienst kommt nicht aus dem Menschen. Sie wird im Umgang mit Jesus gelernt. Ein Diener ist jemand, der mit Jesus Christus lebt und hier seine Motivation her bezieht. (Siehe Phil 2, 7)

Die Dienstgesinnung Jesu wird auch an Jesu Nachfolger gesucht (vergleiche 1.Kor 4, 1-2)

Dienst um fasst unser gesamtes Sein und Haben: Lk 8,3

Dienst verbindet: Kol 1,7

Von Gott Empfanges drängt zum Dienst: 1.Pt 4, 10

Welche Bezugpunkte haben „Dienst" und „Dienen"?

Eine moderne Gefahr besteht darin, dass vorhandene Fähigkeiten und Begabungen gleich als Hinweis für einen Dienst genommen werden. Das NT kennt aber aus meiner Sicht durch ein Zusammenspiel von  Fähigkeiten,Motivation und Bewährung in seinem Dienst und der Dienstgesinnung.

Alias (getrennt durch |): Mitarbeiten|MitarbeiterIMitarbeit
Endzeit

Nach Hebräer 1, 2 bezieht sich  „Endzeit" und „Letzte Tage" auf die gesamte Zeit zwischen dem Leben von Jesus auf dieser Erde und seiner Wiederkunft.

An dieser Stelle sollten wir hören, dass das Griechische Wort für „Ende" auch „Ziel" und „Vollendung" bedeutet.

„Endzeit" ist demnach auch „Ziel-Zeit". Gott führt und bringt die Geschichte der Menschheit, der Gemeinde, des Universums usw. zum Ziel! Und ER sucht Menschen, die Seine Ziele erkennen und entschieden dafür leben

Endzeit - ist täglich und sie ist „Heils-Zeit"  2.Korinther 6, 2

Aus diesem Vers leiten sich die heute als antiquiert empfundenen Begriffe „Gnadenzeit" und „Tag des Heils" ab. (Luther übersetzte einst so.)

Christen erkennen, dass aus Gottes Sicht (!) „das Typische"  an der Endzeit nicht Gerichte,Untergang und Nöte sind, es ist Gottes Angebot der Rettung  (Heilsangebot) in Jesus Christus. Dies Angebot für jeden Menschen bedingt den dringlichen und den mahnender Charakter der biblischen Aussagen über die Endzeit! Vgl. Römer 1, 16 - 18

Alias (getrennt durch |): Letzte Tage|Ziel-Zeit
Erlösung

Erlösung - Wem gehörst du?

Ein biblisches Wörterbuch erklärt „Erlösung" wie folgt: „zurückkaufen" oder „gegen ein Lösegeld befreien"

Dieser Begriff stammt  aus der Antike und bezeichnet den Freikauf einer Sklavin oder eines Sklaven. Und genau diesen Begriff verwendet die Bibel für die Wirkung des Sterbens von Jesus am Kreuz. Durch diesen Tod an unserer Stelle hat ER uns „erlöst".  

Wir lesen 1.Petrus 1, 18 - 22:

Als Jesus  am Kreuz für unsere Schuld und Sünde mit seinem Blut bezahlte, hat er den Preis für unsere Sünde und Schuld vollkommen bezahlt. Als ihn der Vater im Himmel drei Tage später auferweckte,bewies dies, dass Gott selbst diesen Preis anerkannte und dass damit die Erlösung vollendet war.

Aber wir sollten auch fragen:  Was macht dann die Sklavin, der Sklave nach dem Freikauf?   Deshalb fragen wir nach dem Zweck der Erlösung. Dies lesen wir in den Versen 21 b und 22 von 1.Petrus 1. Geben Sie sich darauf selbst die Antwort.

Alias (getrennt durch |): Errettung|befreit|zurückkaufen|Rettung
Erwählung

  „Erwählung"

Biblische Belege für „Erwählung"

Schon im AT hat Gott Menschen (Abraham, vgl. Neh 9,7) gerufen. Doch die Auswahl Gottes geht zu Isaak und nicht zu Ismael.  (vgl. Röm 9,7-8), danach wird Jakob vor Esau erwählt (vgl. Röm 9,11-13), ohne, dass ein menschlicher Vorzug eine Rolle spielt. Danach wählt Gott ein ganzes Volk (Dtn 7,6). 

Auch im NT gibt Erwählungsgedanken:

Saul von Tarsus wird nicht nach einer Entscheidung gefragt! Vgl. Ac 22,10: ...was dir zu tun verordnet ist..." oder 26,17: „Ich werde dich herausnehmen aus dem Volk und den Nationen..."

„Erwählung" kommt mit seinen artverwandten Begriffen mehr als 70x im NT vor. Beispiele: (meist „Auserwählte") Mt 24,31 ; Lk18,7; Röm 8,33; Röm 11,7; Kol 3,12; 2.Tim 2,10; Tit 1,1

„Erwählung" zum ewigen Leben / ewigen Errettung

Vgl. Eph 1, 4+5; Ac 13,48  (vgl. 2.Tim 1,9; Joh 6,65; 15,16) Röm 8,30f.; Wenn ein Mensch zu Gott findet, steh dahinter allein Gottes gnädiges Wirken. Vgl. Röm 9,16!

Aber spielt nicht doch der „freie Wille" eines Menschen zur Entscheidung eine Rolle? Erwählung oder „Freier Wille"?

Vgl. wir 1.Kor 2,14; Menschen können sich verstandesmäßig entscheiden haben einen Willen, sogar oft den Willen, Gutes zu tun. Aber sie haben keinen Willen, Göttliches zu tun. Ja, alles Wollen und Trachten des Menschen entspringt dem Widerwillen gegen Gott. (Gn 8,21; Rö 3,10-12.17-18) Aber steht nicht auch Ac 22,17 im NT? Woher kommt also der Wille, Gott zu suchen? Ph 2,3; Ac 16,14;Ac 17,17; Eph 2,8f.:

Erwählung will freie Offenbarung der Gnade verstanden sein. Gibt es dann aber auch Menschen, die nicht erwählt sind?

Alias (getrennt durch |): Aliases (separate with
Evangelium

Evangelium d.h. "frohe Botschaft" und ist die gute Nachricht von Jesus Christus: seinem Kommen in die Welt, seinem Handeln und Lehren, seinem Sterben und Auferstehen und von seiner Wiederkunft.

Alias (getrennt durch |): Frohe Botschaft|Gute Nachricht
Frucht

Was verstehen wir unter dem biblischen Begriff „Frucht"?

Behauptung: Der biblische Befunde über „Frucht" und „Frucht bringen" hinterfragt unser Leistungs- und Erfolgsdenken. Denn Frucht ist nicht machbar - sie wächst oder nicht. Sie ist nicht zuerst Folge oder Resultat einer menschlichen Leistung. Unsere erfolgsorientierte Lebens- und Glaubenspraxis: Wir setzen uns ein Ziel und versucht es trotz aller Widerstände zu erreichen. Frucht ist eben Folge einer Saat, die wir weder selbst machen noch hinsichtlich ihrer Wirksamkeit manipulieren können. Klar, es gibt Regeln für das Wachstum -aber das sind auch keine zwangsläufigen Voraussetzungen.

A) Ntl. Grundlagen für ein fruchtbares Leben

1. Frucht ist der Lebensgrundlage Röm 6,20.21.22 Mt 7,17 2. Jesu Sterben als Grundlage für unsere Frucht Joh 12,24 3. Gute Frucht ist Folge einer Beziehung zu Jesus Joh 15,2-5 4. Gute Frucht dient der Verherrlichung Gottes: Joh 15,8; 5. Gute Frucht ist Folge der Erwählung und Setzung Jesu. Joh 15,24 6. Umgang mit dem Wort als Basis für alle Frucht: Mt 13,23

B) Die ntl. Beispiele für Frucht  

  1. Frucht des Lichtes Eph 5,9
  2. Frucht des Geistes Gal  5,22
  3. Frucht der Lippen Heb  13,15
  4. Frucht der Gerechtigkeit Hebr 12,11
Alias (getrennt durch |): Frucht bringen|Frucht des Lichtes|Frucht des Geistes|Frucht der Lippen|Frucht der Gerechtigke
Geist

Begegnet uns im Neuen Testament in zwei Bedeutungen:

Der Geist Gottes oder auch Heiliger Geist genannt Der Mensch hat Leib, Seele und Geist (u.a. 1.Thessalonischer 5, 23)

Heiliger Geist:

Der Heilige Geist ist die Auswirkung Gotteskraft in unserem menschlichen Leben. Der Heilige Geist wird bei dem Glaubensbekenntnis durch die Wassertaufe empfangen. Er ist die Verbindung zwischen dem Menschen und Jesus Christus. Er leitet das Handeln und Denken eines Christen. Gemeinsam mit Gott-Vater, Gott-Sohn bildet der Heilige Geist den dreieinigen Gott. Der Heilige Geist wirkt an den Menschen (Johannes 16, 8 - 9; Apostelgeschichte 2, 17) Der Heilige Geist führt einen Menschen zur Bekehrung/Glauben an Jesus und erfüllt ihn. (Epheser 1, 13) Der Heilige Geist will das Denken und Handeln der Christen bestimmen (Galater 5, 22) Der Heilige Geist schenkt Seine Kraft und formt so Menschen zu Zeugen von Jesus. (Apostelgeschichte 1, 8) Der Heilige Geist schenkt in der Gemeinde die Gaben des Heiligen Geistes. (1.Korinter 12, 6 - 11)

Alias (getrennt durch |): Geist Gottes|Heiliger Geist|Heilige Geist
Geistesfrucht

„Die Frucht des Geistes" oder  „Das Wesen Jesu in uns"

Liebe, Freude, Friede, Geduld/Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung

  1. Der geistliche Hintergrund für wachsende Geistesfrucht

Früher erlebte ich folgendes: Immer wenn ich richtig bedrückt aus einer Predigt gekommen bin, dann war meist vorher über „Geistesfrucht" gepredigt worden. Und ich merkte all den Mangel und was fehlte. Der Hintergrund: Ich bemühte mich wieder um geistlichen Sieg, aber es erreichte nichts.

Der geistliche Hintergrund ist der Spannungsbogen:

Fleisch - Geist; Gesetz - Evangelium.  Es geht bei der Frucht des Geistes nicht nur um Eigenschaften, wie Liebe, Freude usw.  Viele Dinge können auch aus eigener Kraft und Anstrengung gelebt werden. Das Reich Gottes hat aber als Quelle den Geist Gottes, der geistlich leben lehrt. Vgl. 6, 24.  Beispiel: Liebe wird als Liebe in einer kalten und liebesarmen Welt erlebt. Der Geist Gottes lehrt solches Leben. 

Der HG geht in Bezug auf Frucht auch keine Kompromisse ein. Hier wird nichts gegeneinander ausgespielt. Das eine ist so wichtig wie das andere. Und auf nichts kann verzichtet werden.

2  Das Ziel: Das Ausleben des Reiches Gottes und das Ausleben der erlebten Erlösung in Kraft!

Das Reich Gottes will ausgelebt werden und die Frucht des Geistes ist das Weiterreichen der selbst erlebten Gnade. Den Menschen wird vorgelebt, was man bei Jesus erlebt und erfahren hat und für wen man steht.

Beispiele: Diese geistliche Form der Sanftmut ist immer eine gelernte Sanftmut (Mt 11, 29-30) So bekennt der Sanftmütige auch immer sein Bedürfnis von Jesus zu lernen.

Die Liebe Gottes können wir anderen Menschen zwar bezeugen, aber Lieben vorleben können wir den Menschen in praktischen Lebenssituationen. Vgl. Liebe - und Lk 6, 35!

3 Das Wesen Jesu wird auch immer wieder konkret

Die Geistesfrucht in konkreter Form.

Alias (getrennt durch |): Frucht des Geistes|Liebe|Freude|Friede|Geduld|Langmut|Freundlichkeit|Güte|Treue|Sanftmut|Selbstbeherrschung
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