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Begriff Definition
Erwählung

  „Erwählung"

Biblische Belege für „Erwählung"

Schon im AT hat Gott Menschen (Abraham, vgl. Neh 9,7) gerufen. Doch die Auswahl Gottes geht zu Isaak und nicht zu Ismael.  (vgl. Röm 9,7-8), danach wird Jakob vor Esau erwählt (vgl. Röm 9,11-13), ohne, dass ein menschlicher Vorzug eine Rolle spielt. Danach wählt Gott ein ganzes Volk (Dtn 7,6). 

Auch im NT gibt Erwählungsgedanken:

Saul von Tarsus wird nicht nach einer Entscheidung gefragt! Vgl. Ac 22,10: ...was dir zu tun verordnet ist..." oder 26,17: „Ich werde dich herausnehmen aus dem Volk und den Nationen..."

„Erwählung" kommt mit seinen artverwandten Begriffen mehr als 70x im NT vor. Beispiele: (meist „Auserwählte") Mt 24,31 ; Lk18,7; Röm 8,33; Röm 11,7; Kol 3,12; 2.Tim 2,10; Tit 1,1

„Erwählung" zum ewigen Leben / ewigen Errettung

Vgl. Eph 1, 4+5; Ac 13,48  (vgl. 2.Tim 1,9; Joh 6,65; 15,16) Röm 8,30f.; Wenn ein Mensch zu Gott findet, steh dahinter allein Gottes gnädiges Wirken. Vgl. Röm 9,16!

Aber spielt nicht doch der „freie Wille" eines Menschen zur Entscheidung eine Rolle? Erwählung oder „Freier Wille"?

Vgl. wir 1.Kor 2,14; Menschen können sich verstandesmäßig entscheiden haben einen Willen, sogar oft den Willen, Gutes zu tun. Aber sie haben keinen Willen, Göttliches zu tun. Ja, alles Wollen und Trachten des Menschen entspringt dem Widerwillen gegen Gott. (Gn 8,21; Rö 3,10-12.17-18) Aber steht nicht auch Ac 22,17 im NT? Woher kommt also der Wille, Gott zu suchen? Ph 2,3; Ac 16,14;Ac 17,17; Eph 2,8f.:

Erwählung will freie Offenbarung der Gnade verstanden sein. Gibt es dann aber auch Menschen, die nicht erwählt sind?

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