FCG-Lexikon
Es sind 33 Einträge im Lexikon.| Begriff | Definition |
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| Geist |
Begegnet uns im Neuen Testament in zwei Bedeutungen: Der Geist Gottes oder auch Heiliger Geist genannt Der Mensch hat Leib, Seele und Geist (u.a. 1.Thessalonischer 5, 23) Heiliger Geist: Der Heilige Geist ist die Auswirkung Gotteskraft in unserem menschlichen Leben. Der Heilige Geist wird bei dem Glaubensbekenntnis durch die Wassertaufe empfangen. Er ist die Verbindung zwischen dem Menschen und Jesus Christus. Er leitet das Handeln und Denken eines Christen. Gemeinsam mit Gott-Vater, Gott-Sohn bildet der Heilige Geist den dreieinigen Gott. Der Heilige Geist wirkt an den Menschen (Johannes 16, 8 - 9; Apostelgeschichte 2, 17) Der Heilige Geist führt einen Menschen zur Bekehrung/Glauben an Jesus und erfüllt ihn. (Epheser 1, 13) Der Heilige Geist will das Denken und Handeln der Christen bestimmen (Galater 5, 22) Der Heilige Geist schenkt Seine Kraft und formt so Menschen zu Zeugen von Jesus. (Apostelgeschichte 1, 8) Der Heilige Geist schenkt in der Gemeinde die Gaben des Heiligen Geistes. (1.Korinter 12, 6 - 11) Alias (getrennt durch |): Geist Gottes|Heiliger Geist|Heilige Geist
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| Geistesfrucht |
„Die Frucht des Geistes" oder „Das Wesen Jesu in uns" Liebe, Freude, Friede, Geduld/Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung
Früher erlebte ich folgendes: Immer wenn ich richtig bedrückt aus einer Predigt gekommen bin, dann war meist vorher über „Geistesfrucht" gepredigt worden. Und ich merkte all den Mangel und was fehlte. Der Hintergrund: Ich bemühte mich wieder um geistlichen Sieg, aber es erreichte nichts. Der geistliche Hintergrund ist der Spannungsbogen: Fleisch - Geist; Gesetz - Evangelium. Es geht bei der Frucht des Geistes nicht nur um Eigenschaften, wie Liebe, Freude usw. Viele Dinge können auch aus eigener Kraft und Anstrengung gelebt werden. Das Reich Gottes hat aber als Quelle den Geist Gottes, der geistlich leben lehrt. Vgl. 6, 24. Beispiel: Liebe wird als Liebe in einer kalten und liebesarmen Welt erlebt. Der Geist Gottes lehrt solches Leben. Der HG geht in Bezug auf Frucht auch keine Kompromisse ein. Hier wird nichts gegeneinander ausgespielt. Das eine ist so wichtig wie das andere. Und auf nichts kann verzichtet werden. 2 Das Ziel: Das Ausleben des Reiches Gottes und das Ausleben der erlebten Erlösung in Kraft! Das Reich Gottes will ausgelebt werden und die Frucht des Geistes ist das Weiterreichen der selbst erlebten Gnade. Den Menschen wird vorgelebt, was man bei Jesus erlebt und erfahren hat und für wen man steht. Beispiele: Diese geistliche Form der Sanftmut ist immer eine gelernte Sanftmut (Mt 11, 29-30) So bekennt der Sanftmütige auch immer sein Bedürfnis von Jesus zu lernen. Die Liebe Gottes können wir anderen Menschen zwar bezeugen, aber Lieben vorleben können wir den Menschen in praktischen Lebenssituationen. Vgl. Liebe - und Lk 6, 35! 3 Das Wesen Jesu wird auch immer wieder konkret Die Geistesfrucht in konkreter Form. Alias (getrennt durch |): Frucht des Geistes|Liebe|Freude|Friede|Geduld|Langmut|Freundlichkeit|Güte|Treue|Sanftmut|Selbstbeherrschung
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| Gewissheit |
Was ist eigentlich „Gewissheit" Wir umreißen den Begriff und benennen Parallelausdrücke: wissen - gewiss sein - Sicherheit - sicher sein - feste Überzeugung haben - unerschütterlich fest - Auf jeden Fall ist die biblische Gewissheit nicht mit der (menschlichen) Selbstsicherheit zu verwechseln. Nun ist es aber so, dass auch Christen die menschliche Selbstsicherheit mit biblischer Gewissheit verwechseln können. Was ist der Unterschied zwischen „Selbstsicherheit" und bibelgemäßer „Gewissheit"? (Selbstdarstellung - Christusabhängigkeit) 1 Die Evangeliumsverkündigung ist eine Frage nach der inneren Haltung 1.Thess 1,5 . Hier lesen wir, dass die Verkündigung zusammenhängt mit Wort, Geist, großer Gewissheit seitens der Verkündiger. Gewissheit ist also etwas, was die praktische Ausbreitung des Glaubens betrifft. Vor der Verkündigung an Hörer wollen also Wort und Geist den Verkündiger prägen mit Überzeugung, Vertrauen und Liebe prägen. 2 Gewissheit ist wachstumsabhängig und Ausdruck des Glaubensstandes Rö 4, (18 - 20) 21 - Beispiel des Abraham Es setzt gläubigen und gehorsamen Umgang mit dem HERRN voraus. Gewissheit ist also Ausdruck für einen glaubensvollen Umgang mit Gott und Ausdruck unseres Umganges mit den Zusagen unseres lebendigen Gottes 3 Gewissheit ist Ausdruck unseres Glaubens, was uns in Jesus Christus geschenkt ist. Hebr 10,22 (Luther: völliger Glauben; Menge: in voller Glaubensgewissheit). Der Zusammenhang mach deutlich, was uns nötig ist: gereinigtes Herz, sauberes Gewissen 4 Gewissheit und unsere Haltung zur Zukunft zeigt Heb 6,11 mit dem Zusammenhang zwischen Gewissheit und Hoffnung. Resignation ist ja oft eine verkleinerte Hoffnung. 5 Kol 2,2 Alias (getrennt durch |): gewiss sein|Sicherheit|sicher sein
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| Glaube |
Glaube ist nicht nur das Fürwahrhalten eines Tatbestands, sondern:
Glaube ist mit Gott einverstanden, selbst wenn ich nichts verstehe. Alias (getrennt durch |): Aliases (separate with
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| Gottesdienst |
1 Was lehrt das NT zum Thema „Gottesdienst"? Römer 12, 1 - 2; Eph 5, 19 - 20; Kol 3, 16 - 17. Der Begriff „Gottesdienst" meint im heutigen Sprachgebraucht das, was das NT als „Zusammenkommen" beschreibt.Das NT spricht vorrangig vom Zusammenhang zwischen dem „persönlichen Gottesdienst" (Röm 12, 1 - 2) und dem „Zusammenkommen" der Glieder einer Gemeinde. Die Elemente für den „Gottesdienst" werden Apg 2, 42 genannt. Alles „Dienen" aber soll „im Geist" geschehen. (Phil 3, 3) Weil das NT keine direkten Vorgaben für Form und Rahmen eines Gottesdienstes gibt, ist dies wohl dem geistlichen Kreativität der Gemeinde anheim gestellt. Das NT spricht aber sehr wohl über die Motive in einer Gemeinde und im einzelnen Christen und gibt konkrete Hinweise für die Gemeindeglieder und das Dienen in einer Gemeinde. 2 Dienen und sich dienen lassen als Kernerfahrung in den Gottesdiensten 2.1 Der Dienst von Jesus Christus an Seinem Leib Ausgangpunkt ist der Dienst von Jesus Christus, der seiner Gemeinde dient und sie zum Dienst stärkt. Diesen Dienst dürfen Christen vor, während und nach den Gottesdiensten erleben. Aus diesem Dienst von Jesus Christus wächst der Dienst der Christen. Sie dienen als Menschen, denen Jesus gedient hat und die sich dienen lassen. Wir erkennen, dass dazu alle Glieder am Leib von Jesus Christus berufen sind und hierin wachsen sollen. Dienst in einem Gottesdienst bedeutet für uns nicht automatisch Aktivität und Aktionismus, sondern auch Stille; Zuhören; Offenheit, um Gott zu sich reden zu lassen und Dienst zu empfangen. 2.2 Geben und nehmen, zuhören und reden Wir erkennen, dass in einem Gottesdienst Dienen und sich Dienen lassen mit Geben und nehmen, auf Gott und Menschen hören und reden zu tun hat. "Dienst" geschieht durch Menschen, die als Brüder und Schwestern trotz ihrer Schwächen dienen oder sich dienen lassen. Durch Dienen im neutestamentlichen Sinn wird Gottes Reich ausgebreitet. Es ist kein Aktionismus oder Leistung, sd. das Wirken der Gnade, bei dem Gott allein alle Ehre gehört. Vgl. Phil 3, 3 Wodurch wächst Dienstbereitschaft? Sie wächst durch... ... So sehr liebt Gott die Welt, dass Er seinen Sohn gab. Der Sohn war das Beste und Wertvollste, was Gott hatte. Hieraus folgt die Erkenntnis, wie wertvoll die Menschen sind und welch kostbarer Auftrag es ist, der Gemeinde Gottes zu dienen. Es braucht die Anteilnahme an dieser Liebe Gottes. ... Erkenntnis, dass Dienst das innere Wesen des Leibes Christi ist siehe 1. Kor 12, 24b - 25 ... Durch Verstehen dessen, was Gnade Gottes ist 1.Pet 4, 10 ... Durch Sehen auf das Unsichtbare und nicht auf das Sichtbare schauen 2.Kor 4, 18 ... Durch praktische Verantwortungsübernahme! ... Durch Bleiben am Wort Gottes - Das Wort Wort Gottes istimmer ein sendendes Wort! Diese Dienstgesinnung braucht Wachstum und ein Vorankommen in der Gnade Alias (getrennt durch |): Aliases (separate with
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