Washington - Es könnte sein, dass „die Kreuzzüge der Vergangenheit
heute mehr Verwüstung anrichten, als sie es in den drei Jahrhunderten,
als die meisten von ihnen geführt wurden, getan haben". Das ist die
These eines Mannes, der sich in der Geschichte der Kreuzzüge auskennt.
Robert Spencer ist Autor des Buches „Politically Incorrect Guide to
Islam (and the Crusades)" („Politisch nicht-korrekter Führer zum Islam
[und zu den Kreuzzügen]"). Darin betont Spencer, dass es bei jenem
Kreuzzug, der gegenwärtig geführt werde, nicht um den Verlust von
Menschenleben noch um die Verwüstung von materiellem Eigentum handle,
sondern um eine viel subtilere Form der Zerstörung.
Im Gespräch mit ZENIT erklärte der Fachmann, warum irrige
Vorstellungen über die Kreuzzüge von Extremisten dafür genutzt werden,
Feindseligkeit gegen die westliche Welt zu schüren.
Die Kreuzzüge werden oft als ein militärischer Angriffsschlag dargestellt. Waren sie das?
Spencer: Nein. Papst Urban II., der auf dem Konzil
von Clermont im Jahr 1095 zum ersten Kreuzzug aufrief, hat dies aus
Gründen einer längst fälligen Verteidigung getan.
In seinem Aufruf erklärte er, dass er deshalb zum Kreuzzug aufrufe,
weil „die Angriffe auf die Christen",die „Gottgläubigen", durch die
Türken und andere muslimische Streitkräfte ohne Verteidigung noch viel
größere Ausmaße annehmen würden.
„Denn die Gläubigen wurden, wie die meisten von euch bereits gehört
haben, von Türken und Arabern angegriffen und das Territorium der
‚Romania' (des hellenistischen, also griechischen Imperiums), das im
Westen bis zur Mittelmeerküste und dem Hellespont (Dardanellen), der
der Arm St. Georgs genannt wird, reichte, wurde erobert."
In dem Aufruf Papst Urbans II. heißt es des Weiteren wörtlich: „Sie
haben immer mehr Länder der dortigen Christen besetzt und diese in
sieben Kriegen besiegt. Sie haben viele von ihnen getötet und gefangen
genommen, die Kirchen zerstört und das Kaiserreich (von Byzanz)
verwüstet. Wenn man sie das weiter ungestraft tun lässt, werden die
Gläubigen in einem noch weit größeren Ausmaß von ihnen angegriffen
werden."
Was der Heilige Vater damals gesagt hat, stimmte. Im Verlaufe des
Dschihad, des „Heiligen Krieges", sind vom siebten Jahrhundert an bis
zur Zeit Papst Urbans über die Hälfte der christlich besiedelten
Gebiete erobert und islamisiert worden. Bis zu den Kreuzzügen hatte die
europäische Christenheit auf diese Provokationen nicht reagiert.
Was sind die am weitest verbreiteten Irrtümer über die Kreuzzüge?
Spencer: Eines der häufigsten Missverständnisse ist
die Vorstellung, die Kreuzzüge seien ein unprovozierter Angriff von
Seiten Europas gegen die islamische Welt gewesen.
In Wirklichkeit stand die Eroberung Jerusalems durch die Muslime im
Jahr 638 am Anfang jahrhundertelanger Angriffe von Seiten des Islam,
und die Christen im Heiligen Land sahen sich einer Spirale der
Verfolgung ausgesetzt, die zu eskalieren drohte.
Zu Beginn des achten Jahrhunderts wurden zum Beispiel 60 christliche
Pilger, die von Amorion, einer byzantinischen Stadt im Zentrum
Anatoliens, kamen, gekreuzigt. Um dieselbe Zeit ließ der muslimische
Kommandant von Caesarea eine Gruppe von Pilgern aus Ikonium (antiker
Name für Konya, einer Stadt in Inneranatolien) gefangen nehmen und alle
- bis auf eine kleine Zahl, die zum Islam konvertierten - als Spione
hinrichten.
Die Muslime verlangten von den Pilgern auch Geld - unter der
Drohung, die Auferstehungskirche zu plündern, falls sie nicht zahlten.
Im späteren Verlauf des achten Jahrhunderts ließ ein muslimischer
Herrscher in Jerusalem das Symbol des Kreuzes in der Öffentlichkeit
verbieten. Er ließ auch die Steuern für Nicht-Muslime erhöhen, die
„jizya", die die Christen zu zahlen hatten, und verbot ihnen, ihre
eigenen Kinder und ihre Mitchristen im Glauben zu unterweisen.
Zu Beginn des neunten Jahrhunderts wurden die Verfolgungen so
grausam, dass eine große Zahl von Christen nach Konstantinopel und in
andere christliche Städten floh. Im Jahr 937 wüteten Muslime am
Palmsonntag in Jerusalem und plünderten und zerstörten die Kirche auf
dem Kalvarienberg sowie die Auferstehungskirche.
Im Jahr 1004 ordnete der Fatimidenkalif (als „Fatimiden" wird die
von Fatima, der jüngsten Tochter Mohammeds, abstammende mohammedanische
Dynastie bezeichnet, Anm. d. Red) Abu 'Ali al-Mansur al-Hakim, die
Zerstörung von Kirchen, das Verbrennen von Kreuzen und die Aneignung
von Kirchenbesitz an. In den darauf folgenden zehn Jahren wurden 30.000
Kirchen zerstört, und unzählige Christen traten zum Islam über, um ihr
Leben zu retten. Im Jahr 1009 ließ al-Hakim die Grabeskirche in
Jerusalem zusammen mit mehreren anderen Kirchen, darunter die
Auferstehungskirche, zerstören. Im Jahr 1056 vertrieben die Muslime 300
Christen aus Jerusalem und verbaten europäischen Christen, die wieder
aufgebaute Grabeskirche zu betreten.
Als die seldschukischen Türken im Jahr 1077 Jerusalem einnahmen,
versprach der Seldschuke Emir Atsiz bin Uwaq, die Einwohner zu
verschonen. Sobald jedoch seine Männer die Stadt betreten hatten,
ermordeten sie rund 3.000 Menschen.
Ein weiterer sehr geläufiger historischer Irrtum besteht in der
Meinung, dass die Kreuzzüge mit dem Ziel geführt wurden, Muslime
gewaltsam zum Christentum zu bekehren. Entgegen dieser Behauptung ist
das Fehlen jeglichen Aufrufs Papst Urbans II. an die Kreuzfahrer, die
Muslime zu bekehren, eklatant. In keinem der Berichte über Papst Urbans
Erklärung auf dem Konzil von Clermont findet sich irgendeine derartige
Aufforderung.
Erst im 13. Jahrhundert - über 100 Jahre nach dem ersten Kreuzzug -
kam es dazu, dass europäische Christen einen koordinierten Versuch
unternahmen, Muslime zum Christentum zu bekehren. Das geschah, als die
Franziskaner in jenen Gebieten, die von den Kreuzfahrern besetzt worden
waren, mit der Mission unter Muslimen begannen. Allerdings blieb dieser
Versuch weitgehend erfolglos.
Dazu kommt noch ein weiterer Irrtum über die Kreuzzüge. Er betrifft
die blutige Plünderung Jerusalems durch die Kreuzfahrer im Jahr 1099.
Die Eroberung Jerusalems wird oft als einzigartiges Ereignis in der
Geschichte des Mittelalters dargestellt und als Ursache für das
Misstrauen der Muslime gegenüber der westlichen Welt. Richtiger müsste
es heißen: Sie war der Beginn einer jahrtausendelangen Verbreitung
antiwestlicher Ressentiments und antiwestlicher Propaganda.
Die Plünderung Jerusalems durch die Kreuzfahrer war zwar ohne
Zweifel ein abscheuliches Verbrechen - besonders im Licht der
religiösen und moralischen Prinzipien, auf die sie sich beriefen.
Jedoch war sie nach den militärischen Standards der damaligen Zeit
nichts Außergewöhnliches.
In jener Zeit war es ein allgemein anerkannter Grundsatz der
Kriegsführung, dass eine belagerte Stadt, wenn sie gegen die Eroberung
Widerstand leistete, geplündert werden durfte. Leistete sie keinen
Widerstand, pflegte man sie zu verschonen. Es ist historisch belegt,
dass muslimische Armeen sich häufig genauso verhalten haben, wenn sie
in eine eroberte Stadt einzogen.
Zwar soll hier nicht das Verhalten der Kreuzfahrer entschuldigt
werden, indem auf ähnliches Handeln auf anderer Seite hingewiesen wird
- eine Greueltat rechtfertigt nicht eine andere -, es zeigt aber, dass
das Verhalten der Kreuzfahrer in Jerusalem dem anderer Armeen der
Periode entsprochen hat, und zwar aufgrund derselben Einstellung zu
Belagerung und Widerstand, die die verschiedenen Städte besaßen.
Im Jahr 1148 schreckte der muselmanische Kommandeur Nur ed-Din nicht
davor zurück, alle Christen in Aleppo (Stadt in Nordwest-Syrien) töten
zu lassen. Als im Jahr 1268 die Dschihad-Streitkräfte des
Mamelukken-Sultans Baybars Antiochien den Kreuzfahrern weggenommen
hatten, war Baybars verärgert, als er feststellen musste, dass der
Kommandeur der Kreuzfahrer die Stadt bereits verlassen hatte. Er
schrieb deshalb einen Brief an ihn, welcher erhalten geblieben ist und
in dem er mit seinen Massakern an den Christen prahlte.
Am berüchtigtsten ist wohl der Einmarsch der Dschihad-Krieger in
Konstantinopel am 29. Mai 1453, als diese, wie der Historiker Steven
Runciman schreibt, „alle, die sie auf der Straße antrafen,
unterschiedslos erschlugen - Männer, Frauen und Kinder".
Und schließlich gehört zu den Irrtümern über die Kreuzzüge auch die
Behauptung, Papst Johannes Paul II. habe sich für die Kreuzzüge
entschuldigt. Das hat er nicht getan.
Zweifellos ist die Ansicht, Papst Johannes Paul II. habe sich für
die Kreuzzüge entschuldigt, weit verbreitet. Als er starb, ‚erinnerte'
die „Washington Post" ihre Leser daran, dass „Papst Johannes Paul II.
sich in seiner langen Amtszeit bei den Muslimen für die Kreuzzüge, bei
den Juden für den Antisemitismus, bei den orthodoxen Christen für die
Plünderung Konstantinopels, bei den Italienern für die Beziehungen zur
Mafia und zu jenen Wissenschaftlern, die die Verfolgung Galileos
betrieben hatten, entschuldigt hat".
Aber Johannes Paul II. entschuldigte sich nie wirklich für die
Kreuzzüge. Was einer solchen Entschuldigung am nächsten kam, war das,
was er in seiner Predigt am „Tag der Vergebung" am 12. März 2000 sagte:
„Wir müssen einfach die Treulosigkeiten gegenüber dem Evangelium, die
von einigen unserer Brüder im Glauben besonders im zweiten Jahrtausend
begangen worden sind, zur Kenntnis nehmen. Lasst uns um Vergebung
bitten für die Spaltungen unter den Christen, für die Gewalt, die
einige bei ihrem Dienst an der Wahrheit angewendet haben, und für die
misstrauische und feindselige Haltung, die bisweilen gegen die Anhänger
anderer Religionen eingenommen wurde."
Dies kann man kaum eine eindeutige Entschuldigung für die Kreuzzüge nennen.
Wie haben die Muslime damals und heute die Kreuzzüge wahrgenommen?
Spencer: Jahrhundertelang, als das Osmanische Reich
blühte, waren die Kreuzzüge nicht die vorrangige Sorge der islamischen
Welt. Vom westlichen Standpunkt aus betrachtet waren sie einfach ein
Misserfolg. Mit dem Verfall der militärischen Macht und der Einheit der
islamischen Welt und dem damit zusammenfallenden Aufstieg des Westens
wurden sie jedoch zum Brennpunkt muslimischer Ressentiments gegenüber
dem, was sie als Übergriff und Ausbeutung empfanden.
In welchem Umfang bedienen sich heute extremistische Kreise der weit verbreiteten Irrtümer über die Kreuzzüge?
Spencer: Die Kreuzzüge richten heute wohl eine
größere Verwüstung an, als sie es in den drei Jahrhunderten, als die
meisten von ihnen geführt wurden, getan haben. Ich beziehe mich hier
nicht auf das, was den Verlust von Menschenleben und die Zerstörung
materieller Besitztümer angeht, sondern meine eine subtilere Form von
Zerstörung.
Die Kreuzzüge sind zur Hauptsünde nicht nur der katholischen Kirche,
sondern auch der ganzen westlichen Welt geworden. Sie sind das
Beweisstück Nr. 1 für die Anklage, dass es letztendlich der Westen sei,
der die gegenwärtige Auseinandersetzung zwischen der muslimischen Welt
und der westlichen post-christlichen Zivilisation zu verantworten habe.
Der Westen habe die Muslime provoziert, ausgebeutet und brutal
behandelt, seit die ersten Frankenkrieger in Jerusalem einzogen.
Osama bin Laden sprach von seiner Organisation nicht als El-Kaida,
sondern als einer „Weltfront des Islam für den Heiligen Krieg gegen
Juden und Kreuzfahrer" und rief eine Fatwa zum „Heiligen Krieg gegen
Juden und Kreuzfahrer" aus.
Dieser Sprachgebrauch ist weit verbreitet. Am 8. November 2002, kurz
vor Beginn des Irakkriegs, durch den Saddam Hussein gestürzt wurde,
predigte Sheikh Bakr Abed Al-Razzaq Al-Samaraai in der
„Mutter-aller-Kriege-Moschee" über „diese schwere Stunde, in der das
islamische Volk die Herausforderung der Kräfte des Unglaubens von
Ungläubigen, Juden, Kreuzfahrern, Amerikanern und Briten erlebt und mit
ihr konfrontiert wird".
Ähnlich erklärten die islamischen Dschihadisten, als sie im Dezember
2004 das US-Konsulat in Jedda in Saudi Arabien bombardierten, dass der
Angriff Teil eines größeren Planes sei, nämlich eines Gegenschlags
gegen die „Kreuzfahrer".
In ihrer Erklärung hieß es: „Dieses Unternehmen ist Bestandteil
mehrerer Aktionen, die von El-Kaida organisiert und geplant wurden als
Teil des Kampfes gegen die Kreuzfahrer und Juden und ebenso als Teil
des Plans, die Ungläubigen dazu zu zwingen, die arabische Halbinsel zu
verlassen".
Sie brüsteten sich, dass es ihnen gelungen sei, „in eine der
mächtigen Festungen der Kreuzfahrer auf der arabischen Halbinsel
einzudringen und in das amerikanische Konsulat, von dem aus diese (die
Amerikaner) das Land kontrollieren und überwachen".
Angesichts einer solchen Propaganda sollten sich die Bewohner des
Abendlandes hinsichtlich der Kreuzzüge nicht ins Bockshorn jagen
lassen. Es ist Zeit, klar zu sagen: „Jetzt reicht es", und unsere
Kinder zu lehren, auf ihr eigenes Erbe stolz zu sein.
Sie sollen wissen, dass sie eine Kultur und eine Geschichte haben,
für die sie dankbar sein können; dass sie nicht Kinder und Enkel von
Tyrannen und Schurken sind, und dass ihre Häuser und Familien es wert
sind, dass man sie gegen jene verteidigt, die sie ihnen wegnehmen
wollen und die nicht davor zurückschrecken, einen Mord zu begehen, um
ihr Ziel auch zu erreichen.
Nach knapp vierhundertundsiebzig Jahren
islamischer Expansion durch das Schwert beginnen zwei Jahrhunderte der
christlichen Kreuzzüge. Religion des Friedens? Stimmt nicht! Hier eine
kleine Liste ...
... " Es ist also ganz eindeutig, dass der Islam von
Anfang an eine massive Bedrohung für Europa darstellte, und dass die
vielbejammerten Kreuzzüge nur eine Reaktion darauf waren, und dass der
Grund dafür, warum uns Europäer diese Kreuzzüge dauernd um die Ohren
geschlagen werden, wohl v.a. darin liegt, dass uns Schuldgefühle
eingeflößt werden sollen" ...
632 n. Chr. (467 Jahre vor Beginn der christlichen
Kreuzzüge): Tod Mohammeds.ZumZeitpunkt des Todes Mohammeds durch war
der Islam durch Kriegszüge über weite Teile der Arabischen Halbinsel
verbreitet worden. Diese Kriegszüge wurden nach dem Tode fortgesetzt
und verwandelte den gesamten Mittelmeerraum für Jahrhunderte in einen
Schauplatz permanenter
635 n. Chr. (464 Jahre vor Beginn der christlichen
Kreuzzüge): ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen
byzantinischen Reich gehörende Damaskus, die Hauptstadt des
christlichen Syriens
637 n. Chr. (462 Jahre vor Beginn der christlichen
Kreuzzüge): ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen
byzantinischen Reich gehörende Jerusalem
642 n. Chr. (457 Jahre vor Beginn der christlichen
Kreuzzüge): ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen
byzantinischen Reich gehörende Alexandria, die Hauptstadt des
christlichen Ägyptens
645 n. Chr. (454 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): ein muslimisches Heer erobert das christliche Barka in Nordafrika (Lybien)
674 n. Chr. (467 Jahre vor Beginn der christlichen
Kreuzzüge): ein muslimischer Angriff auf Konstantinopel (Hauptstadt des
christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers)
wird abgewehrt
717 n. Chr. (382 Jahre vor Beginn der christlichen
Kreuzzüge): ein muslimischer Angriff auf Konstantinopel (Hauptstadt des
christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers)
wird abgewehrt.
708 n. Chr. (391 Jahre vor Beginn der christlichen
Kreuzzüge): Der muslimische Feldzug zur Eroberung des christlichen
Nordafrikas erreicht die Atlantikküste.
710 n. Chr. (389 Jahre vor Beginn der christlichen
Kreuzzüge): mit der Eroberung der letzten christlichen Stadt
Nordafrikas ist das gesamte ehemals christliche Nordafrika islamisiert.
Fast alle der 400 christlichen Bistümer in Nordafrika gehen unter.
Nordafrika war eine einstmals blühende christliche Welt, die bedeutende
Theologen des christlichen Altertums hervorgebracht hat: Tertullian,
Cyprian, Athanasius, Augustinus.
711 n. Chr. (388 Jahre vor Beginn der christlichen
Kreuzzüge): muslimische Heere überschreiten die Meerenge von Gibraltar
und fallen in Europa ein. Beginn der Eroberung der iberischen Halbinsel
(heute Spanien und Portugal).
712 n. Chr. (387 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): die Eroberung Südspaniens ist abgeschlossen.
713 n. Chr. (386 Jahre vor Beginn der christlichen
Kreuzzüge)ie Araber erobern Barcelona, überschreiten die Pyrenäen und
beginnen mit der Eroberung Südfrankreichs. Rund neunzig Jahre nach
Mohammeds Tod stehen muslimische Heere (nicht etwa muslimische
Missionare!) im christlichen Reich der Franken (heute: Frankreich)
720 n. Chr. (379 Jahre vor Beginn der Kreuzzüge): Die Araber erobern in Südfrankreich Narbonne und belagern Toulouse.
723 n. Chr. (376 Jahre vor Beginn der Kreuzzüge):
Abwehrschlacht bei Tours und Poitiers (heute: Frankreich): Sieg der
europäischen Heere über die muslimischen Heere.
1009 n. Chr. (90 Jahre vor Beginn der christlichen
Kreuzzüge): Kalif Al-Hakim ordnete die systematische Zerstörung
sämtlicher christlicher Heiligtümer in Jerusalem an. Auch die
Grabeskirche einschließlich des Heiligen Grabes wird zerstört.
1070 n. Chr. (29 Jahre vor Beginn der christlichen
Kreuzzüge): Die Seldschuken, ein türkisches Nomadenvolk aus Innerasien,
das sich im 10. Jh. n. Chr. zum Islam bekehrt hatte, gewinnt die
Kontrolle über Jerusalem. Die friedliche Pilgerfahrt von Christen zu
den heiligen Stätten wird zunehmend behindert.
1071 n. Chr. (28 Jahre vor Beginn der christlichen
Kreuzzüge): Schlacht bei Mantzikert - ein christliches byzantinisches
Heer wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Die
muslimischen Seldschuken erobern das Kerngebiet des christlichen
byzantinischen Reiches: Kleinasien.
1095 n. Chr. (4 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge):
Der christliche byzantinische Kaiser Alexios I. Komnenos sendet eine
Gesandtschaft an Papst Urban II. mit der Bitte um militärische Hilfe.
Auf der Synode von Clermont wird der Kreuzzug beschlossen.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
1099 n.Chr. bis 1293 n. Chr .: Nach knapp vierhundertundsiebzig Jahren islamischer Expansion durch das Schwert beginnen zwei Jahrhunderte der christlichen Kreuzzüge.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 1389 n. Chr.: Schlacht auf dem Amselfeld: Ein christliches Heer
der Serben, Bosnier und Bulgaren wird von einem muslimischen Heer
vernichtend geschlagen. Die christlichen Balkanstaaten werden
muslimische Vasallen.
1453 n. Chr.: Eroberung von Konstantinopel (heute: Istanbul),
des Zentrums des oströmischen Reiches und der orthodoxen Kirche. Der
christliche Kaiser fällt im Kampf. Ende des christlichen byzantinischen
Reiches.
1480 n. Chr.: ein muslimisches Heer erobert Otranto in Italien. 1481 Rückeroberung durch ein christliches Heer.
1521 n. Chr.: ein muslimisches Heer erobert Belgrad.
1526 n. Chr.: Schlacht von Mohács - ein christliches Heer
wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Muslimische
Heere erobern den größten Teil Ungarns und bedrohen Wien.
1529 n. Chr.: Die erste Belagerung Wiens durch ein muslimisches Heer scheitert.
Robert Spencer in the Danish free press society, Copenhagen, talking
about the Crusades, Islam, Christendom and the politically correct
myths surrounding the medieval clashes between the biggest world
religions.
Robert Spencer in the Danish free press society, Copenhagen, talking
about the Crusades, Islam, Christendom and the politically correct
myths surrounding the medieval clashes between the biggest world
religions.
Robert Spencer in the Danish free press society, Copenhagen, talking
about the Crusades, Islam, Christendom and the politically correct
myths surrounding the medieval clashes between the biggest world
religions.
Robert Spencer in the Danish free press society, Copenhagen, talking
about the Crusades, Islam, Christendom and the politically correct
myths surrounding the medieval clashes between the biggest world
religions.
Robert Spencer in the Danish free press society, Copenhagen, talking
about the Crusades, Islam, Christendom and the politically correct
myths surrounding the medieval clashes between the biggest world
religions.
Robert Spencer is the director of Jihad watch and is considered to
be in the world league of Islam experts. Among his contributions is his
well renowned classics; The political incorrect guide to Islam (and the
Crusades), 2005 and Religion of Peace Why Christianity is and Islam
isnt, 2007.
Bitte beachten: Die Inhalte der hier veröffentlichten Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des Websitebetreibers der fcg-hildesheim.de wieder. Alle hier bereitgestellten Informationen dienen lediglich Informationszwecken sowie Zwecken der Meinungsbildung.