Gegendarstellung von Pfarrer Myers (Nikolaikirche)
Gegendarstellung von Pfarrer Myers (Nikolaikirche)
Ich vermisse ein Wort des Badauerns und eine Strategie, was man zukünftig einem derartigen Geschehen entgegensetzen will.
Von daher bin ich mir nicht sicher, dass Johannes 8,32 der richtige Ansatz ist.
Auch wenn die Alte Nikolaikirche als Dotationskirche jeden Tag ganztags und ohne ständige Aufsicht geöffnet ist, entbindet das die Kirchenleitung nicht von ihrer Verantwortung für das Geschehen auf ihrem grundbuchlich verbrieften Eigentum. Eigentum verpflichtet.
Fakt ist: "Die Kirche diente als Stützpunkt, in dem technisches Equipment sowie Ordnerutensilien gelagert wurden."
Die Veranstaltung war lange vorher angekündigt und angemeldet. Die Kirche hat doch sicherlich auch Angestellte, die bei Abwesenheit des Pfarrers für Ordnung sorgen müssten. Denn wenn bekannt ist, dass sich Woche für Woche verschiedene Gruppen und Demonstranten auf dem öffentlichen Römerberg versammeln und in den meisten Fällen eine Genehmigung vor der Alten Nikolaikirche erteilt wird, sollte man gerade als Theologe, dem die Abgründe des menschlichen Handels nicht fremd sind, damit rechnen, dass Menschen dazu neigen, auf unangenehme Ideen zu kommen.
Dass ein Islamist, der in mehreren Bundesländern vom Verfassungsschutz beobachtet wird, vor einer ganztags geöffneten Kirche, eine Veranstaltung abhält und diese auch noch problemlos als "Lagerraum" nutzen kann, gibt mir nun mal schwer zu denken.
Auch wenn die Kirchenleitung ihre Räumlichkeiten in diesem konkreten Fall sicher nicht aktiv zur Verfügung gestellt hat, muss sie sich vorhalten lassen, dass sie es durch unterlassene Beaufsichtigung trotzdem zu verantworten hat. Somit ist sie ungewollt, seitens der Islamisten an der Verbreitung von Unwahrheiten die nicht zu den christlichen Tugenden gehören, beteiligt.
Bleibt noch festzustellen, dass seitens der Freien Christengemeinde Hildesheim natürlich kein eMail-Austausch, wie o.g., stattgefunden hat.
Dietmar Isenbart
Sehr geehrte Damen und Herren,Kommentar
auf Ihrer Homepage stehen irreführende Informationen bezüglich einer Kundgebung auf dem Frankfurter Römerberg am vergangenen Samstag.
In Anlehnung an das Wort Jesu, "die Wahrheit wird euch frei machen" (Johannes 8,32), dürfen wir auf diesem Weg die Tatsachen zusammenfassen und darstellen, um die falschen Informationen und manipulativen Interpretationen im Internet richtig zu stellen:
- Die Alte Nikolaikirche ist als Dotationskirche jeden Tag ganztags und ohne ständige Aufsicht offen. Jede/r darf in die Kirche kommen: anhalten und innehalten, beten und Gott suchen. Täglich nehmen hunderte von Menschen - Touristen wie Einheimische, Passanten wie Ruhesuchende, Gläubige wie Suchende, Christen wie Andersgläubige - die offene Tür und das Gotteshaus wahr und treten ein. Die Dankbarkeit dafür und die Erfahrungen mit Gott sind täglich im Fürbittbuch zu lesen.
- Woche für Woche versammeln sich verschiedene Gruppen und Demonstranten auf dem öffentlichen Römerberg. Dies setzt keine Unterstützung der Kirchengemeinde voraus, sondern ausschließlich eine Genehmigung des Ordnungsamtes, welches bestimmt, wo auf dem Römerberg eine Veranstaltung stattfinden darf, in den meisten Fällen erfolgt eine Genehmigung vor der Alten Nikolaikirche.
- Am Samstag, 9. Januar 2010, waren meine Frau und ich, beide Pfarrer/in an der Alten Nikolaikirche am Römerberg, im Urlaub. Wir waren zum Zeitpunkt der Kundgebung weder in Frankfurt am Main noch wussten wir von einer Versammlung auf dem Römerberg.
Im Übrigen: Der Ton der meisten Emails, die wir in dieser Sache bisher erhalten haben, ist mit dem Geist der Briefe im Neuen Testament kaum vereinbar. Selbst die eher mahnenden Briefe der Apostel sind in Liebe und in einem Geist des gegenseitigen Respekts geschrieben (vgl. Epheser 4,15). Weder unbegründete Unterstellungen noch Hass, weder Diffamierung noch die Verbreitung von Unwahrheiten sind christliche Tugenden.
- Weder der Kirchenvorstand noch sonst jemand in der Gemeinde hat "logistische Unterstützung für Islamisten" geleistet. Weder Pfarrer noch Kirchenvorstand haben - wie behauptet - die Kirche als "Stützpunkt, in dem technisches Equipment sowie Ordnerutensilien gelagert wurden", für die Kundgebung zur Verfügung gestellt.
Christ´s peace be yours,
Dr. Jeffrey Myers
Pfarramt für Stadtkirchenarbeit
Alte Nikolaikirche am Römerberg
Frankfurt am Main
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| Ordner der Islamisten gehen ein- und aus in der Nikolaikirche (Screenshot: youtube.com) |
Auch wenn die Alte Nikolaikirche als Dotationskirche jeden Tag ganztags und ohne ständige Aufsicht geöffnet ist, entbindet das die Kirchenleitung nicht von ihrer Verantwortung für das Geschehen auf ihrem grundbuchlich verbrieften Eigentum. Eigentum verpflichtet.
Fakt ist: "Die Kirche diente als Stützpunkt, in dem technisches Equipment sowie Ordnerutensilien gelagert wurden."
Die Veranstaltung war lange vorher angekündigt und angemeldet. Die Kirche hat doch sicherlich auch Angestellte, die bei Abwesenheit des Pfarrers für Ordnung sorgen müssten. Denn wenn bekannt ist, dass sich Woche für Woche verschiedene Gruppen und Demonstranten auf dem öffentlichen Römerberg versammeln und in den meisten Fällen eine Genehmigung vor der Alten Nikolaikirche erteilt wird, sollte man gerade als Theologe, dem die Abgründe des menschlichen Handels nicht fremd sind, damit rechnen, dass Menschen dazu neigen, auf unangenehme Ideen zu kommen.
Dass ein Islamist, der in mehreren Bundesländern vom Verfassungsschutz beobachtet wird, vor einer ganztags geöffneten Kirche, eine Veranstaltung abhält und diese auch noch problemlos als "Lagerraum" nutzen kann, gibt mir nun mal schwer zu denken.
Auch wenn die Kirchenleitung ihre Räumlichkeiten in diesem konkreten Fall sicher nicht aktiv zur Verfügung gestellt hat, muss sie sich vorhalten lassen, dass sie es durch unterlassene Beaufsichtigung trotzdem zu verantworten hat. Somit ist sie ungewollt, seitens der Islamisten an der Verbreitung von Unwahrheiten die nicht zu den christlichen Tugenden gehören, beteiligt.
Bleibt noch festzustellen, dass seitens der Freien Christengemeinde Hildesheim natürlich kein eMail-Austausch, wie o.g., stattgefunden hat.
Dietmar Isenbart
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