Eritrea: Neun Christen in Haft gestorben
Eritrea
Samstag, 16. Januar 2010 Land-Info
Neun Christen sind während ihrer Haft gestorben. Sie gehörten Religionsgemeinschaften an, die das Regime nicht akzeptiert. Laut der Organisation “Offene Grenzen” sind mindestens 2800 Christen – vor allem aus Freikirchen – inhaftiert. So auch die Pastoren Naizgi, Gebremeskel und Hagos.
Weitere Infos
China
Freitag, 15. Januar 2010 Land-Info
Pastor Huiqi machte sich strafbar, weil er einer nichtregistrierten Freikirche angehörte. Deshalb musste er untertauchen (Magazin Januar 2009). Im September 2009 nahmen ihn Sicherheitskräfte fest. Inzwischen ist er wieder frei. Die Behörden drohten ihm jedoch, der Familie etwas anzutun, falls er sich öffentlich zu seinem Glauben bekennt.
Türkei
Donnerstag, 14. Januar 2010 Land-Info
Der Europarat kritisiert die repressive Religionspolitik der Türkei. Der Menschenrechtskommissar Thomas Hammarberg fordert von der türkischen Regierung politische Massnahmen, welche die Rechte nichtmuslimischer Religionsgemeinschaften stärken sollen.
Korea
Dienstag / Mittwoch 12. / 13. Januar 2010
Knapp 140 Kirchenverantwortliche aus aller Welt, darunter auch aus Nord- und Südkorea, sind in Tsuen-wan, Hongkong, zusammengekommen. Ihr Anliegen: Trotz der andauernden Teilung Koreas soll eines Tages Frieden und Versöhnung unter den Koreanern möglich werden.
Indien
Sonntag / Montag 10. / 11. Januar 2010 Land-Info
Joseph D’souza, “Indiens Martin Luther King”, setzt sich für die Dalits, die “Unberührbaren” und unterste Kaste Indiens, ein. Es gibt mittlerweile 250 Millionen Dalits. Unter ihnen sind heute viele Christen. “Wir wollen, dass unsere Generation den Dalit-Alptraum stoppt (…). Dalits sind genau wie alle anderen Menschen Gottes Ebenbild.”
Indonesien
Samstag, 9. Januar 2010 Land-Info
Die Christen einer Baptistengemeinde dürfen sich freuen. Denn jetzt dürfen sich die Gemeindemitglieder wieder treffen. Oberrichter A. Syaifullah widerrief den Entscheid des Bürgermeisters von Depok. Weil dieser von islamistischen Kreisen gedrängt wurde, hatte er der Baptistengemeinde die Bewilligung entzogen, ihre Gottesdienste durchzuführen.
Philippinen
Freitag, 8. Januar 2010 Land-Info
Mitte November 2009 kam der von Islamisten entführte katholische Priester Michael Sinnot, 79, aus Irland frei. Moderateren Muslimen war es gelungen, seine Freilassung ohne Lösegeldzahlung zu bewirken.
Irak
Donnerstag, 7. Januar 2010 Land-Info
Der Arzt Sameer Georges Youssif wurde von islamischen Extremisten gekidnappt. Nachdem die Familie das geforderte Lösegeld bezahlt hatte, liessen die Extremisten ihn nach 29 Tagen wieder frei. Youssifs Tochter sagte nach der Freilassung ihres Vaters: “Wir hatten die Hoffnung auf Gottes Eingreifen nie aufgegeben”.
Aserbaidschan
Mittwoch, 6. Januar 2010 Land-Info
Der muslimische Staat ist gegenüber christlichen Minderheiten und insbesondere gegenüber Freikirchen äusserst repressiv. Der Baptistenpfarrer Javid Shingarov wurde von seiner Familie getrennt und aus dem Land gewiesen, weil er einen Hausgottesdienst geleitet hatte.
China
Montag / Dienstag 4. / 5. Januar 2010 Land-Info
Nicht anerkannte Religionsgemeinschaften werden weiterhin nicht geduldet. In Linfen wurden Gottesdienstbesucher, die sich zum Gebet versammelten, von Sicherheitskräften festgenommen. Die Christen hatten sich mit Erlaubnis eines Fabrikbesitzers in einem Firmenneubau zusammengefunden. Bei der Festnahme zerstörte die Polizei das Gebäude.
Indonesien
Freitag / Samstag 1. / 2. Januar 2010 Land-Info
Die von Pastor Bedali Hulu geleitete “Christian Baptist Church” in Jakarta darf keine Hausgottesdienste feiern. Islamische Verbände bedrängten die Behörden, freikirchliche Hausgemeinden zu verbieten. Freikirchen bekommen immer mehr die negativen Auswüchse der zunehmenden Islamisierung im Land zu spüren.
CSI-Schwerpunkte
Donnerstag, 31. Dezember 2009 Land-Info
CSI-Menschenrechts-Schwerpunkte 2010: In islamischen Ländern ist die Situation für Christen nach wie vor äusserst prekär. Darum wird sich CSI im kommenden Jahr besonders stark für diese Christen engagieren. Einen weiteren Schwerpunkt wird die Lobby-Arbeit unter Politikern sein. CSI verstärkt zudem die Öffentlichkeitsarbeit und lanciert Aktionen, um das Thema Religionsfreiheit deutlich zu machen.
Quelle: csi-schweiz.ch
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Neun Christen sind während ihrer Haft gestorben. Sie gehörten Religionsgemeinschaften an, die das Regime nicht akzeptiert. Laut der Organisation “Offene Grenzen” sind mindestens 2800 Christen – vor allem aus Freikirchen – inhaftiert. So auch die Pastoren Naizgi, Gebremeskel und Hagos.
Weitere Infos
China
Freitag, 15. Januar 2010 Land-Info
Pastor Huiqi machte sich strafbar, weil er einer nichtregistrierten Freikirche angehörte. Deshalb musste er untertauchen (Magazin Januar 2009). Im September 2009 nahmen ihn Sicherheitskräfte fest. Inzwischen ist er wieder frei. Die Behörden drohten ihm jedoch, der Familie etwas anzutun, falls er sich öffentlich zu seinem Glauben bekennt.
Türkei
Donnerstag, 14. Januar 2010 Land-Info
Der Europarat kritisiert die repressive Religionspolitik der Türkei. Der Menschenrechtskommissar Thomas Hammarberg fordert von der türkischen Regierung politische Massnahmen, welche die Rechte nichtmuslimischer Religionsgemeinschaften stärken sollen.
Korea
Dienstag / Mittwoch 12. / 13. Januar 2010
Knapp 140 Kirchenverantwortliche aus aller Welt, darunter auch aus Nord- und Südkorea, sind in Tsuen-wan, Hongkong, zusammengekommen. Ihr Anliegen: Trotz der andauernden Teilung Koreas soll eines Tages Frieden und Versöhnung unter den Koreanern möglich werden.
Indien
Sonntag / Montag 10. / 11. Januar 2010 Land-Info
Joseph D’souza, “Indiens Martin Luther King”, setzt sich für die Dalits, die “Unberührbaren” und unterste Kaste Indiens, ein. Es gibt mittlerweile 250 Millionen Dalits. Unter ihnen sind heute viele Christen. “Wir wollen, dass unsere Generation den Dalit-Alptraum stoppt (…). Dalits sind genau wie alle anderen Menschen Gottes Ebenbild.”
Indonesien
Samstag, 9. Januar 2010 Land-Info
Die Christen einer Baptistengemeinde dürfen sich freuen. Denn jetzt dürfen sich die Gemeindemitglieder wieder treffen. Oberrichter A. Syaifullah widerrief den Entscheid des Bürgermeisters von Depok. Weil dieser von islamistischen Kreisen gedrängt wurde, hatte er der Baptistengemeinde die Bewilligung entzogen, ihre Gottesdienste durchzuführen.
Philippinen
Freitag, 8. Januar 2010 Land-Info
Mitte November 2009 kam der von Islamisten entführte katholische Priester Michael Sinnot, 79, aus Irland frei. Moderateren Muslimen war es gelungen, seine Freilassung ohne Lösegeldzahlung zu bewirken.
Irak
Donnerstag, 7. Januar 2010 Land-Info
Der Arzt Sameer Georges Youssif wurde von islamischen Extremisten gekidnappt. Nachdem die Familie das geforderte Lösegeld bezahlt hatte, liessen die Extremisten ihn nach 29 Tagen wieder frei. Youssifs Tochter sagte nach der Freilassung ihres Vaters: “Wir hatten die Hoffnung auf Gottes Eingreifen nie aufgegeben”.
Aserbaidschan
Mittwoch, 6. Januar 2010 Land-Info
Der muslimische Staat ist gegenüber christlichen Minderheiten und insbesondere gegenüber Freikirchen äusserst repressiv. Der Baptistenpfarrer Javid Shingarov wurde von seiner Familie getrennt und aus dem Land gewiesen, weil er einen Hausgottesdienst geleitet hatte.
China
Montag / Dienstag 4. / 5. Januar 2010 Land-Info
Nicht anerkannte Religionsgemeinschaften werden weiterhin nicht geduldet. In Linfen wurden Gottesdienstbesucher, die sich zum Gebet versammelten, von Sicherheitskräften festgenommen. Die Christen hatten sich mit Erlaubnis eines Fabrikbesitzers in einem Firmenneubau zusammengefunden. Bei der Festnahme zerstörte die Polizei das Gebäude.
Indonesien
Freitag / Samstag 1. / 2. Januar 2010 Land-Info
Die von Pastor Bedali Hulu geleitete “Christian Baptist Church” in Jakarta darf keine Hausgottesdienste feiern. Islamische Verbände bedrängten die Behörden, freikirchliche Hausgemeinden zu verbieten. Freikirchen bekommen immer mehr die negativen Auswüchse der zunehmenden Islamisierung im Land zu spüren.
CSI-Schwerpunkte
Donnerstag, 31. Dezember 2009 Land-Info
CSI-Menschenrechts-Schwerpunkte 2010: In islamischen Ländern ist die Situation für Christen nach wie vor äusserst prekär. Darum wird sich CSI im kommenden Jahr besonders stark für diese Christen engagieren. Einen weiteren Schwerpunkt wird die Lobby-Arbeit unter Politikern sein. CSI verstärkt zudem die Öffentlichkeitsarbeit und lanciert Aktionen, um das Thema Religionsfreiheit deutlich zu machen.
Quelle: csi-schweiz.ch
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