Islamische Welt: "Staatlich tolerierte religiöse Verfolgung"
09.03.2010 Islamische Welt: "Staatlich tolerierte religiöse Verfolgung"
In vielen Ländern der arabischen Welt, so schreibt „der Spiegel", hat der Islam in den vergangenen Jahren an Einfluss auf die Regierungspolitik gewonnen. Doch wo der Islam wichtiger wird, werden vielfach die Freiräume Andersgläubiger kleiner, grade da leben Christen gefährdet. Im Staatsfernsehen in Usbekistan würden etwa Fernsehsendungen ausgestrahlt, in denen Christen als Satanisten beschrieben würden, die Muslime mit Hilfe von Drogen bekehren wollten. Eine staatlich tolerierte Verfolgung gebe es sogar in der Türkei, dem säkularsten und modernsten Land in der islamischen Welt - in dem die 110.000 Christen benachteiligt würden und die christliche Gemeinschaft um ihren Fortbestand kämpfe.
08.03.2010 Iran: Evangelischer Pastor verhaftet und „verschwunden"
Pastor Issavi wurde in Isfahan festgenommen, wo er einen langjährigen Freund besuchte. Beamte des iranischen Geheimdienstes drangen am 2. Februar in die Wohnung ein und verhafteten den Pastor sowie den Gastgeber, dessen Ehefrau und eine weitere Besucherin. Außerdem nahmen sie ohne Angabe von Gründen viel vom persönlichen Eigentum des Ehepaares mit. Die Behörden verweigern jeden Kontakt zu ihm sowie Angaben zu seinem Haftort oder Gründe für seine Verhaftung.
07.03.2010 Irak: Töten von Christen hält an
Die Situation der Christen im Nordirak spitzt sich weiter zu. Mehre Christen sind von Extremisten ermordet worden. Die Stimmung unter seinen Gläubigen beschreibt der Erzbischof als "blanke Panik". Ob bei der Arbeit, in der Schule oder zu Hause - nirgendwo seien Christen in Mossul vor Mordanschlägen sicher. Mindestens 40 Christen sollen in letzter Zeit nach Medienberichten getötet worden sein, über 12.000 Christen flohen aus Mosul. Am 7. März wird in dem Land ein neues Parlament gewählt. Von den Christen im Irak ergeht folgende Bitte in alle Welt: "Wir bitten verzweifelt um Euer Gebet für uns!"
06.03.2010 Eritrea: 14 Christen aus Haft entlassen
Zwölf Mitglieder der "Kale Hiwot"-Kirche wurden am 5.2.10 auf Kaution freigelassen. Die Studenten saßen zwei Jahre lang im Militärgefängnis in Assab ohne ordentliche Anklage ein. Bei ihrer Entlassung wiesen die Beamten die Christen an, nicht mehr an gemeindlichen Aktivitäten teilzunehmen. Wer gegen die Anweisung verstoße, dem drohe die Hinrichtung. Nach jüngsten Angaben sind derzeit noch über 2.200 Christen aufgrund ihres Glaubens landesweit in Polizeistationen, Militärlagern oder Schiffscontainern unter unmenschlichen Bedingungen eingesperrt.
05.03.2010 Deutschland: "Christenverfolgung nicht schweigend hinnehmen"
Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) forderte die westliche Staatengemeinschaft müsse im Umgang mit Ländern, in denen keine Religionsfreiheit herrsche, deutlicher machen, dass sie dies missbillige. Er erklärte, die westlichen Demokratien müssten sich in der internationalen Zusammenarbeit stärker als bisher für Religionsfreiheit einsetzen. Das Thema gehe aber auch jeden einzelnen Bürger an. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass in vielen Teilen der Welt Menschen auch heute noch wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Er verwies zudem auf die Lage christlicher Minderheiten in zahlreichen, vor allem muslimisch geprägten Staaten hin.
04.03.2010 Bhutan: Christen haben es im buddhistischen Land schwer
Christen im südasiatischen Königreich Bhutan haben es immer noch schwer, obwohl in dem buddhistischen Himalaja-Staat seit zwei Jahren Demokratie sein sollte. In dem Land sind keine Kirchen oder Versammlungsräume zu sehen. Christen müssen sich weiter im Untergrund treffen. Es gibt auch keine christlichen Buchläden oder Friedhöfe. Seit zwei Jahren ist eine neue Verfassung in Kraft. Danach herrscht zwar Religionsfreiheit, aber die Einladung zum Religionswechsel ist untersagt. Trotzdem kommen zu Gottesdiensten in Hausversammlungen nicht selten über 100 Personen. Gesamt wird die Zahl der Christen zwischen 3.000 und 6.000 geschätzt.
03.03.2010 Algerien: Spannungen wegen Einschränkung der Religionsfreiheit
Erzbischof Ghaleb Moussa Abdallah fordert von Algier die Aufhebung von Beschränkungen der Glaubensausübung für Nicht-Muslime. „Ist es nicht Zeit für eine neue Überprüfung, wenn nicht gar eine Abschaffung der Regelung?" fragte der Hirte bei einem Treffen mit dem algerischen Religionsminister. Versammlungen von Christen werden so strikt kontrolliert wie das Predigen. Spendenflüsse vom Ausland sind weitgehend eingeschränkt und die Mission unter Muslimen ist strengstens untersagt.
02.03.2010 Ägypten/Israel: Konvertit flieht nach Israel - wird dort eingesperrt
Die Familie enterbt und verstößt Majed. Die Behörden verweigern ihm den Personalausweis, alles weil er Christ geworden ist. Er setzt sich als Jurist für die Rechte der christlichen Minderheit ein. Ins Gefängnis gesperrt, grausam gefoltert, zum Tode verurteilt, Flucht nach Israel, dort über drei Jahre eingesperrt bis er auf Druck internationaler Kräfte freigelassen wurde. Heute leitet er von Kanada aus die Organisation "One Free World International", die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt. Majed weiß, dass die Hamas die Christen verfolgen wie nie zuvor, dass radikale Islamisten christliche Leichname ausgraben, weil sie der Ansicht sind, die Christen verseuchten den Erdboden. Er sagte in einem christlichen Forum: „Hören Sie auf "politisch korrekt" zu sein. Sagen Sie die Wahrheit, hören Sie auf, Kompromisse einzugehen. Wachen Sie auf, bevor es zu spät ist!"
Quelle: ead.de
In vielen Ländern der arabischen Welt, so schreibt „der Spiegel", hat der Islam in den vergangenen Jahren an Einfluss auf die Regierungspolitik gewonnen. Doch wo der Islam wichtiger wird, werden vielfach die Freiräume Andersgläubiger kleiner, grade da leben Christen gefährdet. Im Staatsfernsehen in Usbekistan würden etwa Fernsehsendungen ausgestrahlt, in denen Christen als Satanisten beschrieben würden, die Muslime mit Hilfe von Drogen bekehren wollten. Eine staatlich tolerierte Verfolgung gebe es sogar in der Türkei, dem säkularsten und modernsten Land in der islamischen Welt - in dem die 110.000 Christen benachteiligt würden und die christliche Gemeinschaft um ihren Fortbestand kämpfe.
08.03.2010 Iran: Evangelischer Pastor verhaftet und „verschwunden"
Pastor Issavi wurde in Isfahan festgenommen, wo er einen langjährigen Freund besuchte. Beamte des iranischen Geheimdienstes drangen am 2. Februar in die Wohnung ein und verhafteten den Pastor sowie den Gastgeber, dessen Ehefrau und eine weitere Besucherin. Außerdem nahmen sie ohne Angabe von Gründen viel vom persönlichen Eigentum des Ehepaares mit. Die Behörden verweigern jeden Kontakt zu ihm sowie Angaben zu seinem Haftort oder Gründe für seine Verhaftung.
07.03.2010 Irak: Töten von Christen hält an
Die Situation der Christen im Nordirak spitzt sich weiter zu. Mehre Christen sind von Extremisten ermordet worden. Die Stimmung unter seinen Gläubigen beschreibt der Erzbischof als "blanke Panik". Ob bei der Arbeit, in der Schule oder zu Hause - nirgendwo seien Christen in Mossul vor Mordanschlägen sicher. Mindestens 40 Christen sollen in letzter Zeit nach Medienberichten getötet worden sein, über 12.000 Christen flohen aus Mosul. Am 7. März wird in dem Land ein neues Parlament gewählt. Von den Christen im Irak ergeht folgende Bitte in alle Welt: "Wir bitten verzweifelt um Euer Gebet für uns!"
06.03.2010 Eritrea: 14 Christen aus Haft entlassen
Zwölf Mitglieder der "Kale Hiwot"-Kirche wurden am 5.2.10 auf Kaution freigelassen. Die Studenten saßen zwei Jahre lang im Militärgefängnis in Assab ohne ordentliche Anklage ein. Bei ihrer Entlassung wiesen die Beamten die Christen an, nicht mehr an gemeindlichen Aktivitäten teilzunehmen. Wer gegen die Anweisung verstoße, dem drohe die Hinrichtung. Nach jüngsten Angaben sind derzeit noch über 2.200 Christen aufgrund ihres Glaubens landesweit in Polizeistationen, Militärlagern oder Schiffscontainern unter unmenschlichen Bedingungen eingesperrt.
05.03.2010 Deutschland: "Christenverfolgung nicht schweigend hinnehmen"
Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) forderte die westliche Staatengemeinschaft müsse im Umgang mit Ländern, in denen keine Religionsfreiheit herrsche, deutlicher machen, dass sie dies missbillige. Er erklärte, die westlichen Demokratien müssten sich in der internationalen Zusammenarbeit stärker als bisher für Religionsfreiheit einsetzen. Das Thema gehe aber auch jeden einzelnen Bürger an. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass in vielen Teilen der Welt Menschen auch heute noch wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Er verwies zudem auf die Lage christlicher Minderheiten in zahlreichen, vor allem muslimisch geprägten Staaten hin.
04.03.2010 Bhutan: Christen haben es im buddhistischen Land schwer
Christen im südasiatischen Königreich Bhutan haben es immer noch schwer, obwohl in dem buddhistischen Himalaja-Staat seit zwei Jahren Demokratie sein sollte. In dem Land sind keine Kirchen oder Versammlungsräume zu sehen. Christen müssen sich weiter im Untergrund treffen. Es gibt auch keine christlichen Buchläden oder Friedhöfe. Seit zwei Jahren ist eine neue Verfassung in Kraft. Danach herrscht zwar Religionsfreiheit, aber die Einladung zum Religionswechsel ist untersagt. Trotzdem kommen zu Gottesdiensten in Hausversammlungen nicht selten über 100 Personen. Gesamt wird die Zahl der Christen zwischen 3.000 und 6.000 geschätzt.
03.03.2010 Algerien: Spannungen wegen Einschränkung der Religionsfreiheit
Erzbischof Ghaleb Moussa Abdallah fordert von Algier die Aufhebung von Beschränkungen der Glaubensausübung für Nicht-Muslime. „Ist es nicht Zeit für eine neue Überprüfung, wenn nicht gar eine Abschaffung der Regelung?" fragte der Hirte bei einem Treffen mit dem algerischen Religionsminister. Versammlungen von Christen werden so strikt kontrolliert wie das Predigen. Spendenflüsse vom Ausland sind weitgehend eingeschränkt und die Mission unter Muslimen ist strengstens untersagt.
02.03.2010 Ägypten/Israel: Konvertit flieht nach Israel - wird dort eingesperrt
Die Familie enterbt und verstößt Majed. Die Behörden verweigern ihm den Personalausweis, alles weil er Christ geworden ist. Er setzt sich als Jurist für die Rechte der christlichen Minderheit ein. Ins Gefängnis gesperrt, grausam gefoltert, zum Tode verurteilt, Flucht nach Israel, dort über drei Jahre eingesperrt bis er auf Druck internationaler Kräfte freigelassen wurde. Heute leitet er von Kanada aus die Organisation "One Free World International", die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt. Majed weiß, dass die Hamas die Christen verfolgen wie nie zuvor, dass radikale Islamisten christliche Leichname ausgraben, weil sie der Ansicht sind, die Christen verseuchten den Erdboden. Er sagte in einem christlichen Forum: „Hören Sie auf "politisch korrekt" zu sein. Sagen Sie die Wahrheit, hören Sie auf, Kompromisse einzugehen. Wachen Sie auf, bevor es zu spät ist!"
Quelle: ead.de
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