Islamische Staaten fordern abschreckende Strafen für Islamkritiker
29.04.2010 Pakistan: Islamische Staaten fordern abschreckende Strafen für Islamkritiker
Das pakistanische Blasphemiegesetz bedroht jegliche Islamkritik mit dem Tod, so werde es immer wieder zur Unterdrückung religiöser Minderheiten und missliebiger Personen missbraucht. Es sollten über die UN alle Staaten dazu aufgerufen werden, Gesetze gegen Islamophobie zu beschließen - und zwar einschließlich abschreckender Strafen. Dahinter stehe laut Islamwissenschaftlerin Prof. Christine Schirrmacher der Wunsch, die Überzeugung politisch umzusetzen, dass der Islam die allen anderen überlegene und vollkommene Religion sei, die das gesamte persönliche und gesellschaftliche Leben regelt.
28.04.2010 Nordkorea: Synonym für Menschenverachtung und Unterdrückung
Noch vor hundert Jahren galt Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang mit ihren 100 Kirchen als das "Jerusalem des Ostens". Unter Präsident Kim Il Sung verschwanden in kurzer Zeit über 2.000 Gemeinden. Heute ist das abgeschottete Land ein Synonym für Menschenverachtung und Unterdrückung. Die mindestens 200.000 Christen werden vom Regime brutal wie Staatsfeinde verfolgt. Nahezu 70.000 Christen sind in Arbeitslagern gefangen.
27.04.2010 Nigeria: Führende christliche Menschenrechtsorganisationen haben sich vehement zu den Massakern und der Gewalt in Nigeria geäußert
Die „Partnerschaft für Religionsfreiheit" (RLP), mit Mitgliedsorganisationen in 18 Ländern, ruft die Christenheit zu einer weltweiten Gebetskampagne für die Krise in Nigeria auf. „Wir rufen die weltweite Kirche zum Gebet für die Wiederherstellung dauerhaften Friedens in Nigeria auf", sagte Dr. Christof Sauer, der in Kapstadt, Südafrika, als stellvertretender Direktor des IIRF wirkt.
26.04.2010 Kolumbien: Eltern brutal ermordet
Zwei Männer stürmten in das Haus von Emilse Maria del Carmen und José Rodriguez in La Esmeralda. Was dann geschah, glich einer Hinrichtung: Mit mehreren Schüssen wurden die beiden getötet. Sie hinterlassen drei kleine Kinder. Die Eltern waren im Ort bekannt als hingegebene Christen. Beide gehörten früher zu einer Guerillagruppe. Doch sie verließen die Gruppe, als sie Christen wurden. Möglicherweise missfiel den Rebellen, dass José das Evangelium unter den Ureinwohnern verkündigte. Über seine Besuche hatten sich die Menschen dort jedoch gefreut.
25.04.2010 Kirgistan: Mehr Religionsfreiheit für Evangelikale
Zum Gebet für die Evangelikalen hat das Missionswerk Slawische Evangeliums-Vereinigung aufgerufen. Angesichts der politischen Unruhen im Land gelte es, Gott um seinen Schutz für die Gemeinden zu bitten, sagte Joel Griffith vom Missionswerk. In der Hauptstadt Bischkek ist es am 7. April zu einem blutigen Aufstand gekommen. Bei den Unruhen sind nach Regierungsangaben mindestens 74 Menschen um Leben gekommen; mehr als 500 wurden verletzt. Kirgistan hat rund 5,2 Millionen Einwohner, von denen etwa zwei Drittel Muslime sind. Sergej Rakhuba, Vizepräsident des Missionswerks Russian Ministries hofft, dass nach dem Umsturz die restriktiven Religionsgesetze widerrufen werden. Das könne zu größerer Freiheit für Evangelikale führen - so wird gehofft.
24.04.2010 Kasachstan: Weiterhin Repressalien und Strafen für religiöse Betätigung
Nach wie vor droht dem in Kasachstan geborenen Baptisten Viktor Leven die Ausweisung. Da weder er noch seine Frau derzeit einen Personalausweis haben, können sie sich keine Arbeit suchen und müssen von ihrer kleinen Selbstversorgerlandwirtschaft leben. Die Baptistin Zhanna Tereza Raudovich, die zu einer Geldstrafe von 100 monatlichen Mindestgehältern verurteilt wurde, weil sie ihre Wohnung für Gottesdienste zur Verfügung stellte, hat ihre Berufungsverhandlung verloren und jetzt Berufung beim obersten Gerichtshof eingelegt.
23.04.2010 Iran: Freigelassener Pastor weiter in Gefahr
Ende März wurde der assyrischer Pastor Wilson Issavi (65), aus dem Gefängnis in Isfahan auf Kaution entlassen. Überschattet wird die Freude von der Sorge um seine Sicherheit. Beamte hatten dem Christen im Gefängnis mit der Hinrichtung gedroht. Einheimische Informanten befürchten nun, dass islamische Extremisten ihn töten könnten. Nicht selten werde versucht, Christen, die religiöser „Vergehen" angeklagt wurden, nach ihrer Entlassung umzubringen. Laut Compass Direct soll der Pastor im Gefängnis gefoltert worden sein. Zudem kämpfe Issavi mit den Folgen einer Infektionskrankheit, ausgelöst durch die unhygienischen Haftbedingungen.
22.04.2010 Indonesien: Entwurf des neuen Ehegesetzes
Der Wahlkongress der größten islamischen Bewegung in Indonesien, der Nahdlatul Ulama (NU), brachte in einer Fatwa, (islamischer Erlass) heraus, dass es keine Altersbeschränkungen für eine Ehe geben soll. So ist auch eine Verheiratung von Minderjährigen möglich. Diese Rechtsprechung spiegelt bis heute die Realität in vielen javanischen und indonesischen Dörfern wider. Mädchen werden bereits im Alter von zehn bis zwölf Jahren einem Ehepartner versprochen. Die Eheschließung erfolgt ausschließlich nach dem islamischen Ritus.
Quelle: ead.de
Das pakistanische Blasphemiegesetz bedroht jegliche Islamkritik mit dem Tod, so werde es immer wieder zur Unterdrückung religiöser Minderheiten und missliebiger Personen missbraucht. Es sollten über die UN alle Staaten dazu aufgerufen werden, Gesetze gegen Islamophobie zu beschließen - und zwar einschließlich abschreckender Strafen. Dahinter stehe laut Islamwissenschaftlerin Prof. Christine Schirrmacher der Wunsch, die Überzeugung politisch umzusetzen, dass der Islam die allen anderen überlegene und vollkommene Religion sei, die das gesamte persönliche und gesellschaftliche Leben regelt.
28.04.2010 Nordkorea: Synonym für Menschenverachtung und Unterdrückung
Noch vor hundert Jahren galt Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang mit ihren 100 Kirchen als das "Jerusalem des Ostens". Unter Präsident Kim Il Sung verschwanden in kurzer Zeit über 2.000 Gemeinden. Heute ist das abgeschottete Land ein Synonym für Menschenverachtung und Unterdrückung. Die mindestens 200.000 Christen werden vom Regime brutal wie Staatsfeinde verfolgt. Nahezu 70.000 Christen sind in Arbeitslagern gefangen.
27.04.2010 Nigeria: Führende christliche Menschenrechtsorganisationen haben sich vehement zu den Massakern und der Gewalt in Nigeria geäußert
Die „Partnerschaft für Religionsfreiheit" (RLP), mit Mitgliedsorganisationen in 18 Ländern, ruft die Christenheit zu einer weltweiten Gebetskampagne für die Krise in Nigeria auf. „Wir rufen die weltweite Kirche zum Gebet für die Wiederherstellung dauerhaften Friedens in Nigeria auf", sagte Dr. Christof Sauer, der in Kapstadt, Südafrika, als stellvertretender Direktor des IIRF wirkt.
26.04.2010 Kolumbien: Eltern brutal ermordet
Zwei Männer stürmten in das Haus von Emilse Maria del Carmen und José Rodriguez in La Esmeralda. Was dann geschah, glich einer Hinrichtung: Mit mehreren Schüssen wurden die beiden getötet. Sie hinterlassen drei kleine Kinder. Die Eltern waren im Ort bekannt als hingegebene Christen. Beide gehörten früher zu einer Guerillagruppe. Doch sie verließen die Gruppe, als sie Christen wurden. Möglicherweise missfiel den Rebellen, dass José das Evangelium unter den Ureinwohnern verkündigte. Über seine Besuche hatten sich die Menschen dort jedoch gefreut.
25.04.2010 Kirgistan: Mehr Religionsfreiheit für Evangelikale
Zum Gebet für die Evangelikalen hat das Missionswerk Slawische Evangeliums-Vereinigung aufgerufen. Angesichts der politischen Unruhen im Land gelte es, Gott um seinen Schutz für die Gemeinden zu bitten, sagte Joel Griffith vom Missionswerk. In der Hauptstadt Bischkek ist es am 7. April zu einem blutigen Aufstand gekommen. Bei den Unruhen sind nach Regierungsangaben mindestens 74 Menschen um Leben gekommen; mehr als 500 wurden verletzt. Kirgistan hat rund 5,2 Millionen Einwohner, von denen etwa zwei Drittel Muslime sind. Sergej Rakhuba, Vizepräsident des Missionswerks Russian Ministries hofft, dass nach dem Umsturz die restriktiven Religionsgesetze widerrufen werden. Das könne zu größerer Freiheit für Evangelikale führen - so wird gehofft.
24.04.2010 Kasachstan: Weiterhin Repressalien und Strafen für religiöse Betätigung
Nach wie vor droht dem in Kasachstan geborenen Baptisten Viktor Leven die Ausweisung. Da weder er noch seine Frau derzeit einen Personalausweis haben, können sie sich keine Arbeit suchen und müssen von ihrer kleinen Selbstversorgerlandwirtschaft leben. Die Baptistin Zhanna Tereza Raudovich, die zu einer Geldstrafe von 100 monatlichen Mindestgehältern verurteilt wurde, weil sie ihre Wohnung für Gottesdienste zur Verfügung stellte, hat ihre Berufungsverhandlung verloren und jetzt Berufung beim obersten Gerichtshof eingelegt.
23.04.2010 Iran: Freigelassener Pastor weiter in Gefahr
Ende März wurde der assyrischer Pastor Wilson Issavi (65), aus dem Gefängnis in Isfahan auf Kaution entlassen. Überschattet wird die Freude von der Sorge um seine Sicherheit. Beamte hatten dem Christen im Gefängnis mit der Hinrichtung gedroht. Einheimische Informanten befürchten nun, dass islamische Extremisten ihn töten könnten. Nicht selten werde versucht, Christen, die religiöser „Vergehen" angeklagt wurden, nach ihrer Entlassung umzubringen. Laut Compass Direct soll der Pastor im Gefängnis gefoltert worden sein. Zudem kämpfe Issavi mit den Folgen einer Infektionskrankheit, ausgelöst durch die unhygienischen Haftbedingungen.
22.04.2010 Indonesien: Entwurf des neuen Ehegesetzes
Der Wahlkongress der größten islamischen Bewegung in Indonesien, der Nahdlatul Ulama (NU), brachte in einer Fatwa, (islamischer Erlass) heraus, dass es keine Altersbeschränkungen für eine Ehe geben soll. So ist auch eine Verheiratung von Minderjährigen möglich. Diese Rechtsprechung spiegelt bis heute die Realität in vielen javanischen und indonesischen Dörfern wider. Mädchen werden bereits im Alter von zehn bis zwölf Jahren einem Ehepartner versprochen. Die Eheschließung erfolgt ausschließlich nach dem islamischen Ritus.
Quelle: ead.de
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