Get Adobe Flash player
Bibelbetrachtung
Di, 22. Mai 2012
19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Gottesdienst an Pfingsten
So, 27. Mai 2012
10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Frühstück für Frauen
Sa, 9. Juni 2012
9:30 Uhr - 12:00 Uhr
"Danksagung ist die Erinnerung an alles Gute, das uns Gott in unserem Leben getan hat."
Friedr. Just (198)

Online-Bibel ...

Brennpunkt Nahost ...

csivideo

Israelnetz Audio ...

QR-Code dieser Seite
Länder (Top 5)
65.6%Germany Germany
27.5%United States United States
2%Austria Austria
2%Switzerland Switzerland
0.2%France France

Besucher
heute: 31
gestern: 24
diese Woche: 31
letzte Woche: 251
dieser Monat: 759
letzter Monat: 1128
Total (Klicks): 3847157
Gerade online
  • 1 Gast
  • 3 Robots
Home | FCG-Home | FCG-News | Christliche-News | Indonesien: Gemeinde darf keine Gottesdienste mehr feiern


Indonesien: Gemeinde darf keine Gottesdienste mehr feiern

Indonesien: Gemeinde darf keine Gottesdienste mehr feiern

OpenDoorsNachrichten.jpg

(JAKARTA, 28. April 2010) -  Das Hilfswerk Open Doors bittet um Gebet für eine bedrängte christliche Gemeinde in Indonesien. Das Oberhaupt von Bekasi (West-Java), Regent Sa'duddin, untersagte der „Filadelfia Huria Kristen Batak Protestan" (HKBP) alle gemeindlichen Aktivitäten in der Ortschaft Jejalan.

Wie der Informationsdienst Compass Direct meldete, trafen sich die 500 Gemeindemitglieder provisorisch auf einem Stück Land neben einer kaum befahrenen Straße angrenzend an freie Felder. Dort nun dürfe sich die Gemeinde nicht mehr versammeln. Bereits Mitte Januar dieses Jahres hatten Beamte ihre im Bau befindliche Kirche abgesperrt. Gegen die Anordnung des Regenten zogen die Christen am 20. März vor Gericht. Sa'duddin hatte seine Anordnung gegenüber HKBP-Pastor Palti Panjaitan damit begründet, dass die Gottesdienste und Gemeindetreffen „kommunale Aktivitäten" behindern würden. Der Regent, so sein Stellvertreter Darip Muyana, habe zudem entschieden, dass sich die Christen ein neues Gelände suchen müssen. Anwohner hätten den Bau einer Kirche abgelehnt.

Nachbarn stimmten zu
Anders noch vor zwei Jahren: 60 nahe des geplanten Bau wohnende Nachbarn hatten dem Kirchenbau schriftlich zugestimmt. Wie HKBP-Gemeindemitglied Tigor Tampubolon erklärte, hatte die  Gemeinde 1.088 m² Land gekauft und auch das Einverständnis der Dorfoberen erhalten. Alle notwendigen Dokumente für den Bauantrag wurden im Jahr 2008 eingereicht. Die Entscheidung der Verwaltung steht noch aus. Islamische Organisationen hatten derweil Protestaktionen gegen das Bauvorhaben organisiert.

Jetzt: Christen unerwünscht
Im vorigen Dezember feierten etwa 200 Christen in einem provisorischen Zelt auf dem Baugelände einen Weihnachtsgottesdienst. Dagegen protestierten rund 1.000 Menschen; Polizisten und Soldaten standen zum Schutz der Gottesdienstbesucher bereit. Anfang Januar 2010 wollte sich die HKBP-Gemeinde - auf Ratschlag des Regenten hin - im Dorfsaal von Jejalan versammeln, doch wurden sie von Demonstranten vertrieben. Die im Jahr 2000 gegründete Gemeinde in Jejalan traf sich anfangs im Haus des Pastors. Sechs Jahre später stürmten etwa 300 Personen einen Sonntagsgottesdienst und drängten den Pastor, ein Papier mit dem Versprechen zu unterzeichnen, keine weiteren religiösen Treffen in seinem Haus abzuhalten. Indonesien ist gemessen an der Bevölkerungszahl das Land mit den meisten Muslimen. Von den 231 Millionen Einwohnern sind 16 Prozent Christen.


Christenverfolgung weltweit - Werden Sie Gebetspate
Indonesien ist ein Land der laufenden dreijährigen Gebetskampagne "Gefährlicher Glaube" von Open Doors für Christen in der islamischen Welt. 10 Minuten pro Woche beten für verfolgte Christen und ehemalige Muslime. Anmeldung und Informationen unter www.opendoors-de.org


Die Gebets- und Hilfskampagne “Gefährlicher Glaube”

„Gefährlicher Glaube - Gebet und Hilfe für Christen in der islamischen Welt“ ist die bis mindestens 2011 dauernde weltweite Gebets- und Hilfskampagne von Open Doors für Christen in der islamischen Welt und besonders für Muslime, die Christen wurden. Ziel ist es, Glaubensgeschwister zu unterstützen, denen das Bekenntnis zu Jesus Christus in ihrer vom Islam geprägten Heimat zur lebensbedrohlichen Gefahr wurde. Mit weltweiten 24-Stunden-Gebeten und Hilfsprojekten sollen sie darin ermutigt werden, trotz Verfolgung oder Benachteiligung ihren Glauben zu leben, weiterzugeben und die Gemeinde Jesu zu stärken. Das Kampagnen-Symbol zeigt ein leuchtendes Kreuz auf einer Kirche hinter Stacheldraht im Schatten des islamischen Halbmondes. Seit über 20 Jahren unterstützt das überkonfessionelle, internationale Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors Christen in islamischen Ländern mit Bibeln, Schulungen, Hilfe-zur-Selbsthilfe, christlichen TV-Programmen und hilft Gefangenen sowie den Familien ermordeter Christen. Weitere Infos und Anmeldung zum Gebet unter: www.opendoors-de.org


Über Open Doors

Open Doors wurde 1955 von dem Holländer Anne van der Bijl gegründet, der als „Bruder Andrew“ oder „Der Schmuggler Gottes“ weltweit bekannt wurde. Legendär sind die Geschichten, wie er mit seinem VW-Käfer Bibeln hinter den früheren „Eisernen Vorhang“ schmuggelte. In rund 50 Ländern versorgt Open Doors Christen, die aufgrund ihres Glaubens benachteiligt oder verfolgt werden, mit Bibeln und christlicher Literatur, bildet Gemeindeleiter aus, engagiert sich für Gefangene und unterstützt die Familien ermordeter Christen. In der freien Welt hält das Werk Vorträge und Veranstaltungen u. a. in Kirchen und Gemeinden, um für das Thema Christenverfolgung zu sensibilisieren und zum Gebet für die verfolgte Kirche aufzurufen. Die Arbeit von Open Doors Deutschland e.V. wird durch Spenden finanziert. Das Werk trägt das Spendenprüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz.


Beachten Sie bitte auch unseren aktuellen Weltverfolgungsindex der Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.

Quelle: opendoors-de.org

Kommentar schreiben

Bitte die Regeln beachten.


Sicherheitscode
Aktualisieren

Bitte beachten: Die Inhalte der hier veröffentlichten Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des Websitebetreibers der fcg-hildesheim.de wieder. Alle hier bereitgestellten Informationen dienen lediglich Informationszwecken sowie Zwecken der Meinungsbildung.