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Di, 22. Mai 2012
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England: Festnahme nach Aussage 'Homosexualität ist Sünde'

25.05.2010 Indien: Bundesstaat Tamil Nadu Christen verhaftet

Fünf Christen wurden am 23. März wegen des Verteilens von Broschüren mit christlichem Inhalt kurzzeitig von der Polizei verhaftet. Hindus aus der Ortschaft Palladam (Tiruppur) hatten die Christen aus einem Nachbardorf beschuldigt, die religiösen Gefühle von Hindus verletzt zu haben. Dem Globalen Rat indischer Christen (GCIC) zufolge besuchten die Beschuldigten andere Christen in einem Armenviertel und brachten medizinische Hilfe.

24.05.2010 Indien: 74-jährige Priester von Unbekannten ermordet

Priester Peter Bombacha hatte einen Strick um den Hals, der Mörder hatte ihm mit einer Schere die Kehle durchstochen. Es war ein schrecklicher Anblick. Die Polizei war sofort vor Ort und nahm die Leiche zur Obduktion mit. So berichtete Bischof Machado, den Mitarbeitern des Pfarrers, der zum Tatort gerufen wurde.

23.05.2010 Georgien: Probleme mit der orthodoxen Kirche

Es gibt ca. 50 evangelikale/evangelische Gemeinden im Land, davon sind etwa 25 registriert. Bezüglich der Registrierung wird für den Antrag die Mitwirkung eines Notars benötigt. Manche Notare weigern sich, da nach Ansicht extremer Orthodoxer die Evangelikalen mit „dem Teufel" in Verbindung gebracht werden. Nach mancher Einschätzung ist die orthodoxe Kirche das größere Problem, da der Staat angeblich die Macht der Kirche fürchtet. Hoffnungen auf Einfluss der aus den Niederlanden stammenden Gattin des Staatspräsidenten, die aus einem protestantischen Elternhaus stammt, wurden gedämpft, da diese inzwischen zur orthodoxen Kirche übergetreten ist.

22.05.2010 Gefangene des Monats Mai

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben den iranischen Pastor Hamid Shafiee und seine Ehefrau Reyhaneh Aghajari benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen. Die beiden Christen waren am 28. Februar in ihrem Haus in Isfahan von 20 Polizisten verhaftet und in Handschellen abgeführt worden. Das Ehepaar ist vor etwa 15 Jahren vom Islam zum Christentum übergetreten und bereits mehrfach von den Behörden schikaniert worden. Pastor Shafiee leitet eine Hausgemeinde ehemaliger Muslime.

21.05.2010 Gazastreifen: Schwere Zeiten für Christen

Hanna*, eine Mitarbeiterin von Open Doors, reiste nach Gaza-Stadt, um dort zum zweiten Mal Miriam zu besuchen. Von ihr erfuhr sie, wie sehr sich das Leben für Christen in Gaza zum Negativen verändert hat "Es gibt kaum Möglichkeiten, unser Christsein wirklich zu leben", sagt sie. Besonders die Frauen würden unter den geänderten Lebensumständen leiden. Sie müssen sich dem Kleidungsstil anpassen, ihre Reisefreiheit ist eingeschränkt. Auf der Straße sind viele Frauen schwarz verhüllt, manche tragen einen Ganzkörperschleier, sogar die Christinnen verhüllen sich, weil sie den gesellschaftlichen Druck spüren. * Namen geändert

20.05.2010 England: Festnahme nach Aussage 'Homosexualität ist Sünde'

Die Bezeichnung von Homosexualität als Sünde hat einen Straßenprediger im nordenglischen Workington in Polizeigewahrsam gebracht. Der Baptisten-Missionar Dale McAlpine (42) hatte über diverse Laster gepredigt und auf Nachfrage einer Passantin erklärt, auch Homosexualität sei gegen die Gebote Gottes. Ein hinzugerufener Streifenpolizist nahm ihn daraufhin wegen öffentlicher Diskriminierung fest.

19.05.2010 Deutschland: Systematische Anstrengungen zur weltweiten Islamisierung

Wie bei einer Untersuchung festgestellt wurde, versuchen immer mehr islamische Missionare ihre Botschaft den westlichen Kulturen anzupassen. Dadurch solle ein positives Bild der islamischen Religion entworfen werden. So spreche man von der „Schaffung einer gerechten Weltordnung" statt der Aufrichtung des Islam. Grundlage seien allerdings die Unterwerfung unter Allah und Gehorsam gegenüber seinem Gesandten Mohammed. Eine gewaltsame Ausbreitung des Islam werde weder als praktikabel noch notwendig angesehen. Dem ägyptischen Gelehrten Yusuf al-Qaradawi zufolge reichten Predigt und Ideologie, um Europa zu erobern. Das beobachtet der stellvertretende Vorsitzende des Instituts für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz, Albrecht Hauser.

18.05.2010 Jemen - Zwei der entführten Missionarskinder sind frei!

  Grund zum Dank: Zwei entführte deutsche Kinder freiNach fast einem Jahr in Geiselhaft: Zwei Töchter einer vor fast einem Jahr im Jemen entführten sächsischen Familie sind von einer Spezialeinheit befreit worden. Verwandte befürchten, dass der kleine Sohn tot ist. Das Schicksal der Eltern ist ebenso unklar.Die im Jemen entführte Familie, zwei der Kinder sind gestern wieder freigekommen.  «Wir müssen davon ausgehen, dass Simon nicht mehr lebt», sagte der Schwager des entführten Familienvaters, Reinhard Pötschke, der Nachrichtenagentur dpa. «Von den Eltern wissen wir nichts.» Die Familie habe am Montag aus dem Auswärtigen Amt in Berlin die Nachricht erhalten, dass die beiden Mädchen befreit worden seien. Eine Spezialeinheit aus Saudi-Arabien hatte demnach die zwei Töchter der im Jemen entführten Familie aus Sachsen nach fast einem Jahr in Geiselhaft befreit.     Link zum Artikel www.ead.de/index.php  

18.05.2010 Aserbaidschan: Christen werden immer wieder eingeschüchtert

Ein Vertreter aus Aserbaidschan beschreibt das System in seinem Land als extrem korrupt. Der Aliev Klan herrscht vergleichbar einer Erbmonarchie und fühlt sich durch die Öleinnahmen Einflüssen von außen gegenüber stark. Evangelikale und evangelische Christen machen weniger als 1 % der Gesamtbevölkerung aus, 97 % sind Muslime. Es ist eine ständige Verschlechterung der Situation der Christen zu verzeichnen, z.B. bei Einschüchterung durch die Polizei. Pastoren und ihre Familien sind durch Hetze gefährdet. Auch Katholiken haben Probleme. Die georgisch orthodoxe Kirche wurde geschlossen, ihr wurde die Registrierung verweigert. Vertreter der russisch orthodoxen Kirche und Juden dagegen haben nichts zu befürchten.

Quelle: ead.de
 

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