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Die IHH, eine türkische Hilfsorganisation

Die IHH, eine türkische Hilfsorganisation

Ein Schiff der Aktion "Free Gaza" (Foto: Freegaza.org)
Die Insani Yardim Vakfi, wörtlich übersetzt "Stiftung für humanitäre Hilfe", kurz IHH, ist einer der Hauptinitiatoren der Hilfsflotte "Free Gaza". Die IHH ist eine türkische Nichtregierungsorganisation (NGO), die 1992 gegründet und 1995 in Istanbul offiziell registriert wurde. Leiter der IHH, die sich im Internet unter www.ihh.org.tr präsentiert, ist der Türke Bülent Yildirim.

Die IHH hat drei der neun Schiffe der "Free Gaza"-Flotte gekauft, darunter das Passagierschiff "Mavi Marmaris", auf dem am frühen Morgen des 31. Mai am härtesten gekämpft wurde. Es gab Tote und Verletzte.

Eigentlich unterstützt die IHH Waisen mit Nahrung und Kleidung, finanziert Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, berufliche Fortbildung, baut Moscheen und liefert Medikamente in Krisengebiete. Sie macht sich in verschiedenen islamischen Umfeldern weltweit gegen Menschenrechtsverletzungen stark und hat in den vergangenen Jahren ihre Aktivitäten auch auf europäische Länder ausgedehnt.

Neben dem humanitären Engagement scheint die türkische IHH aber auch islamistische Netzwerke zu unterstützen. Inhaltlich offenbart sie eine radikal-islamische und anti-amerikanische Orientierung, sowie eine ideologische Nähe zur ägyptischen Muslimbruderschaft, deren palästinensischer Flügel die Hamas ist. Auf öffentlichen Konferenzen in der Türkei haben IHH-Vertreter in den vergangenen Jahren für die Hamas und ihre Strategie, einschließlich des bewaffneten Kampfes gegen Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde, geworben. Bilder von Treffen des IHH-Chefs Bülent Yildirim mit Hamas-Größen wie Ismail Hanije oder Chaled Mascha´al sind im Internet leicht auffindbar. Übrigens: Auch die Hamas engagierte sich zuerst einmal im sozialen Bereich, weshalb eine Seilschaft mit der IHH überhaupt nicht überraschen sollte.

Hamas-Vertreter ihrerseits betrachten die Verbindungen über die IHH in die Türkei als äußerst wichtig. Die offizielle Hamas-Webseite www.palestine-info.net oder www.palestine-info.cc hat zwar keine deutsche, neben Übersetzungen ins Englische, Urdu, Russische und Französische, wohl aber eine türkische Version. Auch der militärische Arm der Hamas, die Issadin-Al-Kassam-Brigaden, bietet seine Webseite www.alqassam.ps außer in Arabisch und Englisch nur noch auf Türkisch an.

Die IHH gehört zur "Union of Good", der "Union des Guten", einer Dachorganisation, die mehr als fünfzig islamische Stiftungen und Hilfsorganisationen weltweit umfasst. Die "Union of Good" unterstützt nicht nur das Hamas-Regime in Gaza, sondern fördert auch die zivile Hamas-Struktur im israelisch besetzten Westjordanland, darunter die "Islamic Charitable Society" in Hebron und die "Al-Tadhamun Charitable Society" in Nablus. Die gesamte Arbeit der IHH in der Westbank steht unter Beobachtung der palästinensischen Sicherheitsapparate.

Über die "Union of Good" hat die IHH selbstverständlich weltweite Verbindungen zu anderen islamistischen Organisationen. In Israel wurden im Jahre 2008 aufgrund einer Erklärung des sozialdemokratischen Verteidigungsministers Ehud Barak 36 Organisationen, die zur "Union of Good" gehören, verboten. Als "Nummer 36" auf der Liste wurde auch die IHH in Israel illegal. Bereits während der Operation "Verteidigungsschild" im Frühjahr 2002 waren der israelischen Armee Dokumente in die Hände gefallen, aus denen hervorging, dass die "Union of Good" die Familien von "Märtyrern" - im westlichen Sprachgebrauch gemeinhin "Selbstmordattentätern" - über so genannte palästinensische Hilfsorganisationen finanziell entschädigt hatte.

Das israelische "Intelligence and Terrorism Information Center" (ITIC) sowie das dänische "Institut für internationale Studien"[1] wollen "zuverlässige Informationen" dafür haben, dass "die IHH in der Vergangenheit dem weltweiten Dschihad-Netzwerk logistische und finanzielle Unterstützung" zuteil werden ließ. So sollen Terroristen in Bosnien, Syrien, dem Irak, Afghanistan und Tschetschenien unterstützt worden sein. Bereits im Dezember 1997 hatten türkische Ermittler bei einer Durchsuchung der IHH-Büros in Istanbul Hinweise auf die aktive Unterstützung von Islamisten in diesen Ländern gefunden.

In Deutschland präsentiert sich die IHH als "Internationale Humanitäre Hilfsorganisation e.V." unter dem Motto "Helfen lindert Leiden" auf ihrer Webseite www.ihh.com. Der Vorsitzende Mustafa Yoldaş verurteilt in einer Pressemeldung "den empörenden Angriff" der Israelis auf die "Free Gaza"-Flotte als "despektierliche Haltung gegenüber der Menschheit" und "Verbrechen". Wer als Deutscher die Aktionen der IHH unterstützen will, kann dies "schnell und sicher" über ein Spendenformular Online tun: www.ihh.com/online-spende/ - "einfach ausfüllen und absenden"!

[1] Evan F. Kohlmann, "The Role of Islamic Charities in International Terrorist Recruitment and Financing", DIIS Working Paper no 2006/7, www.diis.dk/sw19083.asp, Seiten 10-14.

Von: Johannes Gerloff (Jerusalem)

Quelle: israelnetz.com

Wer steht hinter der Flottille nach Gaza?

Von Arnon Ben-Dror

Während die Organisatoren der Flottille sich selbst als Menschenrechtsverfechter darstellen, deren einziges Ziel die Unterstützung der Menschen in Gaza ist, offenbart ein neuer Bericht die Kooperation der Gruppen mit radikalen Menschenrechtsverletzern.

Wie das Intelligence and Terrorism Information Center berichtet, haben hochrangige islamische Extremisten in Istanbul der Einweihungszeremonie eines der an der Flottille teilnehmenden Boote beigewohnt. Unter den Teilnehmern waren Mahmad Tzoalha und Sahar Albirawi, beides Top-Terroristen der Hamas, die heute von Großbritannien aus operieren, und Hamam Said, ein Führer der Muslimbruderschaft in Jordanien.

Bolant Yilderim, der Vorsitzende von IHH, einer in der Türkei ansässigen pro-palästinensischen Organisation, die die Flottille anführt, hielt unter Applaus türkischer Politiker und radikal-islamistischer Extremisten eine radikale Rede während der Zeremonie. „Israel verhält sich, wie Hitler sich gegenüber den Juden verhalten hat. Hitler baute Konzentrationslager in Deutschland, und heute baut das zionistische Gebilde Konzentrationslager in Palästina“, so der Vorsitzende Yilderim.

An der Kundgebung nahm auch Sheikh Raed Salah teil, der Führer der Abteilung Nord der Islamischen Bewegung in Israel, der die Haltung des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan pries und die Führer der gesamten arabischen Welt dazu aufrief, seinem Beispiel zu folgen.

Salah hatte zuvor vor einem israelischen Gericht zugegeben, mit ausländischen Agenten konferiert und unerlaubte Organisationen unterstützt zu haben, nachdem bekannt geworden war, dass er in Kontakt mit der Hamas stand. Er hat oftmals antisemitische Hasspredigten verbreitet, die auf den ältesten Ritualmordanklagen basieren: „Wir sind nicht diejenigen, die ein m
Mahl von Brot und Käse in Kinderblut essen“, sagte er in einer seiner Reden, und bei einem anderen Anlass verkündete er, die Juden seien „Schlachter von schwangeren Frauen und Babys“; „Diebe seid ihr, die Bakterien aller Zeiten… Der Schöpfer machte euch zu Affen und Verlierern… Der Sieg ist mit den Muslimen, vom Nil bis an den Euphrat.“

„Wenn das Ziel der Flottille ein humanitäres wäre, würden sie Israel die Hilfsgüter transferieren lassen und nicht versuchen, auf illegale Weise in den Gaza-Streifen einzudringen“, erklärt Oberst d. Res. Reuven Ehrlich, ein früheres Mitglied des Militärgeheimdienstes, der gegenwärtig dem Intelligence and Terrorism Information Center vorsteht. „Ihr einziges Ziel ist es, eine Provokation hervorzurufen, um Israel und die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) zu blamieren und der Hamas und ihrer Regierung im Gaza-Streifen zu helfen.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 27.05.10)

Quelle: israel.de

Weitere Hintergründe

Türkische »Hilfsorganisation« IHH tief in islamistischen Terror verstrickt

Niederländischer Geheimdienst: Auch Terroristen an Bord des Gaza-»Hilfsschiffes«

Videobelege

Quelle: europenews.dk

Bereits einen Tag bevor die Flotte die israelische Marine konfrontierte, berichtete Al-Dschasira in Kampfstimmung und strahlte die Kampflieder der Besatzung aus:

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Khaybar, Khaybar, oh Juden! Die Armee Mohammeds wird über euch kommen!”
(Khaybar war der Name des letzten jüdischen Dorfes, das von Mohammeds Armee 628 überfallen wurde. Viele Juden wurden in dieser Schlacht ermordet. Damit endete das jüdische Leben in Arabien).

Im Video erklärt eine Muslimin, warum die Gaza-Flotte auf jeden Fall siegreich sein wird:

Entweder wir erlangen die Schahada (den Märtyrertod) oder den Durchbruch nach Gaza

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Quelle: youtube.com


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