Get Adobe Flash player
Bibelbetrachtung
Di, 22. Mai 2012
19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Gottesdienst an Pfingsten
So, 27. Mai 2012
10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Frühstück für Frauen
Sa, 9. Juni 2012
9:30 Uhr - 12:00 Uhr
"An der persönlichen Stellung zu Jesum entscheidet sich das ewige Los eines Menschen."
Paul Humburg (273)

Online-Bibel ...

Brennpunkt Nahost ...

csivideo

Israelnetz Audio ...

QR-Code dieser Seite
Länder (Top 5)
65.5%Germany Germany
27.6%United States United States
2%Austria Austria
2%Switzerland Switzerland
0.2%France France

Besucher
heute: 18
gestern: 33
diese Woche: 51
letzte Woche: 251
dieser Monat: 779
letzter Monat: 1106
Total (Klicks): 3847146
Gerade online
  • 1 Gast
  • 2 Robots
Home | FCG-Home | FCG-News | Christliche-News | Europa: Intoleranz gegen Christen wächst


Europa: Intoleranz gegen Christen wächst


Europa: Intoleranz gegen Christen wächst

Gudrun Kugler, Leiterin des Wiener "Dokumentationsarchivs der Intoleranz gegen Christen", hat vor einer zunehmenden Diskriminierung Gläubiger durch Medien und durch die Gesetzesbeschlüsse der EU gewarnt. Sie sieht in Europa eine "unblutige Verfolgung" von Christen kommen.
  
Für Christen wird es in Europa zunehmend ungemütlich, so die Einschätzung der Theologin Gudrun Kugler. (Foto: Xavier Häpe / Wikipedia)

In einem Gespräch mit der katholischen Zeitschrift "Academia" aus Österreich unterschied die Theologin und Juristin Kugler zwischen Intoleranz gegen Christen und der Diskriminierung von Christen. Intoleranz sei ein soziales Problem, wenn etwa christliche Standpunkte in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht würden. Von Diskriminierung hingegen spreche man im rechtlichen Bereich, zum Beispiel bei einer Kündigung aufgrund des christlichen Glaubens.

Fälle letzter Art würden sich in Europa häufen, so die Juristin. Zugleich werde die bewusste Diskriminierung von Christen aber nicht in der öffentlichen Menschenrechtsdebatte thematisiert. Um dem entgegenzuwirken, habe die Initiative "Europe4Christ.net" das "Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen" in Wien eingerichtet. Es sammle Fälle von Diskriminierung und mache sie öffentlich zugänglich. Kugler beobachte zudem eine zunehmende Aggressivität gegenüber Christen. In Deutschland zeige sich dies an den Übergriffen auf Kirchengebäude.

Ursachen antichristlicher Einstellungen

Als eine der Ursache für diese Entwicklung nannte Kugler eine Stimmungsmache in den Medien: "Ich habe den Eindruck, dass viele Medienleute und politische Entscheidungsträger oft antichristlicher eingestellt sind als die Bevölkerung." Indem sie über Christliches überwiegend negativ berichteten – von "frauenfeindlich" bis "geisteskrank" sei da die Rede – schürten sie eine illiberale Stimmung.

Als weitere Ursachen führte Kugler persönliche, historische und rechtliche Gründe an. Die Antipathie gegen Religion wachse, weil Menschen im Licht des Christentums ihr Leben hinterfragen müssten. "Vielleicht bemerken die Leute, wenn sie auf das Kreuz schauen, dass sie in ihrem eigenen Leben vor Gott einiges in Ordnung bringen müssen." Daraus erwachse eine instinktive Abwehrhaltung.

Darüber hinaus gelte das Christentum in Europa als historische Größe. Es brauche - so die allgemeine Meinung - schon daher keinen Schutz, weil es auf eine lange Tradition zurückblicken könne. So konzentriere sich der Gesetzgeber darauf, etwa die "sexuellen Orientierung" zu schützen. Dies bedeute im Umkehrschluss, dass Meinungen unterbunden würden, die dieser Linie nicht folgten. Die Auffassung mancher Christen, Homosexualität sei Sünde, werde nicht mehr als Meinungsäußerung, sondern als Diskriminierung eingestuft.

Antichristliche Lobbygruppen in der EU

Auch die ausstehenden EU-Gesetze sieht Kugler mit Sorgen. Eine zukünftige Antidiskriminierungs-Richtlinie der EU greife auch in den privaten Bereich ein, sofern damit ein wirtschaftlicher Aspekt verbunden sei. So dürfe sich ein christliches Gasthaus zukünftig seine Gäste nicht mehr aussuchen, eine Kirche dürfe bei der Vermietung ihrer Räumlichkeiten keine Gruppe mehr ausschließen.

Derartige Gesetzesvorstöße seien möglich, weil in der Brüsseler Bürokratie verschiedene Lobby-Gruppen großen Einfluss hätten. Dies gelte besonders für "Gender"-Aktivisten, feministische Gruppen und die "radikalen Humanisten". Zusammen würden sie eine Front gegen Christen aufmachen, christliche Einwände als "fundamental", "intolerant" oder gar "homophob" abschmettern. Aufgrund dieser Tendenzen sieht Kugler eine "unblutige Verfolgung" von Christen auf Europa zukommen.

Das Wiener Dokumentationsarchiv legte bereits im Dezember 2010 eine international vielbeachtete 5-Jahres-Studie zur Diskriminierung von Christen in Europa vor. Laut "Academia" ist derzeit ein ergänzender Bericht in Arbeit, der am 10. Dezember 2011, dem internationalen Tag der Menschenrechte, präsentiert werden soll. (pro)

VON: df | 17.10.2011

Quelle: pro-medienmagazin.de

Kommentar schreiben

Bitte die Regeln beachten.


Sicherheitscode
Aktualisieren

Bitte beachten: Die Inhalte der hier veröffentlichten Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des Websitebetreibers der fcg-hildesheim.de wieder. Alle hier bereitgestellten Informationen dienen lediglich Informationszwecken sowie Zwecken der Meinungsbildung.