Allianzgebetswoche: Verwandelt durch Jesus Christus
„Komisch! Man wird ganz anders!“
„Komisch!" sagte meine Oma. „Man wird ganz anders!"
Was war passiert? Ihr Enkel war nach Wetzlar gezogen. War Redakteur beim Evangeliums-Rundfunk geworden. Was Oma schade gefunden hatte. Denn nun konnte sie ihn nur noch selten sehen. Was aber irgendwie auch ganz praktisch war. Denn sie konnte ihn hören. Der „Junge" nämlich machte nun Radiosendungen. Und die schafften es bis in ihre kleine Dachwohnung im Sauerland.
Also fing Oma an den ERF zu hören. Und Opa auch. Um den Jungen zu hören. Aber irgendwann war das nicht mehr der einzige Grund. Das Programm aus Wetzlar hatte seinen festen Platz im Tagesablauf der beiden alten Leute gefunden.
Und dann sagte Oma diesen Satz. Eines Tages. „Komisch! Man wird ganz anders!"
Durch den ERF? Nein, wohl eher durch das Wort Gottes, das da Tag für Tag ausgestrahlt und ausgelegt wurde. Sie waren vorher keine Atheisten gewesen, beileibe nicht. Aber Gott war ihnen doch nie so nahe gekommen, dass sie „mein Gott" hätten sagen können. Nun konnten sie.
Irgendwann sind beide mit diesem Gott eingeschlafen. Und im selben Moment, da bin ich ganz sicher, in einem anderen Leben, einer anderen Welt wieder aufgewacht.
Menschen werden anders, wenn sie es mit Gott zu tun bekommen, mit seinem guten Wort. Menschen werden verwandelt, wenn ihnen der Gekreuzigte und Auferstandene begegnet.
Das wollen wir bedenken in dieser Woche. Davon wollen wir einander erzählen. Dafür wollen wir Gott danken.
Und ihn gleichzeitig bitten, dass er damit nicht aufhört. „Ein Christ ist im Werden und nicht im Ge-wordensein", schreibt Martin Luther. Was ein Ernüchterungssatz ist! Nie sind wir fertig. Nie ist er fertig mit uns. Was aber vor allem ein Hoffnungssatz ist! Für uns, für unsere Gemeinden, für die Evangelische Allianz! Nichts muss so bleiben wie es ist.
Es schreibt Ihnen:
Jürgen Werth, Vorstandsvorsitzender von ERF-Medien, von 2007 bis 2011 Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz
Quelle: ead.de
Weltweite Gebetswoche 2012 "Verwandelt durch Jesus Christus"
Gottes Arm ist nicht zu kurz
Liebe Freunde und Beter,
„Wir glauben an Gott, den Vater, den Allmächtigen...", so bekennen wir es mit der ganzen Christenheit auf Erden. IHN beten wir an! IHN loben wir. IHM danken wir. Und IHN bitten wir. Denn die Gemeinschaft in der Evangelischen Allianz war von Anfang an und ist bis heute eine Gemeinschaft des Gebets. Darin sehen wir unser besonderes Vorrecht und unsere besondere Bedeutung: Wir können miteinander beten. Und darum erwarten wir auch von IHM viel Gutes. Wir sind davon überzeugt, dass ER auch die Bewegung der Evangelischen Allianz vor über165 Jahren ins Leben gerufen hat. Und wir sind dankbar, dass diese Bewegung bis heute, fast rund um den Globus, existiert, immerhin in 128 Ländern. Auch in Deutschland. Und wir sind sehr dankbar, dass ER auch immer wieder dafür gesorgt hat, dass für die Arbeit der Evangelischen Allianz auch die nötigen Finanzmittel zusammengekommen sind.
Lassen Sie sich gebrauchen!
Wie in vielen Bereichen des Wirkens Gottes gilt freilich auch bei den finanziellen Bedürfnissen: Der lebendige Gott hilft meist durch tatkräftige Menschen, die er gebraucht. Und die sich von IHM gebrauchen lassen, auch zum Geben! Die Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz mit Veranstaltungen an über 1.100 Orten in unserem Land ist unsere größte und wichtigste Veranstaltung, in der das Bewusstsein für die Arbeit der Evangelischen Allianz so unmittelbar vermittelt werden kann. Auch darum bitten wir die Verantwortlichen für die Durchführung der Gebetswoche vor Ort sehr herzlich, die Kollekten dieser Veranstaltungen für unsere Arbeit das ganze Jahr über zur Verfügung zu stellen. Und wir laden natürlich darüber hinaus auch gerne alle Leser und Nutzer dieses Heftes dazu ein, sich in die Schar der Geber einzureihen.
Wofür benötigen wir das Geld?
Wir leben ja ausschließlich von Spenden. Die meiste Arbeit geschieht ehrenamtlich, auch in unseren 15 verschiedenen Arbeitskreisen und durch die derzeit 49 Vorstandsmitglieder. Aber wir haben auch sieben hauptamtliche Mitarbeiter für unsere deutschlandweite Arbeit und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Konferenz- und Tagungszentrum Evangelisches Allianzhaus in Bad Blankenburg. Und wir haben als relativ reiche Deutsche Evangelische Allianz die Verpflichtung, auch einen gewichtigen Beitrag für die internationale Arbeit der Evangelischen Allianz, in Europa und weltweit, zu leisten. Wir unterstützen dabei schwerpunktmäßig vor allem die Arbeiten in den osteuropäischen Ländern und den mittelasiatischen Staaten der früheren Sowjetunion. Wir stellen die Arbeitsmaterialien für die Arbeit in den örtlichen Allianzen zur Verfügung und bemühen uns auch um unsere gemeinsame Interessenvertretung in der Öffentlichkeit, gegenüber den Kirchen, den Medien und den politischen Verantwortungsträgern. Und wir initiieren und unterstützen mit dem Netzwerk der Evangelischen Allianz auch große gemeinsame Projekte.
Wir bitten um Ihre Kollekten
Danke, wenn Sie für unseren Dienst Ihre Kollekten einlegen. Dabei will ich Ihnen ganz ausdrücklich danken, dass Sie uns im vergangenen Jahr aus der Allianzgebetswoche ca. 260.000 Euro zur Verfügung gestellt haben. Das ist ein großes Geschenk. Aber freilich: Wir brauchen es auch.
Vielleicht möchten Sie jeden Abend ein anderes Projekt der Evangelischen Allianz unterstützen. Wir bieten Ihnen dafür gerne verschiedene Möglichkeiten an:
1. Gebetsdienst
Auch Beten kostet Geld. Tatsächlich.
Jedenfalls dann
- wenn wir eine gemeinsame Gebetswoche durchführen, die deutschlandweit vorbereitet wird
- wenn wir auch das Jahr über miteinander durch tägliche gleiche Gebetsanliegen verbunden sein wollen, die wir sammeln, drucken und verteilen.
- wenn wir weiterhin in besonderer Weise für die islamische Welt beten wollen und dafür jährlich das „30 Tage Gebet"-Heft erarbeiten.
- wenn wir weiterhin Gebetsanliegen sammeln für die Situation der verfolgten Christen und wir wenigstens jährlich einen besonderen Gebetstag für die verfolgten Christen halten wollen (www.ead.de/akref).
2. Migration und Integration, Islam
Jährlich kommen viele Tausende ausländische Mitbürger in unser Land, um hier zu arbeiten und hier zu leben. Gastfreundschaft ist ein biblisches Gebot.
Aber dazu gehört neben allen ganz praktischen Fragen auch, dass wir das Beste, was wir haben, nicht für uns behalten. Unser Arbeitskreis für Migration und Integration (AMIN) setzt sich dafür ein, dass ausländische Mitbürger das Evangelium erfahren und dass fremdsprachige und ausländische Missionare in unserem Land aufgenommen und in ihrem Dienst unterstützt werden.
Der Arbeitskreis Islam arbeitet daran, dass Christen fundierte Information über die Weltreligion des Islam erhalten und befähigt werden, missionarische Zeugen zu sein und dafür, dass die christliche Gemeinde Orientierung findet. Dazu sind nahezu 20 Faltblätter zu verschiedenen Themenbereichen erarbeitet worden, die vielfach angefordert werden. Der Arbeitskreis bietet zudem Erfahrungsaustausch unter Mitarbeitern an im Bereich des Islam im In- und Ausland und bereitet Informationen auf.
3. Bad Blankenburger Allianzkonferenz und die Dienste im Evangelischen Allianzhaus
Neben der Gebetswoche gehört die Bad Blankenburger Allianzkonferenz zu den Grundsäulen der Allianzarbeit in Deutschland. In Bad Blankenburg kommen jedes Jahr Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus, besonders Jugendliche. Von den ca. 2.500 Konferenzteilnehmern sind erfahrungsgemäß etwa die Hälfte Kinder, Teenager und Jugendliche. Ca. 75% kommen aus den Neuen Bundesländern. Besonders stark wurde in den vergangenen Jahren auch das Seelsorgeangebot wahrgenommen. Für leitende Mitarbeiter aus den osteuropäischen Staaten und aus Ländern Mittelasiens ist die Konferenz ein Raum der Begegnung. In der Regel gehen viele mit neuen Impulsen für mehr Zusammenarbeit in ihren Ländern und nationalen Allianzen zurück.
4. Reisedienste und Dienstleistungen für örtliche Allianzen
Mancherorts ist wenig bekannt, dass die Evangelische Allianz nicht nur die örtliche Allianzgebetswoche durchführt. Der Grundgedanke, die Christen zu stärken durch gemeinsames Gebet und durch den gemeinsamen Dienst in Evangelisation, Mission und Diakonie, hat an vielen Orten Gestalt gewonnen. An ca. 1.100 Orten gibt es örtliche Allianzen. Das Team der Mitarbeiter ist auch unterwegs, um diese zu beraten, zu schulen und Dienste der Verkündigung zu tun. Die hauptamtlichen Mitarbeiter reisen auch dorthin, wo nur kleine Allianzkreise existieren, die nicht selbst für die Reisekosten der Eingeladenen aufkommen können. Zu den Aufgaben der hauptamtlichen Mitarbeiter gehört auch die Mitwirkung in vielen gemeinsamen Projekten der sogenannten evangelikalen Bewegung, wie ProChrist, WillowCreek und in den mit uns verbundenen Werken und Verbänden.
5. Gesellschaftliche Verantwortung
Schon von den Gründung der Evangelischen Allianz an, im Jahr 1846, wurde deutlich: Christen stehen auch in der öffentlichen Verantwortung. Darum haben sie sich eingesetzt für die Menschenrechte - damals ging es z.B. um die endgültige Überwindung der Sklaverei, die zu gelingen schien. Leider hat sie aber in den letzten Jahrzehnten in vielfältiger Hinsicht weltweit wieder zugenommen. Heute fordert uns aber auch der Schutz des ungeborenen, behinderten und sterbenden menschlichen Lebens heraus. Der Einsatz für den Wert von Ehe und Familie erscheint erforderlich und vieles andere mehr. Dies alles erfordert auch eine stärkere Zusammenarbeit und klare Positionierung in der Öffentlichkeit. Gespräche mit Politikern und Medienvertreter sind wichtig. Der Arbeitskreis Politik bemüht sich, christliche Positionen in unsere Gesellschaft einzubringen. Dazu werden neben vielen weiteren Aktivitäten z.B. in Tagungen „Christ und Politik" Christen auch zur politischen Arbeit ermutigt – und solche, die als Christen in der politischen Verantwortung stehen, gestärkt.
6. Das Perspektiv-Forum Behinderung
Zusammen mit Betroffenen arbeitet das Perspektiv-Forum Behinderung intensiv an den Fragen, wie sogenannte Gesunde und sogenannte Behinderte mehr zueinander finden. Einmal jährlich bietet das Forum deshalb eine integrierte Tagung von Menschen mit und ohne Behinderung zur Schulung für einen guten Umgang miteinander an. Hier werden auch Anleitungen für Gemeinden erarbeitet.
7. Christenverfolgung
„Wenn ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit."
Der Arbeitskreis für Religionsfreiheit – Menschenrechte – Verfolgte Christen beobachtet aufmerksam die weltweite Situation, informiert die Öffentlichkeit und Politiker, motiviert die christliche Gemeinde zum Gebet und zu einem tatkräftigen Einsatz für Verfolgte, Bedrohte und Benachteiligte in Gang zu setzen. Der Arbeitskreis gibt tägliche Gebetsanliegen für die Situation der verfolgten Christen heraus und informiert regelmäßig über besondere Ereignisse auf diesem so schmerzlichen Gebiet.
8. Internationale Dienste
In 128 Ländern gibt es nationale Evangelische Allianzen. Wir sind zur Mitarbeit eingeladen und gefordert in der Europäischen und der Weltweiten Arbeit der Evangelischen Allianz. Partnerschaften und Unterstützung für Evangelische Allianzen in Osteuropa gehören zu unseren Aufgaben, auch die Unterstützung der Vertretung bei der Europäischen Union und beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen.
9. Gemeinsam gegen Armut
Es darf uns nicht gleichgültig sein, dass Millionen von Menschen auf dieser Welt in absoluter Armut, Hunger und grenzenloser Not leben. Wir schreiben gerade im Sommer 2011 diese Zeilen, in dem die Nachrichten von der furchtbaren Hungersnot am Horn von Afrika durch die Medien gehen. Der Micha-Arbeitskreis will über die aktuelle Nothilfe langfristige Veränderungen anstoßen.
10. Gemeinsam glauben – miteinander leben
Im Evangelischen Allianzhaus ist die Evangelische Allianz in besonderer Weise zu Hause. Hier soll auch das Jahr hindurch unsere Aufgabenstellung durchbuchstabiert und erlebt werden. Bibelfreizeiten, Fachtagungen, Gebetszeiten, Schulungen für Verantwortliche in der Evangelischen Allianz. Die Häuser stehen. Jetzt wollen sie geistlich gefüllt werden, dass auch weiter von Bad Blankenburg aus Ströme des Segens in unser Land hineinfließen können.
Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung unserer Arbeit, im Gebet und auch finanziell! Im gemeinsamen Glauben und miteinander betend
verbunden
Es schreibt Ihnen:
Ihr
Hartmut Steeb, Generalsekretär der
Deutschen Evangelischen Allianz
Quelle (Artikel,Foto,Download): ead.de
„Verwandelt durch Jesus Christus"
natürlich auch in Hildesheim!
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| Download des Gebetsheftes: (Rechte Maustaste/Speichern unter...) Weitere Downloads und Infos findest Du hier: ead.de |
Was war passiert? Ihr Enkel war nach Wetzlar gezogen. War Redakteur beim Evangeliums-Rundfunk geworden. Was Oma schade gefunden hatte. Denn nun konnte sie ihn nur noch selten sehen. Was aber irgendwie auch ganz praktisch war. Denn sie konnte ihn hören. Der „Junge" nämlich machte nun Radiosendungen. Und die schafften es bis in ihre kleine Dachwohnung im Sauerland.
Also fing Oma an den ERF zu hören. Und Opa auch. Um den Jungen zu hören. Aber irgendwann war das nicht mehr der einzige Grund. Das Programm aus Wetzlar hatte seinen festen Platz im Tagesablauf der beiden alten Leute gefunden.
Und dann sagte Oma diesen Satz. Eines Tages. „Komisch! Man wird ganz anders!"
Durch den ERF? Nein, wohl eher durch das Wort Gottes, das da Tag für Tag ausgestrahlt und ausgelegt wurde. Sie waren vorher keine Atheisten gewesen, beileibe nicht. Aber Gott war ihnen doch nie so nahe gekommen, dass sie „mein Gott" hätten sagen können. Nun konnten sie.
Irgendwann sind beide mit diesem Gott eingeschlafen. Und im selben Moment, da bin ich ganz sicher, in einem anderen Leben, einer anderen Welt wieder aufgewacht.
Menschen werden anders, wenn sie es mit Gott zu tun bekommen, mit seinem guten Wort. Menschen werden verwandelt, wenn ihnen der Gekreuzigte und Auferstandene begegnet.
Das wollen wir bedenken in dieser Woche. Davon wollen wir einander erzählen. Dafür wollen wir Gott danken.
Und ihn gleichzeitig bitten, dass er damit nicht aufhört. „Ein Christ ist im Werden und nicht im Ge-wordensein", schreibt Martin Luther. Was ein Ernüchterungssatz ist! Nie sind wir fertig. Nie ist er fertig mit uns. Was aber vor allem ein Hoffnungssatz ist! Für uns, für unsere Gemeinden, für die Evangelische Allianz! Nichts muss so bleiben wie es ist.
Es schreibt Ihnen:
Jürgen Werth, Vorstandsvorsitzender von ERF-Medien, von 2007 bis 2011 Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz
Quelle: ead.de
Weltweite Gebetswoche 2012 "Verwandelt durch Jesus Christus"
Gottes Arm ist nicht zu kurz
Liebe Freunde und Beter,
„Wir glauben an Gott, den Vater, den Allmächtigen...", so bekennen wir es mit der ganzen Christenheit auf Erden. IHN beten wir an! IHN loben wir. IHM danken wir. Und IHN bitten wir. Denn die Gemeinschaft in der Evangelischen Allianz war von Anfang an und ist bis heute eine Gemeinschaft des Gebets. Darin sehen wir unser besonderes Vorrecht und unsere besondere Bedeutung: Wir können miteinander beten. Und darum erwarten wir auch von IHM viel Gutes. Wir sind davon überzeugt, dass ER auch die Bewegung der Evangelischen Allianz vor über165 Jahren ins Leben gerufen hat. Und wir sind dankbar, dass diese Bewegung bis heute, fast rund um den Globus, existiert, immerhin in 128 Ländern. Auch in Deutschland. Und wir sind sehr dankbar, dass ER auch immer wieder dafür gesorgt hat, dass für die Arbeit der Evangelischen Allianz auch die nötigen Finanzmittel zusammengekommen sind.
Lassen Sie sich gebrauchen!
Wie in vielen Bereichen des Wirkens Gottes gilt freilich auch bei den finanziellen Bedürfnissen: Der lebendige Gott hilft meist durch tatkräftige Menschen, die er gebraucht. Und die sich von IHM gebrauchen lassen, auch zum Geben! Die Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz mit Veranstaltungen an über 1.100 Orten in unserem Land ist unsere größte und wichtigste Veranstaltung, in der das Bewusstsein für die Arbeit der Evangelischen Allianz so unmittelbar vermittelt werden kann. Auch darum bitten wir die Verantwortlichen für die Durchführung der Gebetswoche vor Ort sehr herzlich, die Kollekten dieser Veranstaltungen für unsere Arbeit das ganze Jahr über zur Verfügung zu stellen. Und wir laden natürlich darüber hinaus auch gerne alle Leser und Nutzer dieses Heftes dazu ein, sich in die Schar der Geber einzureihen.
Wofür benötigen wir das Geld?
Wir leben ja ausschließlich von Spenden. Die meiste Arbeit geschieht ehrenamtlich, auch in unseren 15 verschiedenen Arbeitskreisen und durch die derzeit 49 Vorstandsmitglieder. Aber wir haben auch sieben hauptamtliche Mitarbeiter für unsere deutschlandweite Arbeit und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Konferenz- und Tagungszentrum Evangelisches Allianzhaus in Bad Blankenburg. Und wir haben als relativ reiche Deutsche Evangelische Allianz die Verpflichtung, auch einen gewichtigen Beitrag für die internationale Arbeit der Evangelischen Allianz, in Europa und weltweit, zu leisten. Wir unterstützen dabei schwerpunktmäßig vor allem die Arbeiten in den osteuropäischen Ländern und den mittelasiatischen Staaten der früheren Sowjetunion. Wir stellen die Arbeitsmaterialien für die Arbeit in den örtlichen Allianzen zur Verfügung und bemühen uns auch um unsere gemeinsame Interessenvertretung in der Öffentlichkeit, gegenüber den Kirchen, den Medien und den politischen Verantwortungsträgern. Und wir initiieren und unterstützen mit dem Netzwerk der Evangelischen Allianz auch große gemeinsame Projekte.
Wir bitten um Ihre Kollekten
Danke, wenn Sie für unseren Dienst Ihre Kollekten einlegen. Dabei will ich Ihnen ganz ausdrücklich danken, dass Sie uns im vergangenen Jahr aus der Allianzgebetswoche ca. 260.000 Euro zur Verfügung gestellt haben. Das ist ein großes Geschenk. Aber freilich: Wir brauchen es auch.
Vielleicht möchten Sie jeden Abend ein anderes Projekt der Evangelischen Allianz unterstützen. Wir bieten Ihnen dafür gerne verschiedene Möglichkeiten an:
1. Gebetsdienst
Auch Beten kostet Geld. Tatsächlich.
Jedenfalls dann
- wenn wir eine gemeinsame Gebetswoche durchführen, die deutschlandweit vorbereitet wird
- wenn wir auch das Jahr über miteinander durch tägliche gleiche Gebetsanliegen verbunden sein wollen, die wir sammeln, drucken und verteilen.
- wenn wir weiterhin in besonderer Weise für die islamische Welt beten wollen und dafür jährlich das „30 Tage Gebet"-Heft erarbeiten.
- wenn wir weiterhin Gebetsanliegen sammeln für die Situation der verfolgten Christen und wir wenigstens jährlich einen besonderen Gebetstag für die verfolgten Christen halten wollen (www.ead.de/akref).
2. Migration und Integration, Islam
Jährlich kommen viele Tausende ausländische Mitbürger in unser Land, um hier zu arbeiten und hier zu leben. Gastfreundschaft ist ein biblisches Gebot.
Aber dazu gehört neben allen ganz praktischen Fragen auch, dass wir das Beste, was wir haben, nicht für uns behalten. Unser Arbeitskreis für Migration und Integration (AMIN) setzt sich dafür ein, dass ausländische Mitbürger das Evangelium erfahren und dass fremdsprachige und ausländische Missionare in unserem Land aufgenommen und in ihrem Dienst unterstützt werden.
Der Arbeitskreis Islam arbeitet daran, dass Christen fundierte Information über die Weltreligion des Islam erhalten und befähigt werden, missionarische Zeugen zu sein und dafür, dass die christliche Gemeinde Orientierung findet. Dazu sind nahezu 20 Faltblätter zu verschiedenen Themenbereichen erarbeitet worden, die vielfach angefordert werden. Der Arbeitskreis bietet zudem Erfahrungsaustausch unter Mitarbeitern an im Bereich des Islam im In- und Ausland und bereitet Informationen auf.
3. Bad Blankenburger Allianzkonferenz und die Dienste im Evangelischen Allianzhaus
Neben der Gebetswoche gehört die Bad Blankenburger Allianzkonferenz zu den Grundsäulen der Allianzarbeit in Deutschland. In Bad Blankenburg kommen jedes Jahr Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus, besonders Jugendliche. Von den ca. 2.500 Konferenzteilnehmern sind erfahrungsgemäß etwa die Hälfte Kinder, Teenager und Jugendliche. Ca. 75% kommen aus den Neuen Bundesländern. Besonders stark wurde in den vergangenen Jahren auch das Seelsorgeangebot wahrgenommen. Für leitende Mitarbeiter aus den osteuropäischen Staaten und aus Ländern Mittelasiens ist die Konferenz ein Raum der Begegnung. In der Regel gehen viele mit neuen Impulsen für mehr Zusammenarbeit in ihren Ländern und nationalen Allianzen zurück.
4. Reisedienste und Dienstleistungen für örtliche Allianzen
Mancherorts ist wenig bekannt, dass die Evangelische Allianz nicht nur die örtliche Allianzgebetswoche durchführt. Der Grundgedanke, die Christen zu stärken durch gemeinsames Gebet und durch den gemeinsamen Dienst in Evangelisation, Mission und Diakonie, hat an vielen Orten Gestalt gewonnen. An ca. 1.100 Orten gibt es örtliche Allianzen. Das Team der Mitarbeiter ist auch unterwegs, um diese zu beraten, zu schulen und Dienste der Verkündigung zu tun. Die hauptamtlichen Mitarbeiter reisen auch dorthin, wo nur kleine Allianzkreise existieren, die nicht selbst für die Reisekosten der Eingeladenen aufkommen können. Zu den Aufgaben der hauptamtlichen Mitarbeiter gehört auch die Mitwirkung in vielen gemeinsamen Projekten der sogenannten evangelikalen Bewegung, wie ProChrist, WillowCreek und in den mit uns verbundenen Werken und Verbänden.
5. Gesellschaftliche Verantwortung
Schon von den Gründung der Evangelischen Allianz an, im Jahr 1846, wurde deutlich: Christen stehen auch in der öffentlichen Verantwortung. Darum haben sie sich eingesetzt für die Menschenrechte - damals ging es z.B. um die endgültige Überwindung der Sklaverei, die zu gelingen schien. Leider hat sie aber in den letzten Jahrzehnten in vielfältiger Hinsicht weltweit wieder zugenommen. Heute fordert uns aber auch der Schutz des ungeborenen, behinderten und sterbenden menschlichen Lebens heraus. Der Einsatz für den Wert von Ehe und Familie erscheint erforderlich und vieles andere mehr. Dies alles erfordert auch eine stärkere Zusammenarbeit und klare Positionierung in der Öffentlichkeit. Gespräche mit Politikern und Medienvertreter sind wichtig. Der Arbeitskreis Politik bemüht sich, christliche Positionen in unsere Gesellschaft einzubringen. Dazu werden neben vielen weiteren Aktivitäten z.B. in Tagungen „Christ und Politik" Christen auch zur politischen Arbeit ermutigt – und solche, die als Christen in der politischen Verantwortung stehen, gestärkt.
6. Das Perspektiv-Forum Behinderung
Zusammen mit Betroffenen arbeitet das Perspektiv-Forum Behinderung intensiv an den Fragen, wie sogenannte Gesunde und sogenannte Behinderte mehr zueinander finden. Einmal jährlich bietet das Forum deshalb eine integrierte Tagung von Menschen mit und ohne Behinderung zur Schulung für einen guten Umgang miteinander an. Hier werden auch Anleitungen für Gemeinden erarbeitet.
7. Christenverfolgung
„Wenn ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit."
Der Arbeitskreis für Religionsfreiheit – Menschenrechte – Verfolgte Christen beobachtet aufmerksam die weltweite Situation, informiert die Öffentlichkeit und Politiker, motiviert die christliche Gemeinde zum Gebet und zu einem tatkräftigen Einsatz für Verfolgte, Bedrohte und Benachteiligte in Gang zu setzen. Der Arbeitskreis gibt tägliche Gebetsanliegen für die Situation der verfolgten Christen heraus und informiert regelmäßig über besondere Ereignisse auf diesem so schmerzlichen Gebiet.
8. Internationale Dienste
In 128 Ländern gibt es nationale Evangelische Allianzen. Wir sind zur Mitarbeit eingeladen und gefordert in der Europäischen und der Weltweiten Arbeit der Evangelischen Allianz. Partnerschaften und Unterstützung für Evangelische Allianzen in Osteuropa gehören zu unseren Aufgaben, auch die Unterstützung der Vertretung bei der Europäischen Union und beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen.
9. Gemeinsam gegen Armut
Es darf uns nicht gleichgültig sein, dass Millionen von Menschen auf dieser Welt in absoluter Armut, Hunger und grenzenloser Not leben. Wir schreiben gerade im Sommer 2011 diese Zeilen, in dem die Nachrichten von der furchtbaren Hungersnot am Horn von Afrika durch die Medien gehen. Der Micha-Arbeitskreis will über die aktuelle Nothilfe langfristige Veränderungen anstoßen.
10. Gemeinsam glauben – miteinander leben
Im Evangelischen Allianzhaus ist die Evangelische Allianz in besonderer Weise zu Hause. Hier soll auch das Jahr hindurch unsere Aufgabenstellung durchbuchstabiert und erlebt werden. Bibelfreizeiten, Fachtagungen, Gebetszeiten, Schulungen für Verantwortliche in der Evangelischen Allianz. Die Häuser stehen. Jetzt wollen sie geistlich gefüllt werden, dass auch weiter von Bad Blankenburg aus Ströme des Segens in unser Land hineinfließen können.
Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung unserer Arbeit, im Gebet und auch finanziell! Im gemeinsamen Glauben und miteinander betend
verbunden
Es schreibt Ihnen:
Ihr
Hartmut Steeb, Generalsekretär der
Deutschen Evangelischen Allianz
Quelle (Artikel,Foto,Download): ead.de
„Verwandelt durch Jesus Christus"
natürlich auch in Hildesheim!
Das Programm
Mittwoch
| Gebetsabend Mittwoch 11.01.12 - 19.30 Uhr Ort: Freie evangelische Gemeinde, v.-Thünen-Straße1 |
Donnerstag
| Seniorengebet Donnerstag 12.01.12 - 15.00 Uhr Ort: Freie evangelische Gemeinde, v.-Thünen-Straße1 Gebetsabend Donnerstag 12.01.12 - 19.30 Uhr Ort: CVJM Hildesheim, Teichstr. 2 |
Freitag
| Gebetsabend Freitag 13.01.12 - 19.30 Uhr Ort: Evang.-luth. Christuskirche, Zierenbergstraße 23 |
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